TotalEnergies


WKN: 850727 ISIN: FR0000120271
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14:30 Investmentidee: Vontobel-Optionsscheine auf To.
11.03.21 Endlos Turbo Long 30,5861 auf Total: Steigen.
21.01.21 Seitwärtsrendite mit OMV, BP und Total - Ze.
02.03.20 Total vor Rebound - Open End Turbo Long m.
10.02.20 5,5% Zinsen mit Total-Performance-Deep-Expre.
05.11.19 Wirecard, Volkswagen, Total mit hohen Chance.
21.08.19 Mini Future Long auf Total: Chance von 114 P.
24.06.19 Open End Turbo Long auf Total: USA-Iran-Kri.
23.11.18 Investmentidee: Vontobel-Zertifikate auf BP, Ro.
29.10.18 Unlimited Turbo Long-Zertifikat auf Total: So k.
09.08.18 Turbo Call-Optionsschein auf Total: Wochensch.
18.07.18 ETF-Handel: US-Aktien fest im Blick
09.07.18 Endlos Turbo Long 46,1353 open end auf Tot.
17.05.18 BP, Shell, Total mit 7,25% Zinsen und 25% S.
23.04.18 Express-Zertifikat auf Total: Der Konzern prof.
15.02.18 Bonus Cap-Zertifikate auf Total: Gewinnwachst.
17.11.17 Zertifikat auf adidas, Volkswagen, Fresenius u.
20.07.17 Total-Memory Express-Zertifikat mit 6,00% Zin.
27.04.17 Deep Express-Zertifikate plus auf Daimler, BA.
26.01.17 Bonus Cap-Zertifikat 37,5 2018/03 auf Total: .


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Meldung
München (www.optionsscheinecheck.de) - Für Vontobel ist die Aktie von TotalEnergies (ISIN FR0000120271 / WKN 850727 ) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Optionsscheinen von dieser Einschätzung profitieren können.


Das letzte Jahr sei für die Ölhändler speziell gewesen. Zu Beginn der Corona-Pandemie sei die Nachfrage nach Öl drastisch gesunken, da die Unsicherheiten über den weiteren Verlauf und die Reaktionen der verschiedenen Länder eine sichere Planung nicht möglich gemacht hätten. Zusätzlich habe ein Preisstreit zwischen den Erdölproduzenten Russland und Saudi-Arabien den Ölmarkt weiter belastet. Mitte April 2020 hätten sich diese Faktoren so stark auf den Ölpreis ausgewirkt, dass dieser vorübergehend im Terminmarkt sogar negativ geworden sei. Ein Käufer habe nicht wie gewohnt im Terminmarkt für einen Öl-Kontrakt zahlen müssen, sondern sei für einen Kauf entschädigt worden.

Seitdem habe sich der Ölpreis erholt und die Werte vor der Pandemie seien bereits wieder eingeholt worden. Rohstoffhändler, die die starken Schwankungen der Ölpreise hätten ausstehen können, hätten zuletzt hohe Gewinne einfahren dürfen.

Angesichts der Bestrebungen, in der Zukunft weg von den fossilen Brennstoffen zu kommen, stelle sich die Frage, wie sich dies auf das Gebiet der Rohstoffhändler auswirken könnte, da der Öl-Handel doch ein wichtiger Bestandteil ihres Geschäfts ausmache. Interessanterweise sähen diese Unternehmen den Wechsel zu sauberen Energieformen als Chance. Führende Rohstoffhändler würden schon heute in erneuerbare Energien investieren und möchten sich in schnell wachsenden Märkten wie dem Carbon Trading (CO2-Emissionshandel) eine gute Ausgangslage sichern. Dabei möchten sie eine wichtige Rolle in den Bereichen Wind, Wasserstoff und Solar einnehmen. Das traditionell wichtige Öl-Geschäft solle dabei weiterhin Bestandteil der Strategie sein, da sie eine Angebotsverknappung in der nächsten Dekade nicht ausschließen und Öl in absehbarer Zeit trotzdem eine wichtige Energiequelle bleibe. Diese duale Strategie würden die Unternehmen damit begründen, dass eine Energiewende zu grüner Energie und zunehmender Elektrifizierung nicht aus dem Nichts kommen könne und die bestehenden Mittel zu diesem Wandel beitragen würden.

Carbon Trading resultiere aus den Bemühungen, schädliche Treibhausgase wie Kohlendioxid (CO2) in einer monetären Einheit preisen zu können. Ein solcher Markt stelle das EU-Emissionshandelssystem (EU-EHS) dar. Es werde eine Obergrenze (Cap) für die Gesamtmenge an ausgestoßenen Treibhausgasen gesetzt. Die Obergrenze werde mit der Zeit verringert, um die Gesamtemissionen zu reduzieren. Unternehmen bekämen eine bestimmte Anzahl an "Credits" (Guthaben in Form von sog. Emissionszertifikaten) und könnten diese selbst nutzen, verkaufen oder zusätzlich zukaufen, um ihren tatsächlichen Bedarf abzudecken. Unternehmen, die viele Treibhausgase ausstoßen würden, hätten hiermit eine Möglichkeit, ihre Bilanz zu verbessern. Unternehmen mit einer positiven Bilanz könnten ihre Credits auf dem Markt verkaufen und damit zusätzliche Erträge erwirtschaften. Könne ein Unternehmen seine Emissionen nicht decken, würden hohe Geldstrafen drohen.

Betroffen seien energieintensive Industriezweige wie Ölraffinieren und Stahlwerke, Strom- und Wärmeerzeugung sowie die gewerbliche Luftfahrt innerhalb des europäischen Luftraums.

Doch die Ambitionen, neue Märkte zu erschließen, würden auch Risiken bergen. Diese Geschäftsbereiche seien hart umkämpft und würden deutlich geringere Ertragsaussichten mit sich bringen. Im Gegensatz zum Öl-Geschäft nehme der Transport keine wichtige Rolle ein, was die Abläufe vereinfache. Weiter seien diese Märkte von Unsicherheiten geprägt, da hohe Investitionen erforderlich seien und es ein breiteres Angebot an möglichen Produktionsstätten gebe.

Ein bereits existierendes Standbein der Händler würden die Metalle darstellen. Rohstoffhändler seien hier positioniert und könnten von der globalen Nachfrage profitieren. Die zunehmende Verbreitung der Elektromobilität treibe die Nachfrage nach Metallen in die Höhe. Lithium, Kobalt und Nickel seien nur einige der benötigten Metalle für die Produktion dieser Fahrzeuge. Für Autohersteller werde es zunehmend wichtiger, möglichst optimale Voraussetzungen für den Zugang zu den benötigten Metallen zu schaffen. Mit stark steigenden Absätzen sähen sich die Hersteller gezwungen, genügend Ressourcen für die Zukunft zu mobilisieren. Beispielsweise habe Tesla 2020 mit Glencore einen Vertrag abgeschlossen, um jährlich bis zu 6.000 Tonnen Kobalt zu erhalten. Dies zeige auf, wie die Verfügbarkeit von Rohstoffen für Unternehmen an Bedeutung gewinne. Daher könnten Verträge direkt mit den handelnden Unternehmen abgeschlossen werden, um sich für die Zukunft zu wappnen.

Es bleibe interessant zu sehen, wie sich die Investitionen in erneuerbare Energien auszahlen würden. Es werde sich auch zeigen, wie rentabel der neue Geschäftszweig mit dem Carbon Trading sei. Die Rohstoffhändler hätten ihre Strategie zeitgemäß neugestaltet, wobei sie ihr traditionelles Öl-Geschäft weiterhin fortführen würden. Im Hinblick auf die steigende Nachfrage nach Elektromobilität könnten die Händler von ihrer Positionierung im Bereich der Metalle profitieren.

Unsicherheiten in den historisch betrachtet zyklischen Rohstoffmärkten mit fallenden und steigenden Preisen und einer Vielzahl von Marktteilnehmern mit unterschiedlichen Interessen würden bestehen bleiben. Auch sei zu berücksichtigen, dass aus der Entwicklung in der Vergangenheit keine verlässlichen Schlüsse im Hinblick auf zukünftige Ergebnisse gezogen werden könnten.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel der Turbo-Call-Optionsschein (ISIN DE000VQ2SMS9 / WKN VQ2SMS ) auf TotalEnergies. Der Basispreis und der Knock Out befänden sich bei EUR 32,86. Der Abstand zu Knock-out liege bei 11,11%. Das Bezugsverhältnis betrage 0,1, der Hebel 8,60. Der Geldkurs liege bei EUR 0,43. Der Briefkurs werde bei EUR 0,44 gesehen. (Stand: 02.08.2021, 14:26)

Interessant sei auch der Turbo-Put-Optionsschein (ISIN DE000VQ9B831 / WKN VQ9B83 ) auf die Aktie von TotalEnergies. Sowohl der Basispreis als auch der Knock Out würden EUR 38,83 betragen. Der Abstand zum Knock-out liege bei 5,03%, das Bezugsverhältnis bei 0,1. Der Hebel werde bei 17,61 gesehen. Der Geldkurs belaufe sich auf EUR 0,195 und der Briefkurs betrage EUR 0,205. (Stand: 02.08.2021, 14:26)

Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen sei von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen habe. Der Aktienkurs könne sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen könnten. (Ausgabe vom 30.07.2021) (02.08.2021/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyseeinsehen.


 

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