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WKN: 766403 ISIN: DE0007664039
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Meldung
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Volkswagen-AktienAnalysevon "Der Aktionär":

Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Vorzugsaktie der Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) unter die Lupe.


Der Porsche-Vorstand sehe trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen keinen Grund, den geplanten Börsengang abzusagen. Die Vorbereitungen dafür liefen auf Hochtouren, habe Vorstandschef, Oliver Blume, in einem Doppelinterview mit Finanzvorstand Lutz Meschke der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag) gesagt. Auch Konjunktursorgen, das Börsenumfeld und der Krieg in der Ukraine brächten Porsche nicht von dem Vorhaben ab. "Wir waren in der Vergangenheit in jeder Krise robust und finanziell stark unterwegs", habe Blume gesagt. Investoren sehnten sich nach stabilen Werten. Es sei viel Kapital im Markt.

Meschke habe auf die Ergebnisse aus dem ersten Quartal verwiesen: Der Umsatz steige trotz sinkenden Absatzes, die höherpreisigen Modelle legten zu, das operative Ergebnis habe 1,5 Milliarden Euro betragen. "Die Umsatzrendite lag bei mehr als 18 Prozent. Diese Werte sind hervorragende Voraussetzungen".

Kritik geäußert hätten die Manager an der Softwaresparte Cariad der Konzernmutter Volkswagen und einen Strategiewechsel gefordert. "In dieser komplexen Welt können Sie nicht mehr alles allein machen", habe Meschke an Cariad appelliert. Man müsse mit den richtigen Partnern zusammenarbeiten. "Am Ende steht der Kunde und will seine digitale Welt von Apple oder Google nahtlos mit ins Auto nehmen." Man nutze Cariad als Grundlage und werde "zusammen mit Partnern genau die Funktionen im Bereich Infotainment oder automatisierten Fahren entwickeln, die sich unsere Kunden wünschen".

Blume habe gesagt: "Der Konzern profitiert, wenn Porsche seine Freiheitsgrade einsetzt." Das bringe Mehrwert für alle Seiten. Porsche wolle nicht mehr auf das neue Betriebssystem 2.0 warten, das auf 2026 verschoben worden sei. Deshalb würden sich einige Modelle verzögern. Der Sportwagenbauer setze nun auf das mit dem vollelektrischen Macan startende System 1.2. Auch Blume habe Kritik geäußert: Es gebe "softwareseitig Verzögerungen" im Macan-Anlauf. Damit könne Porsche nicht zufrieden sein.

Der VW-Konzern peile einen milliardenschweren Börsengang seines Sportwagenbauers Porsche AG an. Die Familien Porsche und Piëch möchten über ihre im DAX (ISIN / WKN ) gelistete Automobil-Holding Porsche SE (ISIN DE000PAH0038 / WKN PAH003 ) wieder direkten Zugriff auf den Sportwagenbauer mit dem Familiennamen bekommen. Eine Sperrminorität der Porsche-AG-Stammaktien von gut 25 Prozent würde an Porsche SE gehen, bei der die Porsches und Piëchs das Sagen hätten. Bis zu ein Viertel der Vorzugsaktien will Volkswagen über einen Teilbörsengang platzieren, so Marion Schlegel von "Der Aktionär". (Analyse vom 24.06.2022)

(Mit Material von dpa-AFX)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
137,54 EUR -2,05% (24.06.2022, 12:56)

XETRA-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
136,80 EUR -1,63% (24.06.2022, 12:41)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

NASDAQ OTC-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Autobauer Europas. Zehn Marken aus fünf europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, ŠKODA, SEAT, CUPRA, Audi, Lamborghini, Bentley, Porsche und Ducati. Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an weiteren Marken und Geschäftsbereichen an. Darunter auch Finanzdienstleistungen, wozu die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement zählen.

Mit seinem Zukunftsprogramm und der neuen Konzernstrategie 2030 "NEW AUTO - Mobility for Generations to Come" hat der Volkswagen Konzern den Weg freigemacht für den größten Veränderungsprozess seiner Geschichte: Die Neuausrichtung eines der besten Automobilunternehmen zu einem der weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität. Dazu wird der Konzern sein automobiles Kerngeschäft transformieren, u.a. mit mehr als 30 zusätzlichen vollelektrischen Modellen bis zum Jahr 2025, sowie dem Ausbau von Batterietechnologie und autonomem Fahren als neue Kernkompetenzen. (24.06.2022/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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