DAX: Iran-Schock belastet
Anhaltende Spannungen im Nahen Osten führen zu deutlichen Kursverlusten im DAX. Trotz geopolitischer Risiken gibt es positive Signale wie die Dividendenerhöhung von Continental.

Kurz zusammengefasst
- Geopolitische Risiken belasten europäische Aktien
- DAX fällt zeitweise unter 22.000 Punkte
- Continental erhöht Dividende um 20 Cent
- Immobilienwerte zeigen zweischneidiges Bild
Der Wochenstart bringt herbe Verluste für europäische Anleger. Teheran spielt in den laufenden Verhandlungen demonstrativ auf Zeit – und die Märkte quittieren das mit einem kräftigen Ausverkauf.
Druck aus dem Nahen Osten
Drei Wochen nach Kriegsbeginn hat sich die Lage nicht entspannt. Iran signalisiert Siegesgewissheit und nutzt seine Hebel konsequent: Energie und die Straße von Hormus stehen im Mittelpunkt der Verhandlungsstrategie. Für die Märkte bedeutet das eine spürbare Risikoprämie. Öl und Gas bleiben die neuralgischen Punkte – und solange dort keine Entspannung in Sicht ist, bleibt der Druck auf europäische Aktien bestehen.
Der DAX wurde zeitweise bis auf knapp über 22.000 Punkte durchgereicht. Das ist keine Panik, aber ein klares Signal, dass Investoren die Lage ernst nehmen.
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Wo sich Hoffnung auftut
Nicht alles zeigt nach unten. Mit Continental meldet ein DAX-Konzern eine Dividendenerhöhung um 20 Cent auf 2,70 Euro je Aktie – das entspricht einer Rendite von mehr als vier Prozent. Der Autozulieferer scheint den letzten Schritt seines Konzernumbaus vor der Brust zu haben. Analysten rechnen in den kommenden Jahren mit weiteren Ausschüttungserhöhungen, sobald der Umbau abgeschlossen ist. Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: Ein spezifischer Belastungsfaktor trübt die Perspektive noch etwas ein.
Ähnlich zweischneidig ist das Bild bei deutschen Immobilienwerten. Steigende Mieten in Ballungsräumen treiben die Gewinne, doch die Bewertungen laufen der operativen Entwicklung noch nicht hinterher. Das könnte sich ändern – vorausgesetzt, die geopolitische Gemengelage beruhigt sich.
Der Gesamtmarkt wartet derzeit auf ein klares Signal aus Teheran. Bis dahin bleibt die Stimmung fragil – mit gelegentlichen Lichtblicken aus den Unternehmensbilanzen.
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