Defense Metals: MACD dreht positiv am 29. April
Defense Metals bereitet die finale Machbarkeitsstudie für das Seltene-Erden-Projekt Wicheeda vor. Der Aktienkurs zeigt erste Stabilisierungstendenzen.

Kurz zusammengefasst
- Start der finalen Machbarkeitsstudie
- Aktienkurs zeigt Bodenbildung
- Staatliche Förderung für Infrastruktur
- Strategische Bedeutung von Wicheeda
Defense Metals rückt in eine neue Phase vor. Während die nordamerikanischen Börsen am 1. Mai ruhen, richten Investoren ihren Blick auf das Wicheeda-Projekt. Die Vorbereitungen für die endgültige Machbarkeitsstudie (DFS) laufen auf Hochtouren.
Der Aktienkurs zeigte Ende April erste Anzeichen einer Bodenbildung. Am 29. April kletterte der Momentum-Indikator über die Null-Linie. Parallel dazu drehte der MACD ins Positive, was auf eine kurzfristige Trendwende hindeuten könnte.
Die Aktie beendete den Handel bei 0,158 US-Dollar. Innerhalb der letzten zwei Aprilwochen legte der Kurs um rund 1,5 Prozent zu. Das Papier bewegt sich damit weiterhin in einer Konsolidierungszone oberhalb des Jahrestiefs von 0,0929 US-Dollar. Die aktuellen Kursniveaus spiegeln eine Phase der Bodenbildung wider, die auf die Veröffentlichung der Vor-Machbarkeitsstudie im Jahr 2025 folgte.
Weichenstellung für das Wicheeda-Projekt
Im Fokus des ersten Halbjahres 2026 steht der Start der DFS. Zuvor optimierte das Unternehmen die metallurgischen Prozesse, um die Rückgewinnungsraten zu steigern. Das Management beauftragte das Ingenieurbüro Hatch Ltd, den optimalen Standort für die hydrometallurgische Anlage zu finden.
Neben Bear Lake in British Columbia evaluiert Defense Metals Alternativen in Kanada und den USA. Ziel ist es, die logistische Effizienz und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu optimieren.
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Rohstoffsicherung und staatliche Förderung
Wicheeda gilt als strategisch bedeutsam. Es ist das einzige unentwickelte Seltene-Erden-Projekt in Nordamerika und Europa mit nachgewiesenen Reserven. Diese belaufen sich auf 25,5 Millionen Tonnen bei einem durchschnittlichen Oxidgehalt von 2,4 Prozent. Die dortigen Vorkommen sind essenziell für die Produktion von Magneten, die in Elektrofahrzeugen und der Verteidigungstechnik zum Einsatz kommen.
Die kanadische Regierung unterstützt den Ausbau der Infrastruktur. Über den Critical Minerals Infrastructure Fund fließen bedingte Fördermittel in Höhe von 1,88 Millionen kanadischen Dollar. Mit dem Geld soll unter anderem eine 60 Kilometer lange Stromleitung finanziert werden. Diese soll das Minengelände mit 35 Megawatt Wasserkraft aus dem Netz von BC Hydro versorgen.
Die geplanten Infrastrukturmaßnahmen umfassen ferner die Anbindung an das Schienennetz sowie den Ausbau von Zufahrtswegen. Die Aufnahme in den Sprott Rare Earths Ex-China ETF hat die institutionelle Sichtbarkeit zuletzt erhöht. Bis 2028 sollen die Infrastrukturarbeiten abgeschlossen sein. Parallel dazu treibt Defense Metals die Genehmigungsverfahren voran, um eine endgültige Produktionsentscheidung vorzubereiten.
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