Ethna-DEFENSIV A


WKN: A0LF5Y ISIN: LU0279509904
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Meldung
Munsbach (www.fondscheck.de) - Seit Ende letzten Jahres sind Reflation, reflationäre Politik und reflationäre Trades ein heiß diskutiertes Thema unter Ökonomen, so die Experten von ETHENEA.


Die Märkte würden aufmerksam den Anstieg der Inflationserwartungen beobachten und die Auswirkungen der zyklischen Erholung auf die Renditen von Staatsanleihen und die Politik der Zentralbanken bewerten.

Dr. Andrea Sivierio, Investment Strategist bei ETHENEA, analysiere, welche Auswirkungen die aktuellen makroökonomischen Entwicklungen in den kommenden Quartalen auf die Märkte haben könnten:

"Im Rahmen der Corona-Pandemie haben die Währungs- und Finanzbehörden weltweit beispiellose politische Unterstützungsmaßnahmen eingeleitet, um die deflationären Kräfte umzukehren und zu verhindern, dass die globale Rezession in eine Depression umschlägt," erkläre Sivierio. Diese reflationären Maßnahmen hätten in Kombination mit der Entwicklung und fortschreitender Verteilung von Covid-19-Impfstoffen die Voraussetzungen für das Entstehen eines reflationären Umfelds für die Weltwirtschaft im Jahr 2021 geschaffen.

Insgesamt sei die Weltwirtschaft 2020 um etwa 3,5 Prozent geschrumpft, angesichts der außerordentlichen politischen Unterstützung und der Einführung der Covid-19-Impfstoffe erwarte der IWF aber, dass sich die Weltwirtschaft 2021 um ungefähr 5,5 Prozent erholen werde. "Wenn weitere Überraschungen und größere Rückschläge ausbleiben, sollte das reflationäre Umfeld zu einem soliden Wirtschaftswachstum beitragen", so Sivierio. In der ersten Jahreshälfte werde die Inflation aber tendenziell anwachsen, was auf höhere Energie- und Rohstoffpreise, Angebotsengpässe und einen positiven Basiseffekt zurückzuführen sei. "Wir erwarten, dass die Inflation im zweiten Quartal dieses Jahres ihren Höhepunkt erreicht", erkläre Sivierio. "Insgesamt dürfte die Inflation jedoch langfristig gedämpft bleiben".

Dies sei durch negative Produktionslücken, Gegenwind durch strukturelle Kräfte, wie Demografie, Globalisierung und Technologie, und ein wachsendes Ungleichgewicht zwischen Ersparnissen und Investitionen zu erklären. Da die Inflation derzeit unter dem Zielwert von zwei Prozent liege, würden die Zentralbanken der fortgeschrittenen Volkswirtschaften wahrscheinlich über vorübergehende Inflationsschübe hinwegsehen und ihre akkommodierende Politik für einen längeren Zeitraum beibehalten.

"Ein reflationäres Umfeld, das durch eine zyklische Konjunkturerholung, unterstützende makroökonomische Politik und moderat steigende Preise gekennzeichnet ist, wird als positiv für Aktienmärkte und Risikoanlagen im Allgemeinen angesehen", analysiere Sivierio. Die wichtigsten Aktienindices seien seit den Tiefstständen im März 2020 mittlerweile um etwa 75 Prozent auf neue Höchststände gestiegen. Dies sei durch eine Liquiditätsflut der Zentralbanken und einen verbesserten Wirtschaftsausblick angetrieben worden. Auch die Wahl von Joe Biden habe die Reflationsdynamik verstärkt und dadurch "Reflation Trades" angeheizt.

"Das birgt mit der Zeit auch Risiken für die Finanzmärkte", analysiere Sivierio. "Die Verabschiedung des 1,9 Billionen USD schweren US-Corona-Hilfspakets hat zusammen mit der allmählichen Wiederbelebung der US-Wirtschaft zu einem Anstieg der Inflationserwartungen und einem sprunghaften Anstieg der Renditen von Staatsanleihen geführt." Demnach sei die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen von 0,9 Prozent Ende 2020 auf 1,7 Prozent am Ende des ersten Quartals dieses Jahres gestiegen. Die europäischen Staatsanleiherenditen hätten eine ähnliche Entwicklung genommen und seien in die Nähe des Niveaus vor der Pandemie zurückgekehrt.

"Höhere Renditen werden derzeit als eins der größten Risiken für die Finanzmärkte angesehen", analysiere Sivierio. Ein anhaltender und starker Anstieg der langfristigen US-Zinsen könne die noch junge zyklische Erholung stören, die Aufwärtsbewegung des Marktes zum Entgleisen bringen und die Reflationstrades durcheinanderbringen. Das Risiko höherer US-Renditen könnte zudem auch den US-Dollar stärken und die Kapitalströme aus den Schwellenländern zurück in die USA lenken. Obwohl das reflationäre Umfeld bislang intakt sei, habe sich der Spielraum für weitere Gewinne bei Risikoanlagen verengt.

"Das reflationäre Umfeld wird die langfristigen Renditen von den geringen Niveaus des letzten Jahres allmählich nach oben treiben und für weitere Volatilität und Wellen von Marktturbulenzen sorgen", erkläre Sivierio. "Wir gehen jedoch davon aus, dass die mit der zyklischen Erholung einhergehenden Reflationstrades noch ein Stück Weg vor sich haben." Dafür nenne er zwei Gründe: Erstens spiegele der Anstieg der langfristigen Renditen eine deutliche Verbesserung der globalen Wachstumsaussichten wider. Zweitens mache die beispiellose politische Unterstützung diese Erholung auch weniger zinssensibel als frühere Zyklen.

Außerdem sei zu berücksichtigen, dass die Inflation wahrscheinlich im Rahmen bleiben werde und die Zentralbanken ihre akkommodierende Geldpolitik für einen längeren Zeitraum beibehalten würden. Auch die Renditen blieben historisch niedrig. Unternehmen hätten sich zu sehr günstigen Konditionen refinanziert und der wirtschaftliche Aufschwung werde höhere Unternehmensgewinne begünstigen.

"Jedoch sehen wir ein unterschiedliches Wachstumsbild zwischen den USA und Europa, und die FED und die EZB verfolgen unterschiedliche Ansätze, die beide zu einer Vergrößerung des Renditeabstands zwischen US- und europäischen Staatsanleihen beitragen," erkläre Sivierio. Obwohl der US-Dollar im Jahr 2020 rund 11 Prozent seines Wertes verloren habe, hätten diese Entwicklungen die weitere Abschwächung der US-Währung gebremst. Unterschiedliche Wachstumsraten in den USA und Europa könnten in Kombination einer Vergrößerung des Renditeabstands diesen Trend umkehren und einige der beliebten Reflationstrades, wie Rohstoffpreise und Schwellenländerzyklus, gefährden: "Daher scheint es sicher, dass wir noch einige Zeit von Reflation und Inflation und deren Auswirkungen auf die Märkte hören werden", so Sivierio.

ETHENEA Independent Investors S.A. sei eine bankenunabhängige Kapitalverwaltungsgesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Das Unternehmen sei auf das aktive Management von Multi-Asset-Fonds spezialisiert und biete attraktive Investmentlösungen für verschiedene Anlegerprofile. Neben den drei Ethna Funds, Ethna-DEFENSIV (ISIN LU0279509904 / WKN A0LF5Y) - anleihenfokussiert, Ethna-AKTIV (ISIN LU0136412771 / WKN 764930 ) - ausgewogen, und Ethna-DYNAMISCH (ISIN LU0455734433 / WKN A0YBKY ) - aktienfokussiert, umfasse das Produktportfolio den globalen Makrofonds HESPER FUND - Global Solutions (ISIN LU1931802216 / WKN nicht bekannt).

Die Ethna Funds seien konservative, auf kontinuierliche Wertentwicklung und Risikominimierung ausgerichtete Vermögensverwaltungsfonds. Der HESPER FUND - Global Solutions nutze einen hochflexiblen Investmentansatz zur Erzielung einer absoluten Wertsteigerung bei einer aktienmarktähnlichen Volatilität. Das von ETHENEA aktiv verwaltete Vermögen betrage derzeit 3,16 Milliarden Euro (Stand: 31.03.2021). (11.05.2021/fc/a/f)


 

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