Weitere Meldungen
11:30 ESG-Fonds: BaFin erarbeitet strengere Regeln .
11:29 Vanguard Total Stock Market ETF: Ist das wi.
11:29 ENI: Bärenalarm beim italienischen Öl- und Gas.
11:29 Red Robin Gourmet Burgers: Wer hat das bitt.
11:28 China Shandong Hi-speedWirklich, ?
11:28 Xalles: Ist es vollbracht?
11:27 Iveda: Wieso ist diese Entwicklung SO wichtig.
11:27 Prosper Construction: Ist das wirklich wahr?
11:26 Aoki: Das wird noch ein spannendes Thema!
11:26 Permanent: Ist es vollbracht?
11:26 Koike Sanso Kogyo: Diese Entwicklung ist ma.
11:25 Inpex: Muss man sich damit wirklich beschäftig.
11:25 Mackenzie Floating Rate Income ETF: Was jet.
11:24 Power Assets: Das ist einfach nur unbeschreib.
11:24 Hubei Huitian New Materials: Fakten, Fakten, F.
11:23 FinAccel: Fusion mit VPC Impact - Aktienanal.
11:23 MorphosysWirklich, ?
11:23 WisdomTree Barclays U.S. Aggregate Bond E.
11:22 Extraction Oil & Gas: Was man jetzt noch w.
11:22 Sophiris Bio: Das muss man erstmal verdauen!


<< vorherige Seite nächste Seite >>
 
Meldung
Wien (www.fondscheck.de) - Die Finanzaufsicht BaFin hat am Montag (2. August) den Entwurf einer Richtlinie für nachhaltig ausgerichtete Investmentvermögen veröffentlicht, so die Experten von "FONDS professionell".


Dieser enthalte Vorgaben dazu, wie Kapitalverwaltungsgesellschaften Publikumsfonds künftig gestalten müssten, die sie als nachhaltig bezeichnen oder als explizit nachhaltig vertreiben würden.

Die BaFin gehe diesen Schritt laut Exekutivdirektor Thorsten Pötzsch, um Anleger vor potenziellem "Greenwashing" zu schützen. "Wo ESG draufsteht, muss auch Nachhaltigkeit drin sein", erkläre Pötzsch, der bei der Behörde aktuell auch den Bereich Wertpapieraufsicht/Asset Management leite.

Um "Greenwashing" einen Riegel vorzuschieben, erstelle die BaFin eigene Regeln, welche die bereits bestehenden europäischen Vorgaben ergänzen sollten. Schließlich definiere die kürzlich in Kraft getretene Offenlegungsverordnung zwar, welche Berichtspflichten Fondsanbieter auf Gesellschafts- und Produktebene berücksichtigen müssten. Sie gebe aber nicht vor, wie die Anlagebedingungen eines ESG-Fonds auszusehen hätten, argumentiere die Finanzaufsicht. Auch die Taxonomieverordnung schweige sich dazu aus.

Nach dem Willen der BaFin sollten Publikumsfonds künftig nur dann als nachhaltig vermarktet werden dürfen, wenn die Anlagebedingungen eines von drei Kriterien festschreiben würden: Es werde eine Mindestinvestitionsquote in nachhaltige Vermögensgegenstände eingehalten, der Fonds verfolge klar eine nachhaltige Anlagestrategie oder er bilde einen nachhaltigen Index ab.

Die geforderte Mindestinvestitionsquote solle bei 75 Prozent liegen, im Richtlinienentwurf vom Mai dieses Jahres, der "FONDS professionell" vorgelegen habe, seien noch 90 Prozent vorgesehen gewesen. Diese Assets müssten wesentlich dazu beitragen, Umwelt- oder soziale Ziele zu erreichen. Hinzu kämen Höchstgrenzen, beispielsweise dürften maximal zehn Prozent aus der traditionellen Energiegewinnung oder dem sonstigen Einsatz von fossilen Brennstoffen stammen.

Alternativ zur Mindestinvestitionsquote könnten Fonds auch eine nachhaltige Anlagestrategie verfolgen, etwa in Form eines Best-in-Class-Ansatzes. Aus einem Anlageuniversum würden dabei zum Beispiel die Vermögensgegenstände ausgewählt oder stärker gewichtet, die unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten besonders vorteilhaft seien. Schließlich sei die Auflage eines nachhaltigen Investmentvermögens auch über die Abbildung eines nachhaltigen Index möglich.

Die neuen Vorgaben würden lediglich für deutsche Fonds gelten und auch nur für neu aufgelegte Sondervermögen. Für Produkte, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Richtlinie bereits am Markt seien, werde es eine Art Bestandsschutz geben. Die deutsche Fondsindustrie habe bis zum 6. September 2021 Zeit, sich zu den Plänen der Finanzaufsicht zu äußern. (03.08.2021/fc/n/s)


 

Breaking News


Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?