Die 25 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von CyberArk durch Palo Alto Networks ist offiziell vollzogen. Während die Eigenständigkeit des Identitätssicherheits-Spezialisten damit endet und das Delisting von der Nasdaq läuft, plant der neue Mutterkonzern bereits ein symbolträchtiges Comeback des Tickers „CYBR“. Anleger richten ihren Blick nun auf die finanziellen Folgen dieser marktprägenden Konsolidierung.
Barkomponente und Aktientausch
Mit dem Abschluss der Transaktion wird CyberArk eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Palo Alto Networks. Für die bisherigen Aktionäre bedeutet dies eine zweigeteilte Entschädigung: Pro gehaltener Stammaktie fließen 45,00 US-Dollar in bar sowie 2,2005 Aktien von Palo Alto Networks in die Depots. Das entsprechende Formular zur Einstellung der Notierung an der US-Technologiebörse Nasdaq wurde bereits bei der Aufsichtsbehörde eingereicht.
Trotz des Rückzugs aus New York soll der Name CyberArk an den Märkten präsent bleiben. Palo Alto Networks strebt eine Zweitnotierung an der Tel Aviv Stock Exchange (TASE) an und will dabei das bisherige Kürzel „CYBR“ übernehmen. Durch diesen Schritt würde Palo Alto Networks gemessen an der Marktkapitalisierung zum schwersten Unternehmen am israelischen Aktienmarkt aufsteigen.
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Fokus auf Maschinenidentitäten und KI
Doch warum zahlt Palo Alto Networks diesen hohen Preis? Der strategische Kern der Fusion liegt in der veränderten Bedrohungslage durch künstliche Intelligenz.
- Wachstumsmarkt: Maschinenidentitäten übertreffen menschliche Identitäten mittlerweile in einem Verhältnis von über 80 zu 1.
- Strategie: Die Integration der CyberArk-Technologie soll die Absicherung von KI-Agenten und automatisierten Zugriffen innerhalb der Plattform von Palo Alto Networks gewährleisten.
- Volumen: Die Transaktion umfasst ein Gesamtvolumen von rund 25 Milliarden US-Dollar.
Ausblick auf die Quartalszahlen
Für Marktteilnehmer wird es bereits morgen, am 17. Februar, spannend. Dann veröffentlicht Palo Alto Networks seine aktuellen Quartalsergebnisse. Es wird erwartet, dass das Management im Rahmen der Bilanzvorlage erste konkrete Prognosen zu den Synergieeffekten und den finanziellen Auswirkungen der CyberArk-Integration liefert. Davon wird abhängen, wie schnell der Konzern die hohen Akquisitionskosten rechtfertigen kann.
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