DAX: Stabilisierung nach turbulenter Woche

Der deutsche Leitindex schließt nach einer turbulenten Woche im Plus. SAP und Adidas treiben die Erholung an, während der Kampf um wichtige technische Marken fortbesteht.

Kurz zusammengefasst:
  • Deutscher Leitindex gewinnt knapp ein Prozent
  • SAP und Adidas als stärkste Einzeltitel
  • Technischer Kampf um die 50-Tage-Linie
  • Volatilitätsindex signalisiert anhaltende Nervosität

Der deutsche Leitindex beendete eine volatile Handelswoche mit einem versöhnlichen Schlusspunkt. Nach dem deutlichen Rücksetzer am Donnerstag kämpfte sich das Börsenbarometer am Freitag um 0,94 Prozent auf 24.538 Punkte zurück – eine Reaktion, die vor allem von zwei Schwergewichten getragen wurde.

Die wichtigsten Fakten:
– DAX schließt bei 24.538 Punkten (+0,94%)
– SAP erholt sich mit +3,61%, macht Verluste nach Quartalszahlen wett
– Adidas führt mit +3,94% die Gewinnerliste an
– 50-Tage-Linie bleibt hart umkämpfte Schwelle
– Volatilitätsindex signalisiert anhaltende Nervosität

DAX

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SAP und Adidas als Stützen

Der Aufschwung kam nicht aus heiterem Himmel. Bessere BIP-Daten aus Deutschland lieferten am Morgen erste Kaufargumente, doch die eigentliche Kraft kam aus den Einzelwerten. SAP machte einen Teil seiner jüngsten Verluste wett, die nach den Quartalszahlen den Gesamtmarkt belastet hatten. Mit einem Plus von 3,61 Prozent zählte der Softwarekonzern zu den stärksten Werten.

Adidas übernahm die Spitze mit einem Kurssprung von 3,94 Prozent. Auch die Deutsche Bank legte kräftig zu und gewann 2,60 Prozent. Die Rotation war deutlich: Technologiewerte und zyklische Konsumgüter standen hoch im Kurs, während defensive Sektoren und Automobilwerte zurückfielen. Volkswagen verlor 0,72 Prozent, Vonovia gab 1,13 Prozent ab, Rheinmetall büßte 0,78 Prozent ein.

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Technischer Kampf um die 50-Tage-Linie

Charttechnisch bleibt die Lage angespannt. Der Index war am Vortag unter seine 50-Tage-Linie gerutscht – ein wichtiger mittelfristiger Trendindikator. Die Erholung am Freitag brachte den DAX wieder in Schlagdistanz zu diesem gleitenden Durchschnitt, der bei rund 24.514 Punkten verläuft. Die Zone um 24.350 Punkte gilt nun als kurzfristige Unterstützung.

Der Volatilitätsindex VDAX-NEW notiert weiterhin auf erhöhtem Niveau. Das deutet auf anhaltende Nervosität hin, auch wenn der Relative-Stärke-Index im neutralen Bereich liegt und eine nachlassende negative Dynamik signalisiert. Ein Euro-Kurs von 1,1919 Dollar zum Handelsschluss könnte exportorientierten Unternehmen in die Karten spielen.

Was jetzt entscheidend wird

Die kommende Woche dürfte zeigen, ob die Stabilisierung trägt. Ein nachhaltiger Sprung über die Widerstände bei 24.770 und 25.020 Punkten wäre nötig, um das technische Bild aufzuhellen. Nach unten bieten 24.266 und 23.935 Punkte Auffanglinien. Im Fokus bleiben die Inflationsentwicklung und die geldpolitischen Erwartungen an die EZB – Faktoren, die in den vergangenen Wochen immer wieder für Unruhe gesorgt haben.

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