Wirecard


WKN: 747206 ISIN: DE0007472060
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30.09.20 Wirecard 2.0? Massiver Druck auf Grenke
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25.09.20 Die nächste Wirecard!


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Meldung

Der Skandal um den mittlerweile insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard ist noch nicht aufgearbeitet, schon droht der nächste Rückschlag für die Aktienkultur in Deutschland.

Viceroy Research und ihr Investor Fraser Perring, die für ihre Leerverkäufe bekannt sind, haben vor zwei Wochen eine umfassende Studie zum MDAX-Unternehmen   veröffentlicht. Dabei hat das Researchhaus die Aktie als „uninvestierbar“ bezeichnet. Zur Begründung verwiesen die Strategen auf ein „betrügerisches System in großem Stil, das darauf angelegt sei, zu verschleiern, dass bestimmte Barmittel nicht existieren, und/oder um Millionen von Euro an nicht genannte verbundene Gesellschaften abzuzweigen“. Die Aktie brach daraufhin um über 50 Prozent ein.

Vor allem der Vorwurf, dass ein substanzieller Anteil der Barmittel von Grenke nicht existiere, wurde vom Unternehmen mit Hinweis auf die bei der Deutschen Bundesbank geparkten liquiden Mittel energisch zurückgewiesen. Laut Viceroy Research sollen rund 60 Prozent dieser Gelder aber Kundeneinlagen und damit nicht eigene Mittel sein. Obwohl Grenke selbst bereits zwei externe Prüfgutachten in Auftrag gegeben und auch die Finanzaufsicht BaFin ihre Untersuchungen gestartet hat, dürfte es noch eine ganze Weile dauern, bis die Vorwürfe entweder ausgeräumt oder bestätigt werden. Struktur und Bilanz des Unternehmens, das vom Verleih von IT und anderen Technologieprodukten lebt, werden von Analysten als „etwas komplex und verwirrend“ bezeichnet.

Schnelle Gewinne dank temporärer Erholung

Für den normalen Privatanleger ist es vor diesem Hintergrund schier unmöglich, den Wahrheitsgehalt der Vorwürfe seriös einzuschätzen. Von daher nutzen die meisten Trader die Grenke-Aktie aktuell auch lediglich als zeitlich begrenzte Trading-Position. Baran Kaya (   ) zum Beispiel hatte die Aktie kurz nach dem ersten Absturz keine fünf Stunden in seinem wikifolio   . Dabei deutete sein Kommentar zunächst auf ein längeres Investment hin: „Ob Grenke eine Wirecard 2.0 ist? Ich sage ‚no way‘ und nutze diese Gelegenheit, um bei der Aktie, die ich immer für teuer hielt, mit einem enormen Abschlag einzusteigen. Wolfgang Grenke war, ist und bleibt in meiner Wahrnehmung einer der besten Unternehmer Deutschlands.“

Nach einer schnellen Erholung des Aktienkurses zog es der Trader dann aber doch vor, den Gewinn von 5,6 Prozent erst einmal mitzunehmen. Die relativ hohe Gewichtung von 14 Prozent bei dem Papier sorgte dafür, dass auch das gesamte wikifolio spürbar profitieren und auf ein neues Rekordhoch klettern konnte. Seit Ende 2015 beträgt das Kursplus nun 78 Prozent oder knapp 13 Prozent pro Jahr. Der Trader sucht hauptsächlich nach Aktien von Unternehmen mit überdurchschnittlicher Managementqualität. Aktuell beinhaltet das Depot fünf Positionen.

DE000LS9HYP8

Chart

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Jan 16Jul 16Jan 17Jul 17Jan 18Jul 18Jan 19Jul 19Jan 20Jul 20801000-40-20204060

Kennzahlen

  • +78,5 %
    seit 24.11.2015
  • +56,7 %
    1 Jahr
  • 1,09×
    Risiko-Faktor 
  • EUR 57.832,63
    investiertes Kapital
Ø-Performance pro Jahr: 12,7 Prozent

Viel Vertrauen in das Unternehmen

Die Vermögensverwalter von   haben die gefallenen Kurse bei Grenke Mitte September ebenfalls zum Einstieg genutzt. Mit einem überschaubaren Depotanteil ist der Titel im wikifolio   auch jetzt noch vertreten. „Wir erwarten eine umfangreiche Aufklärung, die hoffentlich die Vorwürfe als haltlos aufzeigen bzw. das Vertrauen der Marktteilnehmer in Grenke wiederherstellen helfen“, begründen die Anlageprofis ihre Ausdauer bei der „spekulativ gekauften“ Aktie. Bei dem seit Ende 2013 mit 64 Prozent oder 7,4 Prozent p.a. im Plus liegenden Depot wird ohnehin eine mittel- bis längerfristige Haltedauer der Titel angestrebt. Dieses „Durchhalten“ hat dazu geführt, dass der Kurseinbruch im Frühjahr mittlerweile wieder komplett aufgeholt werden konnte. Ob das auch bei Grenke gelingt?

DE000LS9BRZ4

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