Aramea Strategie I


WKN: A0NEKF ISIN: DE000A0NEKF1
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Meldung
Hamburg (www.fondscheck.de) - Für das Sondervermögen des Aramea Strategie I (ISIN DE000A0NEKF1 / WKN A0NEKF ) können Aktien, andere Wertpapiere (z.B.
verzinsliche Wertpapiere, Schuldverschreibungen, Zertifikate), Bankguthaben, Geldmarktinstrumente, Anteile an anderen Investmentvermögen, Derivate zu Investitions- und Absicherungszwecken sowie sonstige Anlageinstrumente erworben werden, so die Experten von Aramea Asset Management.

Die verschiedenen Assetklassen sollten flexibel eingesetzt werden.

Der Renditeanstieg bei deutschen und US-amerikanischen Staatsanleihen habe im Juni ein vorläufiges Ende gefunden - und das obwohl die US-Notenbank nach ihrer Juni-Sitzung einen strafferen Leitzinsanhebungsfahrplan (nämlich beginnend bereits im Jahr 2023) in Aussicht gestellt und zudem ganz behutsam und vorsichtig den perspektivischen Einstieg in den Ausstieg der ultra-lockeren Geldpolitik vorbereitet habe.

Ursächlich für die Renditerückgänge dürfte wohl vor allem die Erwartung gewesen sein, dass die Konjunktur der beiden Wachstumslokomotiven des ersten Halbjahres - China und die USA - im zweiten Halbjahr etwas weniger breitschultrig daherkommen werde als im ersten und somit letztlich Druck von der FED genommen werden sollte, ihr Anleiheankaufprogramm sehr zeitnah zu reduzieren. Ganz generell bleibe das Angebot an Bundesanleihen und Treasuries am Markt ohnehin aufgrund der umfangreichen Ankaufprogramme äußerst knapp, was den Spielraum für Renditeanstiege bis Jahresende limitiere.

Die Aktienmärkte in Europa und den USA hätten im Juni abermals zulegen und neue Jahreshöchststände erreichen können, wenngleich sich zwischen diesen beiden Regionen eine Wachablösung vollzogen habe. Da im Gegensatz zum Mai nun im Monat Juni vor allem Wachstumstitel - und darunter besonders Technologietitel - vom Renditerückgang hätten profitieren können, lägen breite, stärker technologielastige US-Aktienindices nun seit Jahresbeginn betrachtet leicht vor ihren europäischen Pendants. Der S&P 500 habe zum Monatsende Juni ein Plus von 14,4% im Vergleich zum 31.12.2020 verzeichnet - der STOXX Europe 600 habe "nur" bei 13,5% gestanden.

Gebeutelt von einem mitunter weiterhin besorgniserregenden Infektionsgeschehen bei unzureichendem Impffortschritt würden Schwellenländeraktien hingegen deutlich hinterherhinken. Im Juni habe der MSCI Emerging Markets sogar ein kleines Minus verzeichnet und liege seit Anfang des Jahres gerade einmal mit 6,5% im Plus.

An den Rohstoffmärkten sei im Juni derweil Divergenz Trumpf gewesen. Während beispielsweise der Holz-, der Gold- oder auch der Kupferpreis spürbar nachgegeben hätten, seien die Preise für Öl, Gas oder Aluminium auf neue Jahreshöchststände geklettert. Beim Öl sorge ein unverändert knappes Angebot bzw. die Uneinigkeit der Förderländer in Bezug auf Angebotsausweitungen für einen gut unterstützten Ölpreis. (Stand vom 30.06.2021) (16.07.2021/fc/a/f)


 

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