Coca-Cola


WKN: 850663 ISIN: US1912161007
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Meldung
Paris (www.zertifikatecheck.de) - Die Analysten der BNP Paribas präsentieren in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate" das Capped Bonus-Zertifikat (ISIN DE000PB2Q2D0 / WKN PB2Q2D ) auf die McDonald’s-Aktie (ISIN US5801351017 / WKN 856958 ) und das Capped Bonus-Zertifikat (ISIN DE000PB28LU7 / WKN PB28LU ) auf die Coca-Cola-Aktie (ISIN US1912161007 / WKN 850663 ).


In ein paar Tagen sei es so weit, dann werde in Frankreich zur Europameisterschaft gepfiffen. Ob Deutschland an seinen Weltmeister-Erfolg aus dem Jahr 2014 anknüpfen könne? Die Analysten würden es nicht wissen, aber es werde garantiert spannend. Spannend auch für die Anleger, denn die großen Konzerne hätten sich schon für das EM-Ereignis in Stellung gebracht. Allen voran McDonald’s und Coca-Cola, die das EM-Spektakel mit viel Werbung unterstützen würden. Coca-Cola trete sogar mit dem eigens komponierten EM-Song "Taste the feeling" an. Und im Auftrag von McDonald’s suche der deutsche Songwriter und Sänger Mark Forster nach einer EM-Kindereskorte. Zudem böten sowohl Coca-Cola als auch McDonald’s zu ihren Produkten Panini-Fußballsammelbilder an. Die EM könne also kommen.

Doch bei aller Fußballbegeisterung stelle sich dennoch die Frage: Wie gehe es mit Coca-Cola und McDonald’s langfristig weiter? Es falle auf, dass sich beide Aktien in den zurückliegenden Monaten sehr gut hätten entwickeln können. Und das trotz einiger erheblicher Probleme. So kämpfe Coca-Cola mit sinkenden Verkaufszahlen und McDonald’s werde sein Image als "Frittenbude" nicht los. Mehr noch, irgendwie seien beide Konzerne mit ihren Produkten nicht mehr zeitgemäß. Zuckerbrause und dicke Fleischburger - sie würden nicht so recht in das Bild einer gesunden und verantwortungsbewussten Ernährung passen. Das hätten auch beide Unternehmen erkannt. Denn wie sonst wäre es zu erklären, dass ausgerechnet Coca-Cola mit Dasani - in Deutschland als Bonaqua bekannt - eine Wassersparte aufgebaut habe und McDonald’s bestrebt sei, mit Ökofleisch am deutschen Markt zu punkten?

Trotz dieser Bemühungen wolle es mit Umsatzsteigerungen nicht klappen. Obwohl es in den USA - für beide Unternehmen immer noch der wichtigste Absatzmarkt - mit der Wirtschaft seit einigen Jahren wieder kräftiger aufwärts gehe, würden Coca-Cola und McDonald’s rückläufige Umsatzzahlen verzeichnen. Bei McDonald’s sei der Umsatz von 2013 auf 2015 um immerhin zehn Prozent eingebrochen, bei Coca-Cola sei es von 2012 auf 2015 um acht Prozent zurückgegangen. Um diesen Trend zu stoppen, habe Coca-Cola nun ein neues Produktdesign kreiert. Kleiner seien die Cola-Flaschen und -Dosen geworden, und unter dem Strich auch teurer. In der Marketingwelt ein beliebter Trick. Ob er auch die Kunden überzeugen könne, bleibe abzuwarten. Werthaltiger scheine da schon der Beschluss des Konzerns zu sein, die weltweit kreuz und quer verteilten Abfüllanlagen zusammenzulegen oder auszugliedern. Das spare Kosten und erhöhe die Rentabilität.

McDonald’s hingegen versuche in Amerika mit Riesenburgers, dem "Grand Mac" und All-you-can-eat-Menüs zu punkten. Auf Deutsch: Die Konsumenten sollten noch mehr Burger in sich reinschaufeln. Dabei würden allein schon in den USA über 100 Millionen Menschen unter zum Teil massivem Übergewicht leiden. Und genau dieser Umstand könnte für McDonald’s wie auch für Coca-Cola zum Problem werden. Marktbeobachter würden auf eine Klagewelle gegen die Konzerne spekulieren, da ihre Produkte Übergewicht fördern würden. Auseinandersetzungen dieser Art seien bereits geführt worden, bislang erfolglos. Doch der Druck auf die Politik nehme zu. Vor allem auch, weil etwa Coca-Cola seine Brause schon in Schulen anbiete.

Ähnlich wie bei den Milliardenklagen gegen die Tabakindustrie könnten auch Coca-Cola und McDonald’s wieder ins Visier der Justiz geraten. Dafür spreche auch der Umstand, dass das so genannte Cheeseburger-Gesetz, das Klagen gegen Fast-Food-Ketten erschweren sollte, nie in Kraft getreten sei. Ein entsprechendes Gesetzesvorhaben unter George W. Bush, der "Personal Responsibility in Food Consumption Act", sei vom Senat nicht verabschiedet worden. Die Türen für eine erneute Sammelklage stünden also immer noch offen.

Bleibe zum Schluss die Frage, warum sich beide Aktien in den zurückliegenden Monaten so gut hätten entwickeln können. Da sei zum einen die Abschwächung des US-Dollar zu nennen. Da beide Konzerne einen großen Teil ihres Geschäfts außerhalb der USA abwickeln würden, habe der starke Greenback in den zurückliegenden Jahren die Unternehmensgewinne belastet. Mit der Abwertung des US-Dollar, wie sie seit einigen Monaten zu beobachten sei, entspanne sich die Lage. Da sei zum anderen aber auch die Suche der Investoren nach Sicherheit zu nennen.

Es falle auf, dass beide Aktien vor allem dann gut zulegen könnten, wenn der Gesamtmarkt Unsicherheiten aufweise. So sei der Dow Jones von Anfang 2007 bis Anfang 2009 um rund 50 Prozent eingebrochen. Im gleichen Zeitraum habe sich Coca-Cola unter dem Strich seitwärts entwickelt, McDonald’s habe sogar zulegen können. Dagegen hätten sich beide Aktien in den starken Gesamtmarktjahren ab Ende 2011, als sich der Dow Jones aufgemacht habe, das alte Hoch nicht nur anzugreifen, sondern sogar deutlich zu toppen, bis Anfang 2015 tendenziell seitwärts entwickelt. Mit der neuen Unsicherheit am Markt seit Mitte 2015 hätten dann auch wieder Coca-Cola und McDonald’s zulegen können.

Die weitere Entwicklung bei McDonald’s und Coca-Cola dürfte also auch stark vom Gesamtmarkt abhängig sein. Bleibe die Unsicherheit hoch, und dafür spreche einiges, könnten davon beide Aktien profitieren. Davon unabhängig gestalte sich die langfristige Zukunft beider Unternehmen aber schwierig. Eine grundsätzliche Neuausrichtung täte Not, doch davon sei nichts zu sehen. (Ausgabe Juni 2016)
(02.06.2016/zc/a/a)


 

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