Das Fishpot-Projekt, eine neue Gold-Kupfer-Entdeckung in British Columbia

Das Phase-1-Programm soll mit rund 2.000 Bohrmetern Gold- und Kupferziele im bislang wenig erkundeten Fishpot-Gebiet prüfen.

Ingrid Heinritzi ·
Finanzviertel unter dunklen Wolken

Kurz zusammengefasst

  • Erste Bohrungen auf Fishpot angelaufen
  • Rund 2.000 Bohrmeter sind vorgesehen
  • Acht bis zehn Bohrlöcher geplant
  • Mehr als 1,25 Millionen US-Dollar eingesammelt

GoldInxs Mining Corp. beschreitet gerade einen spannenden Weg bei seinem Fishpot-Projekt: die Untersuchung eines potenziell großen, kaum erforschten neuen Goldsystems

GoldInxs Mining ist in Investoren- und Bankenkreisen noch relativ ungekannt. Jüngst kam ein Researchreport von TRC Investment heraus. Darin wurde GoldInxs vergleichsweise positiv bewertet. Anhand eines Neun-Bereiche-Katalogs mit insgesamt 90 Punkten erreichten die Kanadier 59 Prozent Erfolgsquote. Für die TRC-Analysten ergibt sich daher ein Kursziel von 0,16 CAD im Basisszenario, was rund 50 Prozent über dem Marktkurs liegt. Aber nun zum Operativen:

Die Bohrarbeiten auf dem Flaggschiffprojekt Fishpot in Zentral-British Columbia haben begonnen. Es handelt sich um ein erstes Bohrprogramm, vorrangige Zielgebiete sollen erprobt werden. Dabei geht es um Gold-Silber-Mineralisierungen sowie Kupfer-Gold-Mineralisierungen. Es besteht ein erhebliches Entdeckungspotenzial. „Wir verfügen über umfangreiche geochemische Untersuchungen sowie Gesteinsproben von der Oberfläche“, so Darcy Vis, Vice President of Exploration bei GoldInxs Mining (ISIN: CA38151U1003; WKN: A42CS6; TSX.V: INXS, OTCQB: INXGF). Zudem habe man eine magnetische Befliegung durchgeführt (inklusive einer anschließenden magnetischen Inversionsmodellierung), eine 3D-IP-Messung (induzierte Polarisation) vorgenommen sowie Fernerkundungsdaten erhoben. Durch die kombinierte Auswertung all dieser Datensätze hofft GoldInxs, die bestmöglichen Erkenntnisse zu gewinnen.

British Columbia ist eine erstklassige Bergbauregion, Stromversorgung ist in der Nähe und die Straßenanbindung ist ganzjährig befahrbar. Hier bietet sich die Gelegenheit ein großes, wenig erforschtes hydrothermales System zu erkunden. Im selben geologischen Umfeld („Blackwater-Style“) wie das Fishpot-Projekt (5.509Hektar groß) befinden sich bereits bedeutende Goldlagerstätten, etwa die Blackwater-Mine, welche im laufenden Jahr geschätzte 265.000 bis 290.000 Unzen Gold produzieren wird und eine der größten Minen Kanadas ist.  Außerdem grenzt das Gebiet von GoldInxs an das Clisbako-Projekt, nahe liegt auch das Newton-Projekt sowie die Projekte Axcap und 3Ts. Das Fishpot-Projekt weist nach ersten Erkenntnissen Merkmale auf, die mit großen epithermalen Goldsystemen, wie die in British Columbia vorkommen, übereinstimmen.

Bisher wurden nur Bohrungen auf einer Gesamtlänge von 378 Metern niedergebracht. In 2025 sammelte GoldInxs 90 neue Gesteinsproben. Diese ergaben beispielsweise bis zu 5,65 Gramm Gold je Tonne Gestein, 11,35 Gramm Silber je Tonne Gestein und 0,42 Prozent Kupfer. Auch wurde eine 284 Linienkilometer lange Flugvermessung durchgeführt. Nun wird mit modernen Explorationsmethoden das Potenzial des Projektes ausgelotet. Im Phase-1-Bohrprogramm sind etwa 2.000 Meter Diamantkernbohrungen geplant, verteilt auf acht bis zehn Bohrlöcher. Zu den Zielgebieten zählen die Zonen „Lightening“, „Thriller“, „Believin’“, „Luftballon“, „Southside“ und „BullsEye“. Erstmals wird es systematische Daten aus dem Untergrund geben, um die Kontinuität und das potenzielle Ausmaß der mineralischen Systeme bewerten zu können, welche bereits durch Oberflächenexploration und geophysikalische Interpretationen identifiziert wurden.

Die Vorstandsebene wurde mit erfahrenen Branchenexperten verstärkt, um die bergbauliche, technische und operative Expertise von GoldInxs zu vergrößern. Zur Finanzierung wurden bisher mehr als 1,25 Millionen US-Dollar eingesammelt. Insgesamt ist der Plan die Kapitalerhöhung über rund 1,5 Millionen US-Dollar laufen zu lassen. Die Ergebnisse des ersten Bohrprogramms werden Explorationsschwerpunkte in der Zukunft sowie die nächsten Schritte aufzeigen. Spannend werden erste Ergebnisse vom BullsEye-Gebiet und von der Lightening-Zone sein, denn geochemische Anomalien wurden hier festgestellt.

Beim BullsEye-Zielgebiet, könnte dessen kreisförmige magnetische und Aufladbarkeitsreaktion mit den in Kupferporphyrsystemen beobachteten Eigenschaften übereinstimmen. Die Lightening-Zone weist ebenfalls überlappende geophysikalische Anomalien, intensive Siliziumdioxid-Alteration und damit verbundene geochemische Anomalien auf. Neben der Weiterentwicklung von Fishpot prüft GoldInxs zudem potenzielle Projektakquisitionen in ganz Nordamerika. Anlegern, die auf GoldInxs setzen möchten, werden vorsorglich auf die erhöhten Risiken verbunden mit Aktieninvestments bei diesem durch IPO neu-gelisteten hochspekulativen Frühphasen-Explorer hingewiesen.

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