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Meldung
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Commerzbank-AktienAnalysevon "Der Aktionär":

Fabian Strebin vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Commerzbank AG (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, NASDAQ OTC-Symbol: CRZBF) unter die Lupe.


Viele Bankgeschäfte seien in Deutschland bisher kostenlos gewesen. Girokonto und Kreditkarten umsonst? In europäischen Nachbarländern undenkbar. Negativzinsen gebe es hierzulande dagegen zwar schon länger, aber sie seien eher moderat gewesen. Ausgerechnet jetzt, wo viele Banken an der Gebührenschraube drehen wollten und gleichzeitig die Verwahrentgelte gesenkt hätten, sei ein wegweisendes Urteil des BGH erfolgt. Stark unter Druck gerate nun die Commerzbank. Kunden würden aufgrund steigender Gebühren vermehrt das Weite suchen, doch die Ausweichmöglichkeiten würden immer weniger.

Die Negativzinsen der EZB würden die Institute immer stärker belasten. Nachdem jahrelang v.a. Vermögende und Firmenkunden Strafzinsen auf ihre Einlagen hätten berappen müssen, treffe es nun vielfach Kleinsparer. Gleichzeitig würden Gebühren wie die für Girokonten erhöht und kostenlose Angebote würden wegfallen. Gerade die Commerzbank sei während ihres Umbaus auf der Suche nach Erträgen und habe im April angekündigt, die Gratiskultur weitgehend abzuschaffen.

Doch vielen Kunden schmecke das scheinbar gar nicht: Nach Daten des Online-Kündigungsdienstes Aboalarm habe sich kurz darauf die Zahl der Sparer verneunfacht, die das Frankfurter Geldhaus dadurch verloren habe. Bei der Direktbank-Tochter Comdirect hätten sich die Kündigungen über einen Zeitraum von elf Wochen auf 250% erhöht.

Die Commerzbank habe vor der Gebührenerhöhung mit einigen Sparern kalkuliert, die deshalb den Konzern verlassen dürften. Der Vorstand rechne bis 2024 - dann solle der Umbau abgeschlossen sein - mit 1,7 Mio. weniger Privatkunden als aktuell (11 Mio.). Wie viele Sparer man bisher bereits habe gehen lassen müssen, sei nicht bekannt. Aktuell komme noch das BGH-Urteil vom April hinzu: Banken müssten nun die explizite Zustimmung der Kunden für Gebührenerhöhungen einfordern, was vorher nicht der Fall gewesen sei und den Geldhäusern zusätzlich zusetze.

Die Commerzbank-Aktie befinde sich seit einem Monat im Abwärtstrend, vorerst biete sich ein Neueinstieg nicht an. Anleger sollten den weiteren Kursverlauf v.a. im Hinblick auf die Unterstützungszone zwischen 5,83 Euro und 5,96 beobachten Euro. Die 200-Tage-Linie verlaufe hingegen erst bei 5,36 Euro.

Investierte Anleger sollten dabeibleiben und den Stopp bei 4,80 Euro beachten. Ob die Kündigungszahlen bei der Commerzbank tatsächlich über dem zu erwartenden Schnitt lägen sei unbekannt. Immer mehr Konkurrenten würden aber ebenfalls die Gebühren erhöhen und die Freigrenzen für Einlagen absenken. Unzufriedene Sparer müssten sich damit abfinden, dass die Gebühren für Bankdienstleistungen in Deutschland nun in der Breite steigen würden, so Fabian Strebin vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 05.07.2021)

Hinweis:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Commerzbank.

Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß § 85 WpHG: Aktien von Commerzbank befinden sich im Aktionär-Depot von DER AKTIONÄR.

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Commerzbank-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
5,911 EUR -0,32% (05.07.2021, 08:49)

XETRA-Aktienkurs Commerzbank-Aktie:
5,915 EUR -1,48% (02.07.2021, 17:35)

ISIN Commerzbank-Aktie:
DE000CBK1001

WKN Commerzbank-Aktie:
CBK100

Ticker-Symbol Commerzbank-Aktie:
CBK

NASDAQ OTC-Symbol Commerzbank-Aktie:
CRZBF

Kurzprofil Commerzbank AG:

Die Commerzbank (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, NASDAQ OTC-Symbol: CRZBF) ist die führende Bank für den Mittelstand und starker Partner von rund 30.000 Firmenkundenverbünden sowie rund 11 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland. In zwei Geschäftsbereichen - Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden - bietet die Bank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen. Die Commerzbank wickelt rund 30 Prozent des deutschen Außenhandels ab und ist im Firmenkundengeschäft international in knapp 40 Ländern vertreten. Die Bank konzentriert sich auf den deutschen Mittelstand, Großunternehmen sowie institutionelle Kunden.

Im internationalen Geschäft begleitet die Commerzbank Kunden mit einem Geschäftsbezug zu Deutschland und Unternehmen aus ausgewählten Zukunftsbranchen. Privat- und Unternehmerkunden profitieren im Zuge der Integration der comdirect von den Leistungen einer der modernsten Onlinebanken Deutschlands in Verbindung mit persönlicher Beratung vor Ort. Die polnische Tochtergesellschaft mBank S.A. ist eine innovative Digitalbank und betreut rund 5,7 Millionen Privat- und Firmenkunden überwiegend in Polen sowie in der Tschechischen Republik und der Slowakei. Im Jahr 2020 erwirtschaftete die Commerzbank mit knapp 48.000 Mitarbeitern Bruttoerträge von rund 8,2 Milliarden Euro. (05.07.2021/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


 

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