CrowdStrike Aktie: Falcon-Guardian-Funke!
Eine Branchenbefragung signalisiert höhere Sicherheitsbudgets zum Jahresende; Mizuho erhöhte sein Kursziel für CrowdStrike auf 275 Dollar.

Kurz zusammengefasst
- Aktie legt am Freitag 8,4 Prozent zu
- Befragung deutet auf höhere Sicherheitsbudgets
- Mizuho setzt Kursziel auf 275 Dollar
- OpenShell-Anbindung läuft, Sentry-Integration geplant
CrowdStrike hat am Freitag im Sog einer Rally bei Cybersicherheitsaktien um 8,4% zugelegt. Den Branchenrückenwind lieferte Medienberichten zufolge eine vierteljährliche Vertriebspartnerbefragung von Evercore ISI, die auf stärkere Erwartungen an die Sicherheitsbudgets zum Jahresende hindeutete. Die Befragung nannte CrowdStrike und Palo Alto Networks als mögliche Profiteure von Sicherheitsausgaben, die durch künstliche Intelligenz getrieben werden.
Mizuho hebt das Kursziel an
Bereits am Donnerstag hatte Mizuho Medienberichten zufolge das Kursziel für CrowdStrike von 250 $ auf 275 $ angehoben. Das Analysehaus behielt seine Einstufung „Outperform“ bei. Zur Begründung verwies Mizuho auf positive erste Rückmeldungen aus dem Vertriebskanal zu Falcon Guardian. Die höhere Zielmarke ging damit nicht mit einer Änderung des Anlageurteils einher.
Eine Warnung zur Sicherheitslage kam am Freitag von CrowdStrike-Chef George Kurtz. In einem Interview mit CNBC erklärte er, Schwachstellen in PHP könnten in den kommenden Monaten zu zahlreichen Sicherheitsverletzungen führen. Kurtz beschrieb damit ein mögliches künftiges Risiko, nicht bereits eingetretene Vorfälle.
Erweiterte Zusammenarbeit mit NVIDIA
Am Mittwoch hatten CrowdStrike und NVIDIA ihre Zusammenarbeit ausgeweitet. Nach Unternehmensangaben integriert CrowdStrike Falcon Guardian mit NVIDIA OpenShell. Darüber hinaus plant CrowdStrike eine Integration mit NVIDIA Sentry, um Schutzregeln direkt auf Chipebene durchzusetzen.
Für Anleger unterscheiden sich die beiden Integrationsschritte im Umsetzungsstand: Die Anbindung an OpenShell ist als laufende Integration beschrieben, während die Einbindung von Sentry geplant ist. Eine bereits abgeschlossene Umsetzung der Sentry-Anbindung haben die Unternehmen damit nicht gemeldet.
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