DAX: Fünf Wochen im Abwärtssog
Der deutsche Leitindex verliert seit Kriegsbeginn rund 3.000 Punkte. Die Marke von 22.000 Punkten stellt eine entscheidende technische Unterstützung dar.

Kurz zusammengefasst
- Fünf aufeinanderfolgende Wochen mit Kursverlusten
- Geopolitische Spannungen und schwache Konjunkturdaten belasten
- 22.000-Punkte-Marke als kurzfristige Schlüsselzone
- Dünne Handelsvolumina in Karwoche erwartet
Der Iran-Krieg hält die Börsen fest im Griff – und der DAX bekommt das schmerzhaft zu spüren. Seit Kriegsbeginn hat der deutsche Leitindex rund 3.000 Punkte eingebüßt, seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf knapp neun Prozent. Eine Stabilisierung? Noch nicht in Sicht.
Fünf Verlustwochen in Folge sprechen eine deutliche Sprache. Das Chartbild ist klar bärisch, die Stimmung unter Anlegern gedrückt. Wer noch zu Beginn des Jahres kaum genug Aktien haben konnte, blickt nun auf erhebliche Buchverluste. Geopolitische Unsicherheiten, steigende Ölpreise und schwache Konjunkturdaten – die Belastungsfaktoren häufen sich.
Die Zone um 22.000 Punkte entscheidet
Technisch rückt die Marke von 22.000 Punkten zunehmend in den Fokus. Sie gilt als kurzfristige Schlüsselzone: Hält sie, könnte sich der Index zumindest vorübergehend stabilisieren und eine Gegenbewegung einleiten. Bricht sie, sind weitere Verluste bis in den Bereich von 21.500 Punkten realistisch.
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Eine Erholung ist dabei nicht ausgeschlossen – sie bleibt aber an Bedingungen geknüpft. Erst eine nachhaltige Stabilisierung oberhalb des 50-Prozent-Retracements würde den Bullen wieder etwas Spielraum verschaffen. Kurzfristig überwiegt die Chance auf ein leichtes Aufwärtsmoment, das übergeordnete Bild bleibt jedoch eingetrübt.
Trumps Ultimatum als Zündfaktor
Das von US-Präsident Donald Trump verlängerte Ultimatum an den Iran sorgt für anhaltende Anspannung. Die Ungewissheit über den weiteren Konfliktverlauf macht eine verlässliche Einschätzung für Anleger nahezu unmöglich. In der verkürzten Karwoche sind dünne Handelsvolumina zu erwarten – was Kursbewegungen in beide Richtungen verstärken kann.
Hinzu kommt: Auch abseits des Kriegsgeschehens waren Aktien bereits hoch bewertet. Der aktuelle Abverkauf beschleunigt eine Korrektur, die sich ohnehin abgezeichnet hatte. Neben dem Nahost-Konflikt bleiben Inflation, EZB-Politik und Ölpreisentwicklung die maßgeblichen Treiber der nächsten Handelstage.
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