Commerzbank


WKN: CBK100 ISIN: DE000CBK1001
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21.05.21 Investmentidee: Vontobel-Optionsscheine auf Co.
27.04.21 Faktor Zertifikat Long auf Commerzbank: Stark.
15.07.20 Commerzbank im Erholungsmodus - Call Turbo-.
02.07.20 Commerzbank: Calls mit hohen Chancen bei Er.
16.06.20 Faktor Zertifikat Long auf Commerzbank: Näch.
30.04.20 Mini Future Long auf Commerzbank: 92-Prozen.
13.02.20 Nach den Zahlen: Aussichtsreiche Commerzban.
03.12.19 Inline-Optionsschein auf Commerzbank: Chance .
07.10.19 Commerzbank Long: Chance-Risiko von 2 zu 1.
29.08.19 Discount Call auf Commerzbank: September-Ter.
05.08.19 Open End Turbo Short auf Commerzbank: Abw.
18.07.19 Bonus Cap 4,8 2020/06 auf Commerzbank: Ho.
02.07.19 Commerzbank-Calls mit 243%-Chance bei Errei.
14.05.19 Commerzbank- und Deutsche Bank-Zertifikat m.
07.05.19 Inline-Optionsschein auf Commerzbank: Chance .
29.04.19 Commerzbank-Calls mit 90%-Chance bei Kursan.
26.04.19 Unlimited Turbo Long Zertifikat auf Commerzb.
11.04.19 Bonus Cap 5,5 2019/12 auf Commerzbank: W.
10.04.19 Mini Future Long auf Commerzbank: Chance vo.
27.03.19 Unlimited Turbo Long-Zertifikat auf Commerzba.


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Meldung
München (www.optionsscheinecheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie der Commerzbank (ISIN DE000CBK1001 / WKN CBK100 ) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Optionsscheinen von dieser Einschätzung profitieren können.


Deutschlands zweitgrößtes Bankinstitut habe zu Wochenbeginn seine aktuellen Quartalszahlen präsentiert. Dabei habe die Commerzbank für eine positive Überraschung gesorgt, da es der Bank gelungen sei, in nahezu allen Bereichen seine Ergebnisse zu verbessern. Der eingeleitete Sparkurs des Vorstands um CEO Manfred Knof, welcher eine starke Reduzierung der Filialen und Mitarbeiter beinhalte, zeige erstmalig Wirkung. Die Commerzbank versuche weiterhin die eigene Transformation voranzutreiben, um langfristig die Kosten zu senken. Die Ankündigung der Abschaffung des bedingungslos kostenfreien Girokontos dürfte bei betroffenen Kunden allerdings eher auf Ablehnung stoßen.

Die aktuellen Quartalszahlen der Commerzbank seien zur Überraschung vieler Analysten deutlich positiver ausgefallen, als ursprünglich erwartet. CEO Manfred Knof habe, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, die bislang die Präsentation der Quartalszahlen überwiegend der Finanzchefin überlassen hätten, selbst einen Teil der Vorstellung übernommen und den Analysten und Journalisten erläutert, wie er beim Radikalumbau der Bank vorankommen wolle.

Die Zahlen der Commerzbank hätten sich durchaus sehen lassen können, denn die Erträge im ersten Quartal 2021 hätten von EUR 1,85 Mrd. im Vorjahr auf EUR 2,49 Mrd. Euro gesteigert werden können, was einem Zuwachs von 35% entspreche. Das Operative Ergebnis, welches zuvor noch im negativen Bereich gelegen habe, sei auf EUR 538 Mio. angestiegen. Insgesamt habe die Commerzbank im ersten Quartal einen Konzerngewinn von EUR 133 Mio. erreicht, was gerade bei den hohen Restrukturierungsaufwendungen von EUR 465 Mio. ein durchaus beachtliches Ergebnis darstelle.

Entsprechend positiv hätten Finanzchefin Bettina Orlopp und CEO Manfred Knof die aktuelle Entwicklung ihres Hauses bewertet. Zudem hätten sich die Protagonisten durch die aktuellen Quartalszahlen in ihrem Vorhaben bestärk gesehen, die eingeleitete Transformation "Strategie 2024" auch zukünftig fortführen zu können. Darüber hinaus sei nach gutem Jahresstart der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr angehoben worden.

Auch wenn das dauerhafte Negativzinsumfeld und der pandemiebedingte Konsumrückgang keine guten Rahmenbedingungen für Banken darstellen würden, sei es der Commerzbank gelungen, die daraus erwachsenen Herausforderungen mithilfe anderer Geschäftsbereiche zu bewältigen. Der aktuelle Erfolg beruhe auf dem Zusammenspiel einer stabilen Kostenstruktur, einem niedrigeren Risikoergebnis und dem florierenden Wertpapiergeschäft. Gerade Letzteres habe seit Jahresbeginn um EUR 15 Mrd. gesteigert werden können und sich daher als der Gewinntreiber des Gesamtkonzerns kristallisiert. Zu dem positiven Ergebnis habe "besonders das starke Wertpapiergeschäft beigetragen, mit dem wir die Effekte aus dem negativen Zinsumfeld weitgehend ausgleichen konnten", habe Finanzvorständin Orlopp erklärt und somit die Leistung des betroffenen Geschäftsbereichs nachdrücklich hervorgehoben.

Des Weiteren sei der harte Sparkurs des seit Anfang 2021 amtierenden Vorstandsvorsitzenden Knof ausschlaggebend für den jüngst erzielten Erfolg. Die Devise des aktuellen Commerzbank-Chefs laute allen voran sparen. Besonderes Einsparpotenzial sehe der Konzernlenker im Bereich der Personalkosten. Der Abbau mehrerer tausend Stellen sei deshalb geplant. Insgesamt solle bis Ende 2024 konzernweit die Zahl der Vollzeitstellen von knapp 40.000 auf 32.000 reduziert werden. Zudem solle auch das Filialnetz der Commerzbank in Deutschland nahezu halbiert werden. Bereits Anfang Mai sei mit den Arbeitnehmergremien eine Einigung zum Rahmen des Stellenabbaus erzielt worden. Den Abbau wolle die Commerzbank vor allem über Altersregelungen wie Altersteilzeit oder Vorruhestand umsetzen. Im Zuge dessen sei die Vorruhestandsregelung auf sieben Jahre ausgeweitet und Aufhebungsverträge sowie die Unterstützung von Mitarbeitern mit Perspektiven innerhalb und außerhalb der Bank vereinbart worden.

Für die Umsetzung dieser Restrukturierungsmaßnahmen rechne die Bank nach eigenen Angaben mit Aufwendungen von mehr EUR 2 Mrd., wobei knapp die Hälfte dieser Kosten bereits in den vergangenen beiden Geschäftsjahren aufgewendet worden sei. Auch im Bereich der Girokonten sollten Kosten gesenkt werden. So sei das bedingungslos kostenfreie Girokonto bereits abgeschafft worden. Kunden, die vor Oktober 2020 ein kostenloses Girokonto bei der Commerzbank eröffnet hätten, würden nun zur Kasse gebeten und sollten ab Juli eine Gebühr von EUR 4,90 pro Monat bezahlen.

Die Aktie der Commerzbank werde aktuell bei EUR 6,514 (18.05.2021) gehandelt, was gleichzeitig dem Jahreshoch entspreche. Das Jahrestief sei bei EUR 3,117 (18.05.2020) erreicht worden. Bei Bloomberg würden sieben Analysten die Aktie auf "buy", 15 auf "hold" und sechs auf "sell" setzen.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel der Turbo Call-Optionsschein (ISIN DE000VQ7CML7 / WKN VQ7CML ) auf die Commerzbank-Aktie. Der Basispreis und der Knock Out befänden sich bei EUR 5,15. Der Abstand zu Knock-out liege bei 20,03%. Das Bezugsverhältnis betrage 1, der Hebel 4,84. Der Geldkurs liege bei EUR 1,35. Der Briefkurs werde bei EUR 1,36 gesehen. Der Bewertungstag sei am 18.06.2021. (Stand: 21.05.2021, 09:33)

Interessant sei auch der Turbo Put-Optionsschein (ISIN DE000VQ7UND4 / WKN VQ7UND ) auf die Commerzbank-Aktie. Sowohl der Basispreis als auch der Knock Out würden EUR 7,20 betragen. Der Abstand zum Knock-out liege bei 11,80%, das Bezugsverhältnis bei 1. Der Hebel werde bei 8,06 gesehen. Der Geldkurs belaufe sich auf EUR 0,77 und der Briefkurs betrage EUR 0,78. Der Bewertungstag sei der 18.06.2021. (Stand: 21.05.2021, 09:34)

Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen sei von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen habe. Der Aktienkurs könne sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen könnten. (Ausgabe vom 19.05.2021) (21.05.2021/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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