CSG: Analysten sehen 90 Prozent Aufwärtspotenzial
Trotz Rekordtiefs der Aktie verzeichnet CSG volle Auftragsbücher und plant Umsatzwachstum auf 7,6 Milliarden Euro.

Kurz zusammengefasst
- Aktienkurs fällt auf 18,45 Euro
- Umsatzsprung um 72 Prozent
- Auftragsbestand von 42 Milliarden Euro
- Analysten sehen 90 Prozent Kurspotenzial
Starke Zahlen, schwache Kurse— bei der Rüstungsgruppe CSG klaffen operative Realität und Börsenstimmung derzeit weit auseinander. Seit dem Rekordhoch im Januar, kurz nach dem Börsengang, hat sich der Börsenwert fast halbiert. Ende April markierte das Papier bei 18,45 Euro einen neuen Tiefststand.
Der Ausverkauf trifft nicht nur CSG. Europäische Rüstungs- und Luftfahrtaktien stehen unter Druck, weil Spekulationen über einen möglichen Waffenstillstand in der Ukraine kursieren. Marktbeobachter befürchten ein abruptes Ende des Rüstungszyklus. Das Management hält dagegen: Allein in diesem Jahr schätzt die EU-Kommission die Verteidigungsausgaben der Mitgliedsstaaten auf 392 Milliarden Euro. Die leeren europäischen Munitionsdepots aufzufüllen, wird Jahre dauern.
Volle Auftragsbücher federn Kursrutsch ab
Abseits des Börsenparketts läuft das Geschäft auf Hochtouren. Im vergangenen Jahr kletterte der Umsatz um 72 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro. Ein massiver Auftragsbestand von 42 Milliarden Euro sichert die Auslastung für die kommenden Jahre.
Für das laufende Jahr rechnet der Vorstand mit weiteren Zuwächsen. Die Erlöse sollen auf bis zu 7,6 Milliarden Euro steigen. Zeitgleich peilt das Management eine operative Marge von rund 25 Prozent an.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei CSG?
Parallel dazu baut der Konzern seine Marktposition strategisch aus. Im Frühjahr meldete CSG den Einstieg beim österreichischen Munitionsspezialisten Hirtenberger Defence Systems. Der Erwerb eines Minderheitsanteils von 49 Prozent erweitert das Portfolio um Mörsergranaten. Ein mögliches Joint Venture in der Slowakei für die Endmontage ist bereits in Planung.
Analysten sehen massives Aufwärtspotenzial
Die Investmentbanken lassen sich von der Kursschwäche nicht beirren. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 35,40 Euro— ein rechnerischer Aufschlag von über 90 Prozent zum aktuellen Niveau. Deutsche Bank, Jefferies und Berenberg bekräftigten zuletzt ihre Kaufempfehlungen. Sie verweisen primär auf den mehrjährigen europäischen Munitionszyklus als treibende Kraft.
Am 20. Mai legt CSG die Zahlen für das erste Quartal vor. Der Bericht liefert den ersten detaillierten finanziellen Einblick seit dem IPO. Ein Detail wird dabei eine zentrale Rolle spielen: Die Kosten für das Listing belasten das Zahlenwerk erst im laufenden Jahr. Können die operativen Margen diesen Einmaleffekt kompensieren, liefert das Management ein starkes Argument gegen den aktuellen Abwärtstrend.
CSG-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue CSG-Analyse vom 2. Mai liefert die Antwort:
Die neusten CSG-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für CSG-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
CSG: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...