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Meldung
Wien (www.aktiencheck.de) - Fresenius-AktienAnalysevon der Raiffeisen Bank International AG:

Benedikt-Luka Antic, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Fresenius SE & Co.
KGaA (ISIN: DE0005785604, WKN: 578560, Ticker-Symbol: FRE, NASDAQ OTC-Symbol: FSNUF) weiterhin zu kaufen.

Für das Q1 2022 habe Fresenius ein solides Zahlenwerk vorlegen können, welches die Erwartungen mehrheitlich übertroffen habe. Das deutsche Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmen habe einen Umsatz von EUR 9,72 Mrd. (Konsens: 9,49 Mrd.) erwirtschaftet, was im Vergleich zum Vorjahresquartal einem Wachstum von 8% (währungsbereinigt +5%) entspreche. Sowohl der bereinigte Gewinn je Aktie von EUR 0,83 (+6%) als auch das bereinigte Konzernergebnis von EUR 462 Mio. (+6%, währungsbereinigt +3%) hätten äußerst positiv überrascht und jeweils Konsensschätzungen um satte 10% übertroffen.

Bis auf Vamed (Krankenhaus Dienstleistungen, Umsatzanteil rd. 5%) hätten alle Sparten des Konzerns die vom Markt an sie gestellten Erwartungen zumindest erfüllen können, wenn nicht sogar übertreffen würden. Helios (privater Krankenhausbetreiber, Umsatzanteil rd. 30%) habe dabei mitunter besonders positiv hervorgestochen, mit einem überzeugenden organischen Umsatzwachstum von 11% auf EUR 2,93 Mrd. (Konsens: EUR 2,79 Mrd.). Auch Kabi (intravenös zu verabreichende Arzneimittel, Umsatzanteil rd. 20%) habe mit einem operativen Ergebnis von EUR 293 Mio. mehr als überzeugen und den Konsens von EUR 254 Mio. um ganze 15% übertreffen können.

Die laufenden Effizienz- und Kostensenkungsmaßnahmen "entwickeln sich planmäßig" nach den bereits im Februar kommunizierten höheren Erwartungen. Fresenius rechne bis zum Jahr 2023 mit Einsparungen in Höhe von mindesten EUR 150 Mio. pro Jahr nach Steuern. In den Folgejahren erwarte man sich einen weiteren Anstieg der nachhaltigen Einsparungen.

Ganz nach Tradition werde Fresenius auch für das laufende Geschäftsjahr eine Erhöhung der Dividende anstreben. Die Ausschüttungsquote solle dabei bezüglich bereinigtem Gewinn je Aktie in der Bandbreite von 20 bis 25% liegen. Für das Geschäftsjahr 2021 habe man eine Dividende von EUR 0,92 je Aktie beschlossen.

Fresenius habe sich zuletzt wieder einmal aktiv bei M&A-Transaktionen gezeigt. Konkret gehe es dabei um die Übernahme von dem US-Infusionsspezialisten Ivenix für USD 240 Mio. (plus etwaige Meilenstein-Zahlungen) und eine Mehrheitsbeteiligung von 55% (mit Option auf Kauf der restlichen Anteilsscheine) für EUR 495 Mio. an dem Biopharma-Unternehmen mAbxience, welches unter anderem Biosimilars der Krebsmedikamente MabThera und Avastin produziere. Beide Vorhaben würden über den Geschäftsbereich Kabi abgewickelt, welcher vom Konzern als Primärer Wachstumstreiber für die kommenden Jahre identifiziert worden sei.

Fresenius erwarte für das laufende Geschäftsjahr weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernergebnisses im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Der Konzern habe allerdings erklärt, dass aufgrund des derzeitigen Marktumfelds (Kosteninflation, Lieferkettenengpässe) alle Prognosen mit "erheblicher Unsicherheit behaftet" seien.

Der Ukraine-Krieg "belaste die Geschäftstätigkeit des Fresenius-Konzerns" und habe im abgelaufenen Quartal zu einer Verminderung des Konzernergebnisses von EUR 14 Mio. geführt. Dies entspreche einem Anteil am bereinigten Konzernergebnis von rd. 3%.

Fresenius habe ein überzeugendes Auftaktquartal abliefern können, welches die Erwartungen mehrheitlich übertroffen habe. Bis auf Vamed (geringster Umsatzanteil mit rd. 5%) hätten alle Sparten des deutschen Medizintechnik- und Gesundheitskonzerns eine robuste Entwicklung hingelegt. Das bereits laufende Kosten- und Effizienzprogramm sei auf Kurs, die bereits gesteigerten Erwartungen zu erfüllen. Der Analyst sei vom Investment Case Fresenius als stark diversifizierter Gesundheitskonzern mit einem zuverlässigen Dividendenwachstum weiterhin überzeugt. Des Weiteren konstatiere er, dass die Bewertung der Aktie das Ertragswachstumsprofil sowie den stark defensiven Charakter dieser Erträge nicht adäquat widerspiegele. Auf Basis von KGV und EV/EBIT für 2023e spiegele die Fresenius-Aktie massive - nach Einschätzung des Analysten in dieser Dimension nicht gerechtfertigte - Bewertungsabschläge von rd. 50% gegenüber ihrer Peer Group wider und notiere sogar bei einem Kurs-Buchwert-Multiple von unter 1.

In Folge des derzeitig schwierigem Marktumfeldes (Kosteninflation, Lieferkettenengpässe) und der daraus schwierigen Planbarkeit für Unternehmen, rechnet Benedikt-Luka Antic, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, eine gewisse Risikoprämie in sein Kursziel mit ein und senkt es dementsprechend von EUR 55 auf EUR 50, bekräftigt allerdings weiterhin seine "Kauf"-Empfehlung. (Analyse vom 30.05.2022)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:

Offenlegungen

7. Der zuständige Analyst oder eine sonstige an der Erstellung der Finanzanalyse mitwirkende natürliche Person oder eine sonstige natürliche Person von Raiffeisen Research besitzt Finanzinstrumente des von ihm analysierten Emittenten.

12. RBI erbrachte für den Emittenten in den vorangegangenen 12 Monaten Wertpapierdienstleistungen gemäß Anhang I Abschnitte A (Wertpapierdienstleistungen und Anlagetätigkeiten) und B (Nebendienstleistungen) der Richtlinie 2014/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates.

Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity

Börsenplätze Fresenius-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Fresenius-Aktie:
32,36 EUR -0,28% (30.05.2022, 15:02)

XETRA-Aktienkurs Fresenius-Aktie:
32,31 EUR -0,62% (30.05.2022, 14:49)

ISIN Fresenius-Aktie:
DE0005785604

WKN Fresenius-Aktie:
578560

Ticker-Symbol Fresenius-Aktie:
FRE

NASDAQ OTC-Symbol Fresenius-Aktie:
FSNUF

Kurzprofil Fresenius SE & Co. KGaA:

Die Fresenius SE & Co. KGaA (ISIN: DE0005785604, WKN: 578560, Ticker-Symbol: FRE, NASDAQ OTC-Symbol: FSNUF) ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die ambulante Versorgung. Zur Fresenius-Gruppe gehören vier eigenständig agierende Unternehmensbereiche, die Marktführer in Wachstumsbereichen des Gesundheitssektors sind: Fresenius Medical Care (weltweit führend bei der Behandlung von chronischem Nierenversagen), Fresenius Helios (Europas größte private Kliniken-Gruppe), Fresenius Kabi (bietet lebensnotwendige Medikamente, Medizinprodukte und Dienstleistungen für kritisch und chronisch Kranke) und Fresenius Vamed (spezialisiert auf das Projekt- und Managementgeschäft von Gesundheitseinrichtungen). (30.05.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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