China Mobile


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Meldung

Endlich tut sich auch an der Nasdaq etwas.

Die US-Technologiebörse machte in den letzten Handelstagen einen „aufmunternden“ Satz nach oben. Damit folgt sie mit Verspätung der Erholung des Dow Jones oder auch des DAX. Sind die Bullen nach langem Warten wieder am Start?

kühe
Quelle: unsplash.com

Bei all der negativen Stimmung, die 2022 vorherrschend war, könnten es selbst Vollblut-Börsianer verpasst haben: Der DAX hat seit Anfang Oktober 17 Prozent zugelegt und selbst der Dow Jones Industrial Average, der aufgrund seiner Zusammensetzung recht konjunkturabhängig ist, liegt fast 14 Prozent im Plus. An der Nasdaq blieben Anleger zurückhaltend: Erst in den letzten Tagen meldete sich der Index mit einem starken Lebenszeichen zurück.

Überraschend kommt die Underperformance der Tech-Werte für die beiden wikifolio Trader Philipp Weller und Simon Weishar nicht. „Technologie- und Wachstumswerte, welche im Wesentlichen die Zusammensetzung des Nasdaq ausmachen, leiden aktuell aufgrund ihrer hohen Ausgangsbewertung und aufgrund der steigenden Zinsen. Höhere Zinsen machen sich für diese Unternehmen generell mehr bemerkbar als beim Dow Jones oder DAX, die Unternehmen enthalten, die auch heute schon positive Cash Flows generieren und nicht erst – wenn überhaupt – in einigen Jahren“, erklärt Weller. Weishar bestätigt: „Die in der Zukunft liegenden Gewinne sind durch die nun steigende Verzinsung heute weniger wert.“

Nicht schon wieder eine Bärenmarktrally

Auch wenn die großen Indizes seit dem Tief zweistellig zulegen konnten, sei es noch zu früh, um von einer Wende in Richtung Bullenmarkt zu sprechen, zweifelt Weishar: „Der Dow Jones hat meiner Meinung nach vor allem deshalb angezogen, weil viele gemeldete Unternehmenszahlen positiv ausfielen und sich die Wirtschaft gegen die Zinsanhebungen robust gezeigt hat.“ Gleichzeitig seien die Bewertungen im Dow Jones oder auch DAX deutlich niedriger als an der Nasdaq, weshalb die Zinserhöhungen weniger stark auf die Kurse drückten. „Allerdings könnten die schwierigen Quartale, in denen sich die wirtschaftlichen Bremsspuren zeigen, jetzt erst noch kommen“, so Weishar. Weller sieht das ganz ähnlich: „Die Fed hat klar gemacht, dass die Zinsen weiter erhöht werden. Ich gehe daher davon aus, dass zyklische Aktien in den kommenden Wochen und Monaten unter einer steigenden Rezessionsangst leiden werden. Auch Technologie- und Wachstumswerte werden in den kommenden Monaten einen harten Stand haben.“

Bärenmarktrally ist also – sofern es nach Weishar und Weller geht – einmal mehr das Stichwort, nachdem steigende Kurse schon im Sommer eine verfrühte Euphorie auslösten. Klarheit über Inflation und Zinsen bräuchte es, glaubt Weishar, dann würden die Kurse auch an der Nasdaq nachhaltig steigen. Im Umkehrschluss bedeutet das: „Solange die Unsicherheit im Markt ist, wie hoch die Inflation noch steigen wird und wie stark die Zinsen angehoben werden müssen, solange wird es schwierig eine nachhaltige Erholung zu sehen.“ Es sei gut möglich, dass die negativen Nachrichten noch nicht zu Ende sind und die Stimmung erneut kippt.

Weller hält sich daher in seinem wikifolio  Multi-Asset Allokation noch zurück: „Ich bin aktuell eher vorsichtig, mit einer für meine Verhältnisse hohen Cash- und Short-Quote. Es ist aktuell nicht absehbar, wo im System die steigenden Zinsen zu Schwierigkeiten und Verwerfungen führen.“

Wende oder nicht – diese Investments sind attraktiv

Meine Kernpositionen im Bereich Energie halte ich nach wie vor für attraktiv. Die Sub-Sektoren Uran, Öl, Kohle und Gas sollten sich auch in einem inflationären Umfeld positiv entwickeln. (…)

Philipp Weller
Phillippoooo

Selbst wenn die beiden Trader für den Gesamtmarkt skeptisch bleiben, gibt es dennoch attraktive Investments. Das zeigen auch ihre wikifolios. Vorne mit dabei ist die Energiebranche. Weller ist überzeugt: „Meine Kernpositionen im Bereich Energie (Uran, Öl, Kohle und Gas) halte ich nach wie vor für attraktiv. Diese (Sub-)Sektoren sollten sich auch in einem inflationären Umfeld positiv entwickeln. Sollten wir dann schlussendlich doch noch die Wende in der Zinspolitik erleben, wäre dies ein weiterer enormer Katalysator für diesen Sektor.“

Ein interessantes Investment auf die kommenden Jahre ist laut Weller nach dem Rücksetzer vor allem auch physisches Öl. Aktuell ist der Trader hier über einen  ETC auf Brent Öl von der BNP Paribas engagiert: „Hier ist man auch nicht von Übergewinnsteuern oder Windfall-Taxes abhängig, im Gegensatz, man würde davon sogar noch durch weitere Preissteigerungen des Rohstoffs profitieren. Zudem profitiert man aktuell laufend von der in Backwardation befindlichen Future-Kurve (der Terminkurs liegt unter dem Kassapreis – Öl für zukünftige Lieferungstermine ist also günstiger als für sofortige Lieferung, Anm.), sodass der ETC immer, wenn er seine Future-Kontrakte in welche mit längerer Laufzeit ‚rollt‘, sogenannte ‚Rollgewinne‘ generiert. So profitiert man von einigen Prozent Rendite pro Jahr, selbst wenn der Spotpreis von Öl konstant bleibt.“

Einstiegschancen in Fernost

Für mich war es nie die Zeit, die Aktien-Quote zu reduzieren, die Frage war immer nur in welchem Bereich man am besten investiert ist.

Simon Weishar
Szew

Auch für Weishar ist der Energiesektor „the place to be“: „Die Branche profitiert von der aktuellen Situation und ist weiterhin niedrig bewertet.“ Seine Top-Holdings im wikifolio  Szew Grundinvestment sind entsprechend die beiden Ölgiganten  Eni und  Total .

Aber es muss nicht unbedingt Europa sein – und auch nicht Energie. Chancen ortet Weishar bei soliden chinesischen Unternehmen: „Das sind für mich vor allem die beiden Telekommunikationsanbieter  China Mobile und  China Unicom , da diese über ein sehr solides Geschäft verfügen und die sehr niedrige Bewertung bereits viel politische Unsicherheit einpreist.“ Beide sind auch im wikifolio vertreten. Vor allem China Unicom sieht laut dem Trader nach den höheren Kursverlusten nun besonders attraktiv aus: „Die Aktie ist mit einem cashbereinigten KGV von rund 3 und einer Dividendenrendite von etwa 10 Prozent bei einem sehr stabilen und wachsenden Geschäft sehr günstig bewertet. Gleichzeitig ist der Staat größter Anteilseigner und versucht nun auf diesem Weg stärkeren Zugriff auf die eigenen Tech-Unternehmen zu bekommen, hier speziell Tencent, welches dann für China Unicom über entsprechende Joint Ventures spannende Entwicklungsmöglichkeiten bieten könnte.“