Darden Restaurants strafft sein Portfolio und trennt sich von der Marke Bahama Breeze. Während die Hälfte der Standorte dauerhaft schließt, werden die übrigen Restaurants in andere Konzepte des Konzerns umgewandelt. Das Management verspricht sich von diesem Schritt eine Konzentration auf profitablere Geschäftsbereiche.
- Schließung: 14 Bahama-Breeze-Standorte bis zum 5. April 2026
- Umwandlung: 14 Standorte werden innerhalb von 12–18 Monaten umgeflaggt
- Finanzielle Auswirkung: Keine wesentlichen Effekte erwartet
- Strategischer Fokus: Marken mit stärkerer Einheitsökonomie
Fokus auf rentable Standorte
Die Entscheidung folgt einer umfassenden Prüfung strategischer Alternativen für die karibisch angelehnte Kette. Darden hatte bereits Anfang der Woche signalisiert, dass Bahama Breeze keine strategische Priorität mehr darstellt. Durch die Umwandlung der profitableren Standorte in etablierte Marken wie Olive Garden oder LongHorn Steakhouse will der Konzern die Flächeneffizienz steigern.
Kann diese Strategie die Profitabilität pro Standort nachhaltig erhöhen? Laut Konzernleitung handelt es sich bei den zur Umwandlung vorgesehenen Flächen um „hervorragende Lagen“, die unter anderen Markennamen des Portfolios ihr Potenzial besser ausschöpfen dürften. Zu den weiteren Konzernmarken gehören unter anderem Yard House, Ruth’s Chris Steak House und Cheddar’s Scratch Kitchen.
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Umsetzung und Ausblick
Die betroffenen 14 Restaurants werden voraussichtlich bis Anfang April betrieben. Für die Umwandlung der restlichen 14 Standorte ist ein Zeitraum von 12 bis 18 Monaten angesetzt. Bis zum eigentlichen Rebranding bleiben diese Standorte unter dem Namen Bahama Breeze geöffnet. Darden betont, dass die Maßnahmen keine materiellen Auswirkungen auf die Finanzergebnisse haben werden. Ein Schwerpunkt liegt derzeit darauf, betroffene Mitarbeiter in anderen Restaurant-Konzepten des Unternehmens unterzubringen.
Am 19. März 2026 wird Darden Restaurants die Ergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorlegen. Dieser Termin gilt als nächster wichtiger Fixpunkt für Anleger, um die operative Dynamik und den Fortschritt der Portfolio-Umgestaltung zu bewerten.
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