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WKN: 850471 ISIN: US0970231058
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03.11.21 Investmentidee: Vontobel-Optionsscheine auf Ai.
08.01.20 Boeing: Begrenztes Kurspotenzial spricht für R.
21.11.19 Discount Call-Optionsschein auf Boeing: Vogel .
11.11.19 Boeing: Von erfolgreichen Calls in aussichtsreic.
24.10.19 Boeing-Calls mit 71%-Chance bei Kurserholung .
25.07.19 Boeing-Puts mit 42%-Chance bei Kursrückgang.
20.06.19 Boeing-Calls mit 75%-Chance nach Ausbruch a.
20.06.19 Mit Faktor-Long-Zertifikaten auf Boeing an unm.
07.06.19 Open End Turbo Long Zertifikat auf Boeing: W.
05.06.19 Mit Boeing-Discount-Puts in drei Monaten 52%.
23.05.19 Boeing-Calls nach Kaufsignal mit 75%-Chance .
25.04.19 Boeing Short: 26-Prozent-Chance! Optionsschein.
11.04.19 Boeing-Stay Low-Scheine mit 42%-Chance unte.
25.03.19 Unlimited Turbo Short-Zertifikat auf Boeing: Fo.
21.03.19 Wave XXL auf Boeing für spekulative Naturen.
12.03.19 Unlimited Turbo Short Zertifikat auf Boeing: G.
07.02.19 Unlimited Turbo Long Zertifikat auf Boeing: 40.
11.01.19 Call-Optionsschein auf Boeing: Auf Wolke sieb.
26.11.18 Boeing-Puts nach Verkaufssignal mit 73% Cha.
25.10.18 Unlimited Turbo Long-Zertifikat auf Boeing: Ko.


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Meldung
München (www.optionsscheinecheck.de) - Für Vontobel sind die Aktien von Fluggesellschaften eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Optionsscheinen von dieser Einschätzung profitieren können.


Strengere Klimavorschriften würden Airlines zwingen zunehmend neue und effizientere Flugzeuge zu kaufen. Dabei sei besonders die Nachfrage nach Kurz- und Mittelstreckenjets gestiegen. Dies spiele besonders Airbus gut in die Hände. Seit Jahren seien sie in diesem Bereich Marktführer.

Doch auch die Nachfrage nach Langstreckenflugzeuge bleibe bestehen. So habe die Deutsche Lufthansa angekündigt, vier neue Airbus A350-900 zu leasen. Laut der Lufthansa würden die neuen Flugzeuge rund 30 Prozent weniger Emissionen als die älteren Modelle verursachen. Die aktuelle Nachfrage nach neuen Jets sei unter anderem auch auf die niedrigen Leasingraten zurückzuführen.

Insgesamt plane laut dem "Handelsblatt" die Deutsche Lufthansa AG, ihre gesamte Flotte zu erneuern, und bestelle insgesamt 177 neue Kurz-, Mittel- und Langstreckenjets von Airbus und Boeing, wobei gleichzeitig 97 bisherige Flugzeuge ausgemustert würden.

Dabei sollten bei Langstrecken zunehmend kleinere Flugzeuge zum Einsatz kommen. Diese würden den Vorteil der schnelleren Befüllung bieten, wodurch wichtige Verbindungen häufiger angesteuert werden könnten. Zusätzlich könnten kleinere Jets auch an etwas kleineren Drehkreuzen effektiv eingesetzt werden. So sei es möglich im Ländergürtel von Skandinavien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Tschechien und Italien mit einem möglichst dichten Netz zu punkten.

Durch die große, einheitliche Neuanschaffung verspreche sich die Lufthansa zusätzlich eine Kostenreduktion etwa bei der Wartung. Ebenfalls sollten die Flugzeuge flexibler zwischen den Flugbetrieben verschoben werden, womit schnell auf große Nachfragen reagiert werden könne. Zusätzlich sei ein sogenanntes "Pricing à la carte" geplant, das heiße diverse Extras wie mehr Beinfreiheit, größere Arbeitsfläche etc. könnten dazu gebucht werden. Dies biete den Vorteil, individueller auf die Wünsche des einzelnen Kunden einzugehen und zusätzliche Einnahmen zu generieren.

Die Lufthansa sei dabei jedoch nicht die einzige Airline, die ihre Flotte erneuern wolle. Marketing Manager Darren Hulst von Boeing rechne mit einer Nachfrage von bis zu 7.100 neuen Flugzeugen bis 2040 allein von europäischen Airlines. Davon sollten bereits 3.000 Maschinen in den kommenden zehn Jahre anfallen.

Auch Airbus gehe von einer stark steigenden Nachfrage aus und rechne bis 2040 mit rund 48.000 Verkehrsflugzeugen in der Luft. Dies würde mehr als eine Verdopplung zur aktuellen Anzahl bedeuten. Aktuell habe Airbus allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres bereits 424 Verkehrsflugzeuge produziert, wie CEO Guillaume Faury mitteile. Für das Gesamtjahr werde mit rund 600 Flugzeugen gerechnet. Um das Jahresziel zu erreichen, lege der Hersteller üblicherweise im Dezember einen "Schlussspurt" hin. Zusätzlich fahre Airbus die Produktion der erfolgreichen Modelfamilie A320 seit dem Sommer wieder stark hoch, nachdem sie im Jahre 2020 stark gedrosselt worden sei. Airbus plane bis ins Jahre 2025 monatlich allein von den A320 gut 75 Stück zu produzieren.

Bei diesem ehrgeizigen Wachstumsplänen würden die Jetproduzenten jedoch nicht ausschließlich auf Jubel stoßen. Gerade bei den Zulieferern würden die Sorgen wachsen, dass dieses Tempo nicht mitgegangen werden könne, wie das "Handelsblatt" berichte. Ein großes Problem dabei seien die langen Vorlaufzeiten bei der Produktion. Gewisse anspruchsvolle Teile würden zum Teil bis zu 18 Monate in der Produktion brauchen. So warne Markus Nolte, Chef von Montana Aerospace, einem Produzenten von Flügelstrukturen: "Die Lieferketten sind enorm angespannt. Der geplante Hochlauf der Fertigung bei Airbus und Boeing ist eine echte Herausforderung für die gesamte Branche".

Dabei mangle es in der gesamten Branche an Personal und Material. Viele Betriebe hätten während der Pandemie einen großen Teil ihrer finanziellen Reserven aufgebraucht. Somit sei es diesen Unternehmen nicht mehr möglich die Produktion schnell hochzufahren, da sie zum Beispiel die nötigen Rohmaterialien in diesen großen Mengen gar nicht bestellen könnten. Gerade der europäische Flugzeugbauer Airbus habe eine sehr komplexe Lieferkette. Branchenkenner würden die Zulieferer von Airbus auf rund 10.000 Betriebe schätzen. McKinsey rechne damit, dass das größte Problem das unterschiedliche Tempo beim Hochfahren der einzelnen Zulieferer sein werde. Die gesamte Lieferkette sei dabei noch nicht synchronisiert.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel der Turbo-Call-Optionsschein (ISIN DE000VP9Z2Q2 / WKN VP9Z2Q ) auf die Deutsche Lufthansa-Aktie (ISIN DE0008232125 / WKN 823212 ). Der Basispreis und der Knock Out befänden sich bei EUR 5,29. Der Abstand zum Knock Out betrage 13,91%. Das Bezugsverhältnis liege bei 1,4012. Der Hebel belaufe sich auf 6,94. Der Geldkurs liege bei EUR 1,34. Der Briefkurs werde bei EUR 1,37 gesehen. (Stand: 03.11.2021, 10:13)

Interessant sei auch der Turbo-Call-Optionsschein (ISIN DE000VQ4BFU1 / WKN VQ4BFU ) auf die Aktie von Airbus (ISIN NL0000235190 / WKN 938914 ). Der Basispreis und der Knock Out würden EUR 89,54 betragen. Der Abstand zum Knock Out betrage 17,85%. Das Bezugsverhältnis liege bei 0,1, der Hebel bei 5,53. Der Geldkurs belaufe sich auf EUR 1,99 und der Briefkurs betrage EUR 2,00. (Stand: 03.11.2021, 10:13)

Außerdem sei der Turbo Call-Optionsschein (ISIN DE000VQ1B9T5 / WKN VQ1B9T ) auf Boeing (ISIN US0970231058 / WKN 850471 ) interessant. Der Optionsschein habe einen Basispreis und einen Knock Out von USD 174,36. Der Abstand zum Knock Out betrage 17,93%. Das Bezugsverhältnis liege bei 0,1. Der Hebel belaufe sich auf 5,38. Der Geldkurs liege bei EUR 3,38. Der Briefkurs werde bei EUR 3,45 gesehen. (Stand: 03.11.2021, 10:13)

Ausgewählte Risiken:

Korrelationsrisiko: Multi Aktienanleihen mit Barriere (Worst of): Dieser Typ der Aktienanleihen bezieht sich auf mehrere Basiswerte. Damit ist der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Anleger sollten beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags der Basiswert maßgeblich ist, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt hat (sog. Worst-of-Struktur). Das Risiko eines Verlusts des investierten Kapitals ist daher bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.

Marktrisiko: Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.

Emittenten-/Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (Ausgabe vom 02.11.2021) (03.11.2021/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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