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Deutz-Aktie: Motorfertigung

Noch im August sorgte Deutz (WKN: 630500) mit der Meldung für Aufsehen, dass der mit einem Partner entwickelte Wasserstoffmotor die Marktreife erreicht habe. Die Brennstoffzellen-Alternative verfügt über einige faszinierende Vorteile. Allerdings ist der Start der Serienproduktion erst für 2024 geplant. Bis dahin wird auch die wachsende Konkurrenz so weit sein. Anleger, die überlegen, hier zu investieren, sollten vielleicht auch um die Ecke denken.

Darum hat der Wasserstoff-Motor gute Marktchancen

Es gilt als erklärtes Ziel, den Schwerlastverkehr über die nächsten Jahrzehnte frei von schädlichen Emissionen zu bekommen. Bereits jetzt sperren Bürgermeister vielerorts Innenstädte für Rußstinker. Baufahrzeuge, Lkws und Busse brauchen neue Lösungen. Batterien und Brennstoffzellen bieten sich an, haben jedoch jeweils auch klare Nachteile.

Ein Hindernis ist z. B., dass für sie völlig neue Wertschöpfungsketten geschaffen werden müssen, und zwar nicht nur in der Herstellung, sondern auch bei Wartung und Service sowie dem Recycling. Der Wasserstoffmotor hingegen fügt sich nahezu perfekt in bestehende Strukturen ein. Seine Technik basiert schließlich weitgehend auf dem Diesel.

Und während Batterien und Brennstoffzellen nach einigen Jahren zunehmend verschleißen, kann solch ein Motor über Jahrzehnte zuverlässig seinen Dienst tun. Staub, Temperaturschwankungen und Vibrationen können ihm nichts anhaben. All das dürfte für viele Anwendungsfälle die Nachteile bei der Effizienz mehr als ausgleichen.

Genau in diese Marktlücke möchte Deutz stoßen, das in Partnerschaft mit dem Spezialisten Keyou den Wasserstoffmotor als Erstes entwickelt und ausgetestet hat. Das Potenzial haben jedoch mittlerweile auch andere erkannt.

Wer jetzt alles Deutz Konkurrenz machen will

Vor wenigen Tagen war von Mahle zu hören, dass der Automobilzulieferer mit Liebherr kooperiert, damit deren Baumaschinen mit Wasserstoff umgehen können. Liebherr fertigt am Standort Bulle Dieselmotoren für den Eigenbedarf und für Dritte. Testreihen mit der speziell entwickelten Vorkammerzündung von Mahle seien erfolgreich verlaufen, sodass Liebherr offenbar bereit ist, sobald die Nachfrage anzieht.

Bereits im September wurde bekannt, dass der Ölmulti Chevron (WKN: 852552) mit Progress Rail, einer Tochter von Caterpillar (WKN: 850598), zusammenarbeitet, um einen Prototyp einer wasserstoffbetriebenen Lokomotive zu demonstrieren. Während die Presse zum Teil aus der nicht eindeutigen Unternehmensmeldung schloss, dass es dabei um Brennstoffzellen gehen müsse, scheint es tatsächlich auch um Verbrennungsmotoren zu gehen.

Jedenfalls möchte Caterpillar im Erfolgsfall auch maritime und stationäre Anwendungen adressieren. Und nur wenige Tage zuvor meldete das Unternehmen, dass es künftig Stromaggregate anbieten werde, deren Motoren mit 100 % Wasserstoff betrieben werden können.

Cats lokaler Rivale Cummins (WKN: 853121) wiederum hat ebenfalls im September gemeldet, dass er in England ein staatlich gefördertes Projekt für die Entwicklung eines Wasserstoffmotors gestartet habe. Das Management verspricht, dort nun richtig Gas zu geben. Ab 2025 sollen wettbewerbsfähige Produkte für mittelschwere und schwere Lkws lieferbar sein.

Deutlich kleiner dimensioniert ist der Wasserstoffmotor, den die chinesische GAC Group (WKN: A1C2W3) Ende September vorgestellt hat. Sein primär vorgesehenes Einsatzgebiet scheinen Pkw-Modelle zu sein. Es spricht allerdings wenig dagegen, die Technologie auf die Anforderungen von Nutzfahrzeugen aufzurüsten.

Und last but not least gibt es auch noch wasserstoffbetriebene Mikroturbinen, auf die vor allem Capstone Green Energy (WKN: A2PT47) setzt. Diese reagieren besonders schnell auf wechselnde Lastanforderungen und sind weniger komplex als Motoren. Sie würden zunächst in stationären Anwendungen eingesetzt werden, könnten aber langfristig auch im Schwerlastverkehr eine Chance haben.

Diesen Markt adressiert Capstone bereits seit vielen Jahren mit mäßigem Erfolg. Mit der Wasserstoff-Option werden die Karten neu gemischt.

Was Anleger daraus machen sollten

Aus all diesen Entwicklungen lässt sich ableiten, dass das Rennen um die beste Wasserstofftechnologie noch völlig offen ist. Während sich der Wettbewerb unter den Brennstoffzellen-Entwicklern intensiviert, droht ihnen nun zusätzliches Ungemach von der Verbrennerseite. Andersherum wird deutlich, dass es noch zu früh ist, in ein Unternehmen wie Deutz wegen der Wasserstoffinitiative zu investieren. Dass Cummins mehrgleisig fährt, sagt eigentlich alles.

Klüger ist es möglicherweise, nach Unternehmen Ausschau zu halten, die insgesamt von der Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft profitieren. Denn egal, welche Technologie am Ende die größten Marktanteile erobert: Gasspeicher, Kompressoren, Tiefkühlanlagen, Pipelines und Tankstellen werden auf jeden Fall gebraucht.

Der Artikel Wasserstoff-Motoren kommen! Doch die Deutz-Aktie ist nicht mehr die einzige Wette darauf ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Cummins.

Motley Fool Deutschland 2021

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