Walmart


WKN: 860853 ISIN: US9311421039
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16.10.20 Call-Optionsschein auf Walmart: 34 Prozent Ch.
15.05.20 Wal-Mart besser als der Index - Call-Optionssc.
16.04.20 Capped Bonus-Zertifikat auf Walmart: Gewinne.
05.07.19 Turbo Call-Optionsschein auf Walmart: Aktie z.
16.05.19 Turbo Long-Optionsschein auf Wal-Mart: Konze.
19.02.19 Open End Turbo Call-Optionsschein auf Walma.
29.11.18 Unlimited Turbo Long Zertifikat auf Walmart: .
09.11.18 Call-Optionsschein auf Wal-Mart: Bereit für den.
11.10.18 Unlimited Turbo Long Zertifikat auf Wal-Mart: .
16.08.18 Turbo Call-Optionsschein auf Wal-Mart: Chart-C.
06.06.17 Wal-Mart-Aktie: auf bessere Gelegenheiten für.
02.03.17 Discount-Zertifikat auf Wal-Mart: Einzelhändler-.
01.09.16 Discounter auf Wal-Mart: Der Handelsriese gre.
25.02.16 Capped-Bonus-Zertifikat auf Wal-Mart: Umsatzp.
27.08.15 Discount Put-Optionsschein auf Wal-Mart: US-E.
18.06.15 Discount-Zertifikat auf Wal-Mart: Aktie im Kor.
20.11.14 Discount-Zertifikat auf Wal-Mart: Aktie des Ei.
22.02.13 Wal-Mart Stores-Aktie: Ausblick fällt eher ver.
19.12.12 Wal-Mart Stores-Aktie: "buy"


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Meldung
München (www.zertifikatecheck.de) - Für Vontobel sind die Aktien von Walmart (ISIN US9311421039 / WKN 860853 ) und Amazon.com (ISIN US0231351067 / WKN 906866 ) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Zertifikaten von dieser Einschätzung profitieren können.


Jahrelang habe Amazon im E-Commerce-Bereich fast nach Belieben schalten und walten können. Mit dem weltgrößten Handelskonzern Walmart habe sich nun ein würdiger Herausforderer aufgemacht, die Marktmacht von Amazon zu brechen.

Sam Walton habe den ersten Walmart 1962 in der Stadt Rogers im US-Bundesstaat Arkansas eröffnet. Die Idee sei ganz einfach gewesen. Walton habe mehr verkaufen wollen für weniger Geld. Die Firmenstrategie habe sogar darauf basiert, jederzeit und überall den niedrigsten Preis zu haben.

Zudem sollte ein guter Service noch stärker als bisher in den Vordergrund gestellt werden. Aus diesen einfachen Ideen habe sich in den vergangenen sechs Jahrzehnten der weltgrößte Einzelhandelskonzern entwickelt. Jede Woche würden die rund 11'500 Einzelhandelsgeschäfte (4'753 in den USA) in 27 Ländern weltweit und die verschiedenen Online-Handelsplattformen von knapp 265 Millionen Kunden frequentiert.

Im vergangenen Geschäftsjahr habe Walmart Umsatzerlöse in Höhe von 524 Mrd. US-Dollar erzielt. Damit habe es das Unternehmen auf Platz eins der Fortune Global 500 Liste der umsatzstärksten Unternehmen der Welt geschafft. Mit seinen mehr als 2.2 Millionen Mitarbeitern sei Walmart zudem der weltweit größte private Arbeitgeber. Angesichts von Walmarts herausragender Stellung im stationären Einzelhandel habe es etwas seltsam angemutet, als erstmals bekannt geworden sei, dass sich Walmart gemeinsam mit Microsoft um eine Übernahme des US-Geschäfts der beliebten Kurzvideo-App TikTok bemühen würde. Bei genauerem Hinsehen sei dieser Schritt alles andere als überraschend gekommen.

Während Walmart der weltweit größte stationäre Einzelhändler sei, habe Amazon die digitale Welt erobert. Das Unternehmen, das mit dem Versand von Büchern begonnen habe, habe im vergangenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 280.5 Mrd. US-Dollar erzielt. Dabei investiere Amazon immer weiter in das Wachstum bestehender Geschäfte, aber auch in neue Felder. Innerhalb von wenigen Jahren habe sich Amazon auf diese Weise mit der Sparte Amazon Web Services (AWS) eine führende Stellung im besonders lukrativen Zukunftsbereich Cloud Computing erkämpfen können. Trotzdem werde das E-Commerce-Geschäft nicht vernachlässigt. Derzeit stünden unter anderem Investitionen in die Lieferung von gekauften Artikeln am Tag der Bestellung im Fokus. Neben den "same-day-deliveries" experimentiere Amazon längst mit neuen Liefermethoden, beispielsweise mit der Zustellung der Pakete mithilfe von Drohnen.

Die herausragende Stellung Amazons im Bereich E-Commerce habe sich für den Konzern im Zuge der Corona-Pandemie in besonderer Weise ausgezahlt. Anfängliche Lockdown-Maßnahmen und die andauernden COVID-19-Ansteckungsgefahren hätten die Menschen gezwungen, häufiger zu Hause zu bleiben. Dies habe viele von ihnen veranlasst, Waren online zu bestellen, die sie andernfalls in Geschäften vor Ort gekauft hätten.

Die Digitalisierung des Alltags habe sich bereits auf dem Vormarsch befunden. Corona dürfte viele Prozesse zusätzlich befeuert haben. Dies gelte auch für die Umsatzerlöse von Amazon. Zwischen April und Juni 2020 seien diese im Vorjahresvergleich um 40 Prozent auf 88.9 Mrd. US-Dollar geschossen. Amazons Marktmacht im Bereich E-Commerce sei zuletzt jedoch nicht unangefochten geblieben. Mit Walmart habe sich vor allem ein Unternehmen aufgemacht, diese Dominanz zu brechen. In dieses Bild passe auch das Werben um TikTok.

In den vergangenen Jahren sei das Online-Geschäft für Walmart immer wichtiger geworden. Es habe als ein entscheidender Wachstumsbringer gedient. So habe auch Walmart zuletzt von einem zusätzlichen Corona-bedingten Schub im E-Commerce-Bereich profitieren können. Neben Hamsterkäufen bei Artikeln wie Toilettenpapier seien die konzernweiten Umsatzerlöse im zweiten Quartal 2020 durch einen Umsatzsprung von 97 Prozent im US-E-Commerce-Geschäft angekurbelt worden.

Konzernweit habe das Umsatzplus im zweiten Quartal währungsbereinigt bei 5.6 Prozent gelegen. Um dieses Geschäft noch schneller voranzubringen, wären die Möglichkeiten, die TikTok in den Bereichen E-Commerce, Werbung und Daten bieten würde, für Walmart besonders interessant. Auf diese Weise ließe sich der Rückstand auf Amazon deutlich schneller aufholen. Es sei jedoch nicht so, als würde Walmart nicht selbst alles Mögliche versuchen, um weiter vom Digitalisierungstrend zu profitieren. Lange Zeit sei gerätselt worden, wann Walmart ein Konkurrenzangebot zu Amazon Prime herausbringen würde.

Eine Prime-Mitgliedschaft bringe Amazon-Kunden viele Vorteile. Eine kostenlose Paketlieferung, Speicherplatz für Fotos sowie das Streaming von Serien, Filmen und Musik. Gleichzeitig sei es ein ideales Mittel, um Kunden über verschiedene Plattformen an sich zu binden. Walmart habe seinerseits den Dienst Walmart+ am 15. September gestartet. Neben einer 15-tägigen kostenlosen Probemitgliedschaft könnten Kunden zwischen einem einjährigen Abonnement für 98 US-Dollar und einer monatlichen Mitgliedschaft für 12.95 US-Dollar wählen. Dafür werde den Kunden eine unbegrenzte Zahl an kostenlosen Lieferungen von Lebensmitteln und anderen Waren aus den Walmart-Geschäften gewährt. In vielen Fällen handele es sich sogar um "same-day-deliveries".

Darüber hinaus könne der Service Scan & Go in der Walmart-App genutzt werden. In den Walmart-Läden könnten Kunden ihre Einkäufe damit selbst scannen, gleich mit Walmart Pay bezahlen und viel Zeit sparen. Schließlich dürften Walmart+-Nutzer an fast 2.000 Tankstellen von Walmart und seinen Partnern günstiger tanken. Mit der Zeit sollten weitere Angebote hinzukommen, sodass Walmart+ ein echter Konkurrent für Amazon Prime werden könnte.

Auch wenn sich Amazon und Walmart in den kommenden Jahren im Bereich E-Commerce noch stärker in die Quere kommen sollten, dürfte der Kuchen für beide Konzerne groß genug sein. Schließlich sei die Digitalisierung bereits vor Corona rasant vorangeschritten. Die weltweite Pandemie habe sogar einige Trends, von denen Walmart und Amazon profitieren sollten, verstärkt.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel ein Strategie-Zertifikat (ISIN DE000VA6U9B9 / WKN VA6U9B ) auf den e-Commerce Index. Der Kaufpreis liege bei EUR 151,00. Die Managementgebühr betrage 1,20% p.a. Der anfängliche Ausgabepreis belaufe sich auf EUR 100,00.

Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen sei von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen habe. Der Aktienkurs könne sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen könnten.

Anleger seien dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen könnten. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde könne im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei möglich. Das Produkt unterliege als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. (Ausgabe vom 20.10.2020) (21.10.2020/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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