Wirecard


WKN: 747206 ISIN: DE0007472060
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Meldung

Liebe Leser,

der Kampf um oder für Wirecard scheint kein Ende zu nehmen. Am Dienstag ist die Angelegenheit für die Merkel-Regierung offensichtlich noch einmal schmutziger geworden. Wenn sich bewahrheitet, was jetzt gemeldet wird, dann steht vielleicht nicht nur ein Finanzstaatssekretär auf dem Prüfstand. Immerhin möchte der Chef des Finanzministeriums, Olaf Scholz, Bundeskanzler werden. Ob er dann noch darf?

Unheimliche Begegnung

Dazu folgende Information: Ein Finanzstaatssekretär namens Jörg Kukies soll sich zweimal vor der offiziellen Insolvenz von Wirecard mit der Commerzbank getroffen haben. Die Commerzbank hatte wohl vor, Wirecard mit einem Kredit über 300 Millionen Euro zur Seite zu stehen, der gekürzt werden sollte.

Würde Jörg Kukies die Commerzbank vorab davon informiert haben, was bei der Wirecard ansteht, die formale Insolvenz oder mit anderen Informationen versorgt haben, wäre dies unerfreulich bis hin zu rechtlich relevant. Jörg Kukies als Regierungsmitglied aus dem Hause des Finanzministeriums würde einer Bank, an der der Bund mit 15 % beteiligt ist, einen Wettbewerbsvorteil verschafft haben.

Dass dem so ist, dürfte nach menschlichem Ermessen auf der Hand liegen. Denn zeitgleich ist Kukies auch im Verwaltungsrat der BaFin, des Bundesamtes für Finanzdienstleistungen. Vorsichtig formuliert ist die BaFin zwar ausgesprochen langsam vorgegangen, als die Vorwürfe gegen Wirecard vor 1,5 Jahren durch die “FT” ruchbar wurden. Aber sie wusste immerhin theoretisch besser Bescheid als andere Institutionen.

Dementsprechend heikel ist die Mission für das Finanzministerium bzw. den Finanzstaatssekretär. Wirecard ist immerhin ein Dax-notiertes Unternehmen gewesen und damit auch für die breite Öffentlichkeit, die Eigentümer sein könnte, interessant. Hinterzimmergespräche, vertrauliche Vorab-Informationen oder gar gezielte Absprachen sind nicht im Sinne eines freien Finanzmarkts.

Dies wird nicht das einzige Fragezeichen im Zuge des Wirecard-Skandals bleiben. Ohnehin muss sich das Finanzministerium fragen lassen, warum die BaFin so lange dem Treiben zusah bzw. die “FT” sogar dahingehend belangte, dass diese im Sinne von Short-Investoren agieren könne.

Auch das Wirtschaftsministerium wird Fragen beantworten müssen. Es führt die Aufsicht über die Wirtschaftsprüfer in Deutschland. Die Wirtschaftsprüfer wiederum haben sich in diesem Fall über Jahre nicht als Aufkläger gezeigt. Die beauftragte EY jedenfalls hat erst im Jahr 2020 festgestellt, dass Treuhandgelder auf den Philippinen gar nicht vorhanden sind. Beide Ministerien haben ausgesprochen schlechte Arbeit geleistet.

Schließlich muss sich sogar die Kanzlerin fragen lassen, ob in ihrem Haus alles mit rechten Dingen zugeht. Getrieben durch Lobbyisten setzte sich die Kanzlerin im Herbst 2019 anlässlich einer China-Reise noch für Wirecard ein – obwohl die Vorwürfe durch die FT seit Monaten (!) bekannt waren. Es würde mich wundern, stolperte die Merkel-Regierung über die Angelegenheit. Allerdings hoffe ich, dass möglichst viele Investoren wissen, welches Spiel an den Finanzmärkten gespielt wird – auf staatliche “Kontrollen” oder Regelungen sollten Sie sich nicht verlassen. Eher auf die Substanz großer Unternehmen.


Vergessen Sie alles bisher Dagewesene!

Diese unscheinbare deutsche Aktie wird in Zukunft nur noch steigen … deshalb sollten Sie auf gar keinen Fall zögern und sofort investieren. Denn dieses eine Unternehmen besitzt jetzt die Schlüsseltechnologie, die das Internet der Zukunft benötigt.



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