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WKN: 766403 ISIN: DE0007664039
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Meldung
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-AktienAnalysevon "Der Aktionär":

Timo Nützel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie der Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.


Es werde spannend. Gespräche der EU-Umweltminister über ein mögliches Aus für neue Verbrennungsmotoren und andere Teile des EU-Klimapakets würden sich in den Nachmittag ziehen. Sollte es zum Verbot kommen, halte die VW-Spitze Europas größte Autogruppe im Kern schon jetzt für ein Verbrenner-Verbot gut gerüstet.

Ein solcher Schritt, der sich auf Neuzulassungen ab 2035 beziehen könnte und in der Bundesregierung Streit auslöste, müsse Volkswagen "keine Angst machen", habe Konzernchef Herbert Diess am Dienstag bei einer Betriebsversammlung in Wolfsburg gesagt. "Es kann kommen - wir sind am besten vorbereitet", habe er gemeint. Der Manager habe auf die bereits angebotenen und noch geplanten Elektromodelle sowie die Strategien für eine eigene Batteriezellfertigung und mehr eigene Software verwiesen.

Die EU-Umweltminister hätten am Dienstagnachmittag über die Zukunft von Verbrennern abstimmen wollen. Das Europaparlament habe sich schon mehrheitlich für ein Ende von Benziner- und Dieselverkäufen ab Mitte des kommenden Jahrzehnts ausgesprochen. Zwischen Grünen und Liberalen im Bundeskabinett habe es zuletzt Auseinandersetzungen in der Frage gegeben.

VW wolle im Laufe der nächsten Jahre zusätzliche Stromer auf den Markt bringen. Zurzeit bremse allerdings insbesondere die Knappheit von Mikrochips die Produktion - wie schon 2021. Nach Angaben der Betriebsratschefin und Aufsichtsrätin Daniela Cavallo sei das Stammwerk Wolfsburg zur Jahresmitte weit unter dem ursprünglich einmal angepeilten Ziel von 570.000 Fahrzeugen. Momentan stehe man bei gerade mal einem Drittel des alten Plans für 2022 (190.000 Stück). "Da muss jetzt nach dem Werksurlaub also richtig was kommen."

Diess glaube, den US-Erzrivalen Tesla bald einholen zu können. Die Firma von Elon Musk bleibe größter Konkurrent - doch man sehe etwa an der Komplexität der neuen Fabriken in Grünheide bei Berlin und Austin (USA), dass nicht alles von selbst laufe. "Tesla schwächelt", so Diess. "Diese Chance müssen wir nutzen und schnell aufholen - 2025 können wir in Führung gehen." Noch 2022 könne der Abstand schrumpfen, Volkswagen dürfe ihn zumindest "nicht noch größer werden lassen".

Nachdem die Aktie von VW zuletzt am Märzhoch gescheitert sei, sei es auch im Zuge eines schwachen Marktes erstmal nach unten gegangen. Nun gelte es, die 140-Euro-Marke zu verteidigen. Die langfristigen Aussichten würden indes gut bleiben. Aus charttechnischer Sicht würde aber erst der Sprung über die 200-Tage-Linie einen Befreiungsschlag bedeuten. (Analyse vom 28.06.2022)

Mit Material von dpa-AFX

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
142,10 EUR +3,06% (28.06.2022, 15:52)

XETRA-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
141,28 EUR +1,73% (28.06.2022, 15:37)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

NASDAQ OTC-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Autobauer Europas. Zehn Marken aus fünf europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, ŠKODA, SEAT, CUPRA, Audi, Lamborghini, Bentley, Porsche und Ducati. Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an weiteren Marken und Geschäftsbereichen an. Darunter auch Finanzdienstleistungen, wozu die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement zählen.

Mit seinem Zukunftsprogramm und der neuen Konzernstrategie 2030 "NEW AUTO - Mobility for Generations to Come" hat der Volkswagen Konzern den Weg freigemacht für den größten Veränderungsprozess seiner Geschichte: Die Neuausrichtung eines der besten Automobilunternehmen zu einem der weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität. Dazu wird der Konzern sein automobiles Kerngeschäft transformieren, u.a. mit mehr als 30 zusätzlichen vollelektrischen Modellen bis zum Jahr 2025, sowie dem Ausbau von Batterietechnologie und autonomem Fahren als neue Kernkompetenzen. (28.06.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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