D-Wave Quantum Aktie: Zahlen am 6. August
D-Wave Quantum veröffentlicht am 6. August Quartalszahlen und wechselt die Börse. Die Aktie kämpft gegen einen starken Abwärtstrend.

Kurz zusammengefasst
- Quartalszahlen am 6. August
- Börsenwechsel zur Nasdaq
- Aktie verliert 27 Prozent in 30 Tagen
- Auftragsdynamik als Schlüsselfaktor
D-Wave Quantum bekommt zwei feste Termine, an denen sich Anleger nach Wochen der Talfahrt orientieren können. Die Aktie des Quantencomputing-Unternehmens notiert bei 14,64 Euro, ein Minus von 2,40 Prozent allein am Freitag. Über die vergangenen 30 Tage hat das Papier rund 27,7 Prozent verloren.
Quartalszahlen am 6. August
D-Wave hat den Termin für die nächsten Geschäftszahlen bestätigt. Das Unternehmen legt die Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 am Donnerstag, den 6. August, vor Börsenöffnung vor. Im Anschluss folgt um 8:00 Uhr Eastern Time eine Telefonkonferenz mit dem Management.
Nur drei Tage vorher steht bereits ein anderer Wechsel an. D-Wave verlegt sein Listing an eine neue Börse. Der Wechsel wird nach Handelsschluss am 24. Juli wirksam, ab dem 27. Juli soll die Aktie unter dem Kürzel QBTS an der Nasdaq gehandelt werden.
Damit hat die Aktie zwei klar terminierte Ereignisse vor sich, nachdem der Kurs zuletzt vor allem unter einer branchenweiten Schwäche gelitten hat.
Der Kurs bleibt unter Druck
Der aktuelle Stand von 14,64 Euro liegt fast 62 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 38,48 Euro vom Oktober vergangenen Jahres. Zum 52-Wochen-Tief von 11,12 Euro aus dem März hält die Aktie allerdings noch einen Puffer von rund 32 Prozent — ein Hinweis darauf, dass sich trotz der jüngsten Verkäufe eine gewisse Unterstützung hält.
Marktbeobachter führen die Schwäche auf mehrere Faktoren zurück. Nach den starken Kursgewinnen früher im Jahr nehmen viele Anleger Gewinne mit. Hinzu kommen Bewertungssorgen bei Quantencomputing-Werten insgesamt sowie ein makroökonomisches Umfeld mit hohen US-Anleiherenditen. Die Erwartung, dass die US-Notenbank die Zinsen länger hoch hält, belastet spekulative Wachstumswerte zusätzlich. Auch die Konkurrenten IonQ und Rigetti Computing mussten im gleichen Zeitraum deutliche Kursverluste hinnehmen.
Woran sich der Bericht messen lassen muss
Im ersten Quartal 2026 meldete D-Wave einen Umsatz von 2,9 Millionen Dollar — ein Rückgang von 81 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Grund: Im Vorjahresquartal hatte ein einmaliger Verkauf eines großen Systems die Zahlen nach oben getrieben, dieser Effekt fehlte diesmal.
Gleichzeitig meldete das Unternehmen einen Rekord bei neuen Aufträgen. Die Bookings stiegen auf 33,4 Millionen Dollar, ein Plus von 1.994 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Auftragsbestände (RPO) kletterten auf 42,4 Millionen Dollar.
Analysten haben ihre Modelle vor dem anstehenden Bericht weitgehend unverändert gelassen. Für das zweite Quartal erwartet der Konsens einen Verlust von 8 Cent je Aktie, eine Verbesserung von 85,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Für das Gesamtjahr 2026 rechnen Analysten mit einem Verlust von 25 Cent je Aktie, ein Rückgang der Verluste um 77,5 Prozent gegenüber 2025.
Ob der Bericht am 6. August die Talfahrt stoppen kann, dürfte davon abhängen, ob sich die Auftragsdynamik aus dem ersten Quartal im zweiten fortgesetzt hat. Entscheidend wird auch sein, wie das Management den Barmittelverbrauch im Verhältnis zur noch frühen Kommerzialisierung seiner Gate-Modell-Quantentechnologie einordnet.
D-Wave Quantum-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue D-Wave Quantum-Analyse vom 24. Juli liefert die Antwort:
Die neusten D-Wave Quantum-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für D-Wave Quantum-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
D-Wave Quantum: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...