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WKN: 846900 ISIN: DE0008469008
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München (www.zertifikatecheck.de) - Für Vontobel ist der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900 ) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlagezertifikaten von dieser Einschätzung profitieren können.


Hauptaufgabe eines Leitindex sei es, den Aktienmarkt einer Wirtschaft repräsentativ sowie die Veränderungen im Zeitablauf abzubilden. Doch obwohl sich der Kapitalmarkt sowie die deutsche Wirtschaft in den letzten 30 Jahren wesentlich weiterentwickelt hätten, habe es im DAX® keine großen Änderungen gegeben. Das solle sich nun ändern - der DAX® stehe nun vor der größten Änderung in seiner Geschichte.

Im September des nächsten Jahres werde der Index um zehn Mitglieder aufgestockt und das Regelwerk für eine Aufnahme in den Index werde überarbeitet. Der Index solle modernisiert werden und mehr Titel von zukunftsträchtigen Branchen enthalten. Zwar sei der Gedanke für eine Reform nicht neu. Denn der Chef der Deutschen Börse habe sich bereits vor rund zwei Jahren für eine Aufstockung des DAX® ausgesprochen, doch habe die Umsetzung auf sich warten lassen. Angetrieben worden sei die Umsetzung jüngst stark durch das Wirecard-Debakel. Der deutsche Zahlungsdienstleister habe nach einem Betrugsskandal Insolvenz anmelden müssen und sei bis dahin im DAX® gelistet gewesen, was für einen Aufschrei gesorgt und die Überarbeitung der Regularien angestoßen habe.

Außerdem werde der DAX® mit den Änderungen an internationale Standards angepasst. Beispielsweise würden sich die Leitindices in Frankreich oder Italien bereits aus 40 Werten zusammensetzen. Zudem werde eine größere Streuung erreicht, was die Stabilität des Index erhöhe. Neu würden strengere Maßnahmen gelten, die Unternehmen erfüllen müssten, damit sie den Sprung in die erste deutsche Börsenliga schaffen würden. Unter anderem müssten die Unternehmen für zwei aufeinander folgende Jahre operative Gewinne erwirtschaften. Unternehmen wie Wirecard - oder der Essenslieferant Delivery Hero, der Wirecard im DAX® ersetzt habe, würden die Aufnahme somit nicht gelingen. Allerdings erschwere diese Regelung besonders Start-ups das Leben, was Listings von jungen Unternehmen an ausländischen Börsen fördern könnte.

Des Weiteren würden neu strengere Anforderungen gelten, was die Rechnungslegung angehe. Quartals- und Jahresberichte müssten pünktlich vorgelegt werden - und wer das nicht könne, fliege innerhalb einiger Tage aus dem DAX®. Zudem müssten die Unternehmen künftig einen unabhängigen Prüfungsausschuss im Aufsichtsrat haben. Zwei weitere Punkte, die aus dem Wirecard-Skandal gelernt worden seien.

Darüber hinaus werde der Börsenumsatz weniger wichtig. In Zukunft zähle vielmehr die Marktkapitalisierung der frei gehandelten Aktien als Aufnahmekriterium.

Würden die Änderungen im September 2021 vollzogen, dann müssten beispielsweise börsengehandelte Indexfonds (ETFs) ihre Portfolios ebenfalls anpassen und den ergänzten deutschen Leitindex eins zu eins abbilden. Gemäß Morningstar würden ETFs auf den DAX rund 13 Mrd. Euro ausmachen. Historisch betrachtet erhöhe sich die Nachfrage nach den Aufsteigern zumindest kurzfristig - was mit einem Anstieg in den Aktienkursen einhergehe.

Für Anleger, die in die Emporkömmlinge investieren möchten, könnten sich daraus spannende Opportunitäten ergeben. Es gelte jedoch zu beachten, dass die frühere Wertentwicklung kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse sei.

Vontobel habe ein Tracker-Zertifikat auf einen Basket aufgelegt, in dem zwölf Unternehmen enthalten sind, die als potenzielle Aufsteiger gelten: der Germany´s next 10 Basket. Für einen effektiven Aufstieg müssen sich die Unternehmen zunächst noch bewähren. Aber für Anleger, die an das Potenzial der Newcomer-Kandidaten für den DAX® glauben, könnte das Tracker-Zertifikat eine interessante Anlagemöglichkeit darstellen.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel das Partizipationszertifikat (ISIN DE000VQ121Z7 / WKN VQ121Z ) auf einen Germany's next 10 Basket. Der anfängliche Ausgabepreis belaufe sich auf EUR 100,85. Erster Börsenhandelstag sei am 23.12.2020, Bewertungstag am 17.12.2021. Fällig sei das Papier am 24.12.2021. (Stand: 10.12.2020, 14:13)

Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen sei von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen habe. Der Aktienkurs könne sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen könnten. (Ausgabe vom 08.12.2020) (10.12.2020/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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