D-Wave: 2.000-Prozent-Sprung bei Auftragseingang
D-Wave Quantum verzeichnet einen massiven Umsatzeinbruch, während die Auftragseingänge explodieren. Der Aktienkurs fällt trotz strategischer Fortschritte.

Kurz zusammengefasst
- Umsatz bricht um 80 Prozent ein
- Auftragseingänge steigen um 2000 Prozent
- Aktie verliert weiter an Wert
- Großinvestoren stocken Anteile auf
D-Wave Quantum meldet einen massiven Einbruch beim Quartalsumsatz. Parallel dazu schießen die Neubestellungen in die Höhe. An der Börse sorgt diese Diskrepanz für einen harten Ausverkauf. Die Aktie verliert massiv an Wert.
Im ersten Quartal 2026 erwirtschaftete der Quantencomputer-Spezialist lediglich 2,9 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang von rund 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Analysten hatten deutlich mehr erwartet. Der Grund für den Absturz ist das Fehlen hochmargiger Systemverkäufe. Diese hatten die Bilanz im Vorjahr noch gestützt.
Ein völlig anderes Bild zeigt sich bei den Auftragseingängen. Die Buchungen sprangen um fast 2.000 Prozent auf 33,4 Millionen US-Dollar. Auch die verbleibenden Leistungsverpflichtungen vervielfachten sich. Beim Gewinn je Aktie verbuchte D-Wave einen Verlust von fünf Cent. Das fiel immerhin besser aus als vom Markt befürchtet.
Die Anleger reagieren nervös. Die Folge: Am Montagvormittag rutschte der Kurs um weitere acht Prozent auf 16,04 Euro ab. Damit summiert sich das Minus der vergangenen Woche auf über 21 Prozent. Seit Jahresbeginn hat das Papier rund ein Drittel seines Wertes eingebüßt.
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Strategischer Umbau lockt Großinvestoren
Große Adressen nutzen die Kursschwäche offenbar zum Einstieg. World Investment Advisors verdreifachte seine Position im Schlussquartal nahezu. Institutionelle Anleger halten mittlerweile über 42 Prozent der ausstehenden Aktien. Sie setzen auf die langfristige technologische Ausrichtung des Unternehmens.
D-Wave bedient aktuell über 100 Kunden. Fast drei Viertel des Umsatzes stammen von kommerziellen Unternehmen. Durch die Übernahme von Quantum Circuits Inc. bietet der Konzern nun zwei verschiedene Quanten-Technologien an. Dieser zweigleisige Ansatz soll die Lösung komplexer Rechenprobleme beschleunigen.
Die technologische Roadmap für die nächste Zeit steht. Noch im Jahr 2026 will D-Wave ein System mit 17 physischen Qubits samt Fehlerkorrektur demonstrieren. Bis Ende 2028 plant das Management den Sprung auf eine deutlich dreistellige Qubit-Zahl. An diesen Meilensteinen wird der Markt das Unternehmen messen.
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