DeFi Technologies Aktie: Klagerisiken im Fokus

DeFi Technologies sieht sich mit mehreren Sammelklagen wegen mutmaßlichen Wertpapierbetrugs konfrontiert. Die Frist für Anleger, sich als Lead Plaintiff zu melden, endet am 30. Januar 2026. Zuvor hatte das Unternehmen seine Jahresprognose nahezu halbiert.

Kurz zusammengefasst:
  • Mehrere Sammelklagen wegen mutmaßlichem Wertpapierbetrug
  • Frist für Lead Plaintiff endet am 30. Januar 2026
  • Umsatzprognose für 2025 um knapp 47% gesenkt
  • Aktienkurs notiert deutlich unter Analystenzielen

DeFi Technologies steht unter Druck: Nach einer kräftigen Kurskorrektur rücken Sammelklagen wegen mutmaßlichen Wertpapierbetrugs in den Mittelpunkt. Für Anleger läuft eine entscheidende Frist Ende Januar, während das Vertrauen nach einer drastischen Prognosesenkung noch nicht zurückgekehrt ist.

Rechtliche Front verschärft sich

Die Aktie schloss am Freitag bei 1,09 US‑Dollar. Der Kurs spiegelt anhaltende Verunsicherung wider, die vor allem aus den laufenden Verfahren und den stark reduzierten Zielen für 2025 resultiert.

DeFi Technologies

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In der vergangenen Woche nahm der juristische Druck weiter zu. Die Kanzlei Pomerantz LLP meldete am 22. Januar die Einreichung einer weiteren Sammelklage gegen DeFi Technologies. Zuvor waren bereits Klagen von Levi & Korsinsky LLP, Faruqi & Faruqi LLP und Robbins LLP angestrengt worden.

Im Zentrum steht dabei eine klare Frist:
Anleger, die zwischen 12. Mai 2025 und 14. November 2025 Aktien erworben haben, können sich noch bis Freitag, den 30. Januar 2026, als möglicher Lead Plaintiff beim zuständigen Gericht bewerben.

Die Klagen werfen dem Unternehmen vor, falsche oder irreführende Aussagen zu den Geschäftsaussichten gemacht zu haben. Konkret soll DeFi Technologies:

  • Verzögerungen beim Rollout der DeFi Alpha Arbitrage-Strategie nicht offengelegt haben
  • den Wettbewerbsdruck im Digital-Asset-Markt unterschätzt haben
  • infolge dessen die eigene Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2025 verfehlt haben

Damit zielen die Vorwürfe direkt auf die Glaubwürdigkeit früherer Aussagen des Managements.

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Prognosesenkung als Wendepunkt

Auslöser der aktuellen Vertrauenskrise waren die Entwicklungen im November 2025, deren Folgen den Kurs bis heute prägen.

Am 14. November 2025 veröffentlichte DeFi Technologies Zahlen zum dritten Quartal, die den Markt deutlich enttäuschten. Der Umsatz ging um rund 20 % zurück. Noch schwerer wog jedoch die radikale Korrektur der Jahresziele:

  • Umsatzprognose 2025 zuvor: 218,6 Mio. US‑Dollar
  • Neue Prognose: rund 116,6 Mio. US‑Dollar
  • Rückgang der Guidance: knapp 47 %

Die Reaktion am Markt fiel entsprechend heftig aus. Nach der Veröffentlichung und dem anschließenden Rücktritt von CEO Olivier Roussy Newton brach der Kurs ein. Am 17. November 2025 verlor die Aktie 27,59 % und schloss bei 1,05 US‑Dollar. Seitdem gelingt es dem Papier nicht, sich nachhaltig zu stabilisieren.

Analystenziele und Markteinschätzung

Trotz der Kursverluste sehen einige Analysten weiter ein deutlich höheres langfristiges Potenzial – unter der Annahme, dass DeFi Technologies seine operativen Probleme in den Griff bekommt.

  • Konsens‑Kursziel (12 Monate): 3,06 US‑Dollar
  • Spanne der Schätzungen: 1,80 bis 5,50 US‑Dollar
  • Jüngste Anpassung: Die Investmentbank Benchmark senkte im November 2025 ihr Kursziel deutlich von 8,00 auf 3,00 US‑Dollar und trug damit dem veränderten Risikoprofil Rechnung.

Aktuell stehen diese theoretischen Zielmarken jedoch klar hinter den akuten Rechtsrisiken zurück. Dass der Kurs mit 1,09 US‑Dollar sogar unter dem niedrigsten Analystenziel von 1,80 US‑Dollar notiert, zeigt, wie stark der Markt die Unsicherheit rund um die Sammelklagen und die Stabilisierung der Erlöse einpreist.

Wichtige Eckpunkte im Überblick

  • Aktueller Kurs: 1,09 US‑Dollar (Schlusskurs Freitag)
  • Frist Lead Plaintiff: 30. Januar 2026
  • Neueste Klageankündigung: Pomerantz LLP am 22. Januar 2026
  • Umsatz-Guidance 2025: von 218,6 Mio. auf ca. 116,6 Mio. US‑Dollar reduziert

Ausblick auf die nächsten Tage

Kurzfristig dürfte der Nachrichtenfluss von den Sammelklagen und möglichen weiteren juristischen Schritten geprägt bleiben. Bis zur Frist am 30. Januar steht vor allem die Frage im Raum, wie viele Investoren sich aktiv an den Verfahren beteiligen. Parallel dazu bleibt entscheidend, ob das Unternehmen bei den nächsten Zahlen erste Signale liefern kann, dass die gekürzte Prognose erreichbar ist und die Einnahmeströme wieder verlässlicher werden.

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