Dax-Index: Die große Panik!

Trotz KI-Sorgen aus China zeigt sich der DAX stabil und bullisch mit einem Plus von 16,90% in sechs Monaten. Der deutsche Leitindex nähert sich der 30.000-Punkte-Marke.

Dr. Bernd Heim ·
Nvidia Aktie - Beitragsbild

Kurz zusammengefasst

  • DAX bleibt von China-KI-News unbeeindruckt
  • Leitindex nahe Allzeithoch bei 21.520
  • Fundamentale Bewertung weiterhin moderat

Gestern ging so mancher Anleger mit leichten Sorgen in den DAX-Handel. Grund waren die Nachrichten, dass China eine KI entwickelt habe, die mit vergleichsweise leistungsschwachen Prozessoren auskommt. Das war ein harter Schlag für Unternehmen die diese Hardware herstellen. So verlor Nvidia, mittlerweile ein „KI-Wert“ gestern deutlich.

Sturm im Wasserglas

Allerdings sehen wir bereits heute eine massive Erholung in dieser Aktie. Und natürlich hat die Tatsache weiter Bestand, dass der DAX kaum davon betroffen war, denn es gibt nun einmal keine deutschen KI-Werte in diesem Index. So endete der Handel im DAX gestern faktisch unverändert. Heute sehen wir wieder leicht positive Vorzeichen.

Der Blick auf das große Bild

Übrigens hätte auch ein leichterer Rückgang um wenige Prozente nichts am großen Bild geändert. Der DAX präsentiert sich seit vielen Monaten klar bullisch. So konnte der deutsche Leitindex allein in den vergangenen sechs Monaten um satte +16,90% zulegen. Allein in diesem Monat waren es knapp +7%. Mit aktuellen Notierungen um 21.400 Punkten befinden sich die Kurse nur einen Wimpernschlag unter dem jüngst markierten Allzeithoch von 21.520 Zählern. Hier gibt es nur zu attestieren, dass sich der DAX in einem lupenreinen bullischen Trend befindet, dessen Ende noch nicht abzusehen ist. Als nächstes zu erwartendes Ziel würden Optimisten aus dieser Warte die 30.000 Punkte-Marke als durchaus wahrscheinlich ansehen.

Fundamental nicht zu teuer

Mit einem aktuellen durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 20 ist der DAX aktuell fundamental nicht zu teuer. So wurden 2010 und 2020 Werte um die 30 erreicht. Auch von dieser Seite ist ein baldiges Ende der Aufwärtsbewegung nicht zu erwarten. Insofern sind Analysten in der Regel recht zuversichtlich.

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