CureVac Aktie: Betriebsgewinne steigen!

CureVac-Aktionäre stimmen mit überwältigender Mehrheit für BioNTech-Übernahme. Der Umtausch der Aktien muss bis Anfang Dezember 2025 erfolgen, um bürokratische Verzögerungen zu vermeiden.

Kurz zusammengefasst:
  • 99,16 Prozent Zustimmung bei Hauptversammlung
  • Umtauschfrist endet am 3. Dezember 2025
  • 0,05363 BioNTech-Aktien pro CureVac-Aktie
  • Delisting von Nasdaq als nächster Schritt

Die Tage von CureVac als eigenständiges börsennotiertes Unternehmen sind gezählt. Nach dem überwältigenden „Ja“ der Aktionäre zur Übernahme durch den Mainzer Rivalen BioNTech tickt die Uhr für Anleger unerbittlich. Wer seine Anteile jetzt nicht rechtzeitig tauscht, riskiert, in bürokratischen Mühlen steckenzubleiben – die entscheidende Deadline steht unmittelbar bevor.

Grünes Licht für die Fusion

Das Votum auf der außerordentlichen Hauptversammlung am vergangenen Montag war eindeutig: Mit einer Zustimmung von 99,16 Prozent gaben die Aktionäre den Weg frei für die Integration in BioNTech. Damit wurde die letzte große Hürde genommen, nachdem das Bundeskartellamt bereits grünes Licht signalisiert hatte.

Für den deutschen mRNA-Sektor bedeutet dies eine historische Konsolidierung. Der aktuelle Kurs von 4,66 Euro spiegelt mittlerweile fast mechanisch das Umtauschverhältnis wider, wobei kaum noch Arbitrage-Spielraum besteht.

Achtung, Zeitdruck!

Für Anleger ist jetzt schnelles Handeln gefragt. Offiziell läuft das Umtauschangebot zwar bis zum 3. Dezember 2025. Doch Vorsicht: Die meisten Depotbanken und Broker haben eine frühere interne Deadline gesetzt – oft schon den 2. Dezember um 18:00 Uhr ET –, um die technische Abwicklung zu gewährleisten.

Das Angebot sieht vor, dass Aktionäre für jede CureVac-Aktie 0,05363 BioNTech-Anteile (ADS) erhalten. Wer die Frist verpasst, läuft Gefahr, in einem langwierigen „Squeeze-out“ oder Restrukturierungsprozess zu landen, was die Liquidität des investierten Kapitals auf unbestimmte Zeit einschränken könnte.

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Warum der Deal Sinn macht

Die Übernahme zieht einen Schlussstrich unter die wechselhafte Geschichte von CureVac. Während das Unternehmen technologisch als Pionier galt, scheiterte es tragisch bei der Markteinführung eines COVID-19-Impfstoffs – im scharfen Kontrast zum globalen Erfolg von BioNTech und Pfizer.

Die jüngsten Quartalszahlen unterstrichen die finanzielle Notwendigkeit des Deals: CureVac war zunehmend abhängig von einmaligen Meilensteinzahlungen statt wiederkehrenden Umsätzen. Für BioNTech hingegen ist der Zukauf ein strategischer Schachzug. Die Mainzer sichern sich ein wertvolles Patentportfolio, das nicht nur rechtliche Flanken schließt, sondern vor allem die Forschung im Bereich der Onkologie – der Krebsbekämpfung – massiv beschleunigen soll.

Ausblick: Das Ende des Tickers CVAC

Sobald die Annahmequote von 80 Prozent offiziell bestätigt ist – was angesichts der Hauptversammlungs-Mehrheit als Formsache gilt –, wird BioNTech das Delisting von CureVac an der Nasdaq vorantreiben. Der Handel unter dem Kürzel CVAC wird damit in Kürze Geschichte sein. Für Anleger beginnt dann das Kapitel im fusionierten Unternehmen, dessen neue klinische Roadmap für Anfang 2026 erwartet wird.

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