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Meldung
Mailand (www.aktiencheck.de) - Welche Kursziele und Ratings trauen die Analysten der führenden Banken und Research-Häuser der Aktie des italienischen Kredithauses UniCredit S.p.A.
(ISIN: IT0005239360, WKN: A2DJV6, Ticker-Symbol: CRIN, Borsa Italiana-Symbol: UCG, NASDAQ OTC-Symbol: UNCFF) nach Bekanntgabe der Quartalszahlen zu? 19,50 oder 13,00 Euro? Wir haben Ihnen die aktuellen Kursziele und Ratings zur UniCredit-Aktie auf einen Blick zusammengestellt.

Die UniCredit S.p.A. hat am 26. Oktober die Zahlen zum 3. Quartal 2022 vorgelegt.

Wie die Nachrichtenagentur dpa am 26. Oktober berichtete, würden die steigenden Zinsen der UniCredit in die Karten spielen. Wie auch andere europäische Großbanken habe das italienische Institut überraschend gute Quartalszahlen vorlegen können und werde in der Folge nun optimistischer für das Gesamtjahr. Das Management erwarte jetzt 4,8 Milliarden Euro Gewinn und damit 20 Prozent mehr als in der alten Prognose, wie UniCredit am Mittwochmorgen, 26. Oktober, in Mailand mitgeteilt habe. Dabei werde das Geschäft in Russland ausgeklammert.

Eine gute Geschäftsdynamik, ein günstiges Zinsumfeld, Kostendisziplin und niedrige Risikokosten seien laut Institutschef Andrea Orcel die Treiber. Er habe bereits vor einem Monat angekündigt, dass die Prognose wegen der steigenden Zinsen erhöht werde. Jede Zinsanhebung um einen Prozentpunkt bringe der UniCredit etwa eine Milliarde Euro an zusätzlichen Erträgen, habe es damals geheißen.

Im 3. Quartal habe der Nettogewinn der Bank ohne das Russlandgeschäft mit 1,3 Milliarden Euro fast ein Drittel über dem Vorjahreswert und deutlich über den Erwartungen der Analysten gelegen. Dabei hätten der Bank höherer Zinseinnahmen und eine geringere Risikovorsorge für Kreditausfälle geholfen. Auch die Erträge seien mit 4,5 Milliarden Euro besser ausgefallen als erwartet.

Es sei das beste dritte Quartal seit mindestens einem Jahrzehnt, habe Orcel laut Mitteilung gesagt. Er hatte die Führung des Geldhauses 2021 übernommen, sich von mehreren Geschäftsteilen verabschiedet und Arbeitsplätze abgebaut, so die dpa-AFX ergänzend. Er sei zuversichtlich, dass die UniCredit gut aufgestellt sei, um jedes wirtschaftliche Umfeld zu meistern, das bevorstehe.

Was die Meinungen der Aktienanalysten zu der UniCredit-Aktie anbetrifft, kommt eine der höchsten Kursprognosen von Jefferies. Das Analysehaus hat die Einstufung für den Titel nach Zahlen auf "buy" mit einem Kursziel von 17,50 Euro belassen. Das 3. Quartal der Bank sei besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Benjie Creelan-Sandford in einer am 26. Oktober vorliegenden Studie. Der Ausblick eröffne rund 15 Prozent Potenzial im Vergleich zu den Konsensschätzungen. Kapitalausstattung und Vermögenswerten gestalteten sich solide.

Eine der niedrigsten Kursprognosen für UniCredit kommt dagegen von der Raiffeisen Bank International AG (RBI): Analyst Aaron Alber traut der Aktie in einer AktienAnalysevom 7. November Kurse von 14,00 EUR zu. Die Erträge seien im dritten Quartal 2022 gegenüber dem Vorjahr um 4,5% auf EUR 4,47 Mrd. gestiegen. Die Kosten seien dagegen um 3,1% auf EUR 2,31 Mrd. gesunken. Das Aufwand-/Ertragsverhältnis habe sich dadurch um rund vier Prozentpunkte auf 51,6% verbessert, womit man im vorderen europäischen Mittelfeld rangiere. Stark gezeigt hätten sich im Berichtsquartal insbesondere die Nettozinserträge (+4,8% auf EUR 2,24 Mrd.), welche von einer robusten Kreditnachfrage sowie den höheren Zinsen profitiert hätten.

Die Dotierung zu Kreditrisikovorsorgen sei um 25,5% auf EUR 220 Mio. gesunken. Die Risikokosten hätten sich im Jahresvergleich um 8 auf niedrige 20 Basispunkte des ausstehenden Kreditvolumens verringert. Die problembehafteten Kredite hätten sich um 35,9% auf EUR 13,0 Mrd. verringert. Deren Bedeckung durch Risikovorsorgen habe um 0,4 Prozentpunkte auf 49,7% zugenommen und liege damit im soliden Bereich.

Unter dem Strich hätten die Italiener im Berichtsquartal einen Gewinn in Höhe von EUR 1,7 Mrd. (bzw. EUR 1,3 Mrd. ohne Russland) eingefahren. Im Vorjahresquartal habe dieser bei EUR 993 Mio. gelegen. Damit seien die Markterwartungen von im Schnitt EUR 1,0 Mrd. deutlich übertroffen worden. Für das laufende Geschäftsjahr 2022 habe das Institut das Gewinnziel von zuletzt rund EUR 4,0 Mrd. auf "über EUR 4,8 Mrd." angehoben.

Die Kernkapitalquote (CET1) habe per Ende Q3 2022 mit 15,4% komfortabel über der eigenen Zielbandbreite von 12,5% bis 13,0% für die Jahre bis 2024 gelegen. Damit verfüge das Institut über einen soliden Puffer zur Abfederung steigender Kreditrisiken im Zusammenhang mit der konjunkturellen Eintrübung.

Im Rahmen der zweiten Tranche des laufenden Aktienrückkaufprogramms beabsichtige UniCredit bis Ende November 2022 eigene Aktien im Volumen von EUR 1,0 Mrd. (9,89% des Kapitals) bzw. 200 Mio. Stück Aktien zu erwerben. Per 28. Oktober habe sich der Fortschritt auf rund 60,7 Mio. Aktien bzw. 3,0% des Kapitals belaufen.

Die mittelfristige Strategie sehe die Schwerpunkte bei Kosteneffizienz, digitaler Transformation und der optimalen Kapitalallokation in Kerngeschäftsfelder. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital (RoTE) solle sich bei rund 10% einpendeln. Die Erträge sollten jährlich um ca. 2% und der Gewinn um ca. 10% gesteigert werden. Das Aufwand-/Ertragsverhältnis solle bei ca. 50% verharren. Unter Beibehaltung einer robusten Kernkapitalquote (CET1) von 12,5% bis 13,0% wolle UniCredit über die Jahre verteilt in Summe EUR 16 Mrd. an Gewinnausschüttungen (Aktienrückkäufe und Dividendenzahlungen) tätigen.

UniCredit wolle die eigenen Treibhausgasemissionen gegenüber dem Jahr 2008 um 60% bis 2024 und auf netto Null bis zum Jahr 2030 reduzieren. In den nächsten drei Geschäftsjahren sollten sich die ESG-bezogenen Finanzierungen um EUR 150 Mrd. erhöhen. Unternehmen biete man mittels ESG-Beratung gezielte Lösungen für die Implementierung der neuen gesetzlichen Bestimmungen an.

UniCredit habe im dritten Quartal 2022 wie seine Mitbewerber von höheren Zinserträgen profitiert, welche dank eingeleiteter Normalisierung der Leitzinsen durch die EZB nun auch in der Eurozone Rückenwind erhalten würden. Damit würden, wenngleich verzögert und abgeschwächt, nun auch die Währungshüter in der Eurozone auf die historisch hohen Inflationsraten reagieren. Durch die höheren Zinsen sollten sich die Nettozinsmargen in den kommenden Quartalen weiter verbessern, zumal die Refinanzierungskosten üblicherweise nur unterproportional ansteigen würden.

Allerdings nähmen nicht zuletzt wegen der Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konflikts die konjunkturellen Risiken in Europa drastisch zu, weshalb sich die Fortsetzung der bislang robusten Kreditnachfrage als schwierig erweisen dürfte. Für eine etwaige Zunahme der Kreditausfälle bzw. höhere Kapitalanforderungen aufgrund höherer erwarteter Verluste sähen die Analysten der RBI die europäischen Banken dank solider Kapitalisierung gut gerüstet.

Infolge der eingeschränkten Visibilität hinsichtlich der weiteren konjunkturellen Entwicklung in Europa vor allem wegen der ungewissen Auswirkungen der Kriegsfolgen (z.B. mögliche Gasengpässe in diesem oder nächsten Winter) belässt Aaron Alber, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, seine Empfehlung für die UniCredit-Aktie trotz der attraktiven Bewertung auf "halten".

Und was sagen die Aktienanalysten der führenden Banken und Research-Häuser zur UniCredit-Aktie?

Die aktuellen Ratings und Kursziele der Aktienanalysten zur UniCredit-Aktie auf einen Blick:



































































Kursziel
UniCredit-Aktie
(EUR)
Rating
UniCredit-Aktie
Firma Aktienanalyst Datum
19,50 Buy Goldman Sachs Chris Hallam 01.11.2022
17,50 Buy Jefferies Benjie Creelan-Sandford 26.10.2022
16,90 Outperform Credit Suisse Pamela Zuluaga 27.10.2022
15,50 Buy UBS Ignacio Cerezo 27.10.2022
15,40 Buy Deutsche Bank Giovanni Razzoli 01.11.2022
15,00 Overweight J.P. Morgan Delphine Lee 31.10.2022
14,00 Halten RBI Aaron Alber 07.11.2022
13,00 Equal-weight Barclays Capital Paola Sabbione 27.10.2022


Börsenplätze UniCredit-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs UniCredit-Aktie:
12,832 EUR +0,02% (09.11.2022, 12:19)

XETRA-Aktienkurs UniCredit-Aktie:
12,774 EUR -0,16% (09.11.2022, 12:54)

Borsa Italiana-Aktienkurs UniCredit-Aktie:
12,808 EUR -0,48% (09.11.2022, 13:19)

ISIN UniCredit-Aktie:
IT0005239360

WKN UniCredit-Aktie:
A2DJV6

Ticker-Symbol UniCredit-Aktie:
CRIN

Borsa Italiana-Symbol UniCredit-Aktie:
UCG

NASDAQ OTC-Symbol UniCredit-Aktie:
UNCFF

Kurzprofil UniCredit S.p.A.:

UniCredit S.p.A. (ISIN: IT0005239360, WKN: A2DJV6, Ticker-Symbol: CRIN, Borsa Italiana-Symbol: UCG, NASDAQ OTC-Symbol: UNCFF) ist eine paneuropäische Geschäftsbank und bietet ein einzigartiges Netzwerk in West-, Mittel- und Osteuropa sowie ein voll integriertes Corporate & Investment Banking. Entstanden aus der Fusion von Credito Italiano mit mehreren anderen italienischen Banken, unterhält sie heute eines der größten europäischen Finanznetzwerke. UniCredit bietet das volle Spektrum des Privatkunden- und Firmenkundengeschäfts mit Kontenverwaltung, Zahlungsverkehrsabwicklung, Vermögensverwaltung sowie Investment Banking und Management.

2005 übernahm die UniCredit S.p.A. den deutschen Hypothekenspezialisten HVB und damit auch deren Tochter Bank Austria. Damit gelang der UniCredit als erster ausländischer Bank der Aufkauf einer deutschen Bank. Er erfolgte in Form einer freundschaftlichen Übernahme mittels Aktientausch. Die ehemalige HypoVereinsbank ist heute als UniCredit Bank aktiv und bietet Finanzdienstleitungen für Privat- und Geschäftskunden und Vermögensverwaltung. (09.11.2022/ac/a/a)


 

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