Biofrontera


WKN: 604611 ISIN: DE0006046113
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29.01.21 Biofrontera AG: „Rückkehr auf den Wachstums.
08.05.20 Biofrontera: Das Ende oder geht es weiter?
30.09.19 Biofrontera Aktie: Es ist noch schlimmer als e.
27.09.19 Biofrontera-Aktie: Schlechte Nachrichten!
24.09.19 Biofrontera Aktie: Finger weg?
12.09.19 Biofrontera Aktie: So sollte es sein!
30.08.19 Biofrontera-Aktie: Blick hinter die Kulissen!
15.08.19 Kursexplosion bei Biofrontera!
05.08.19 Biofrontera Aktie: Abwarten und Tee trinken
22.07.19 Grund zur Freude für Biofrontera AG-Anleger!
17.07.19 Biofrontera Aktie: langfristig ist eine Verdoppl.
05.04.19 Biofrontera Aktie: Aufgepasst!
27.12.18 Biofrontera: Kann das wirklich gut gehen?
14.08.18 Biofrontera: Nach der Entscheidung ist vor der.
12.08.18 Biofrontera Aktie: Deutsche Balaton lässt nicht.
28.04.18 Biofrontera-Aktie: Was passiert hier gerade?
29.03.18 Biofrontera: Aktuelle Analystenmeinungen und .
26.03.18 Biofrontera (Quarterly) - Erfolgreiche Bodenbild.
09.03.18 Biofrontera-Aktie: Was passiert hier gerade?
07.03.18 Biofrontera-Aktie: Eine wirklich beeindruckende .


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Meldung

Die Geschäftsentwicklung von Biofrontera wurde im Jahr 2020 von der Corona-Pandemie stark beeinträchtigt. Da insbesondere im wichtigen US-Markt zahlreiche Arztpraxen auf Telemedizin umgestellt und nicht besonders zeitkritische Behandlungen verschoben haben, haben sich die Erlöse in den USA nach vorläufigen Zahlen um ca. 29 Prozent auf 16,6 Mio. Euro reduziert. Insgesamt konnte der Konzernumsatz mit 30,3 bis 30,6 Mio. Euro aber fast auf Vorjahresniveau (31,3 Mio. Euro) gehalten werden, was auf eine starke Entwicklung in Deutschland (ca. +13 Prozent auf 5,2 Mio. Euro) und eine Einmalzahlung von Maruho in Höhe von 6 Mio. Euro zum Abschluss einer Ameluz-Lizenzvereinbarung für mehrere Länder der Region Ostasien/Ozeanien zurückzuführen war. Mit der unterplanmäßigen Entwicklung hat sich auch der operative Break-even verschoben, obwohl das Unternehmen nach Ausbruch der Pandemie umfangreiche Kostensparmaßnahmen umgesetzt hat.

Wir gehen davon aus, dass das Startquartal 2021 noch deutlich von der Pandemie geprägt sein wird. Danach sollten die günstigeren Wetterbedingungen in den USA und Europa zusammen mit dem fortschreitenden Impfprozess eine schrittweise Normalisierung ermöglichen – für das saisonal üblicherweise starke Schlussquartal erwarten wir deswegen ein deutliches Wachstum.

Das Unternehmen verfolgt mehrere Wachstumsinitiativen, die eine nachhaltig hohe Dynamik versprechen. Dazu zählt unter anderem die Einführung einer größeren Version der PDT-Lampe im US-Markt und die Erweiterung der Zulassung von einer Tube auf bis zu drei – beides soll noch in 2021 abgeschlossen werden. Danach steht bis 2022/23, ebenfalls in den USA, die Ausweitung der Ameluz-Nutzung auf die Behandlung von aktinischen Keratosen an Rumpf, Nacken und Extremitäten und von Basalzellkarzinomen auf der Agenda, gefolgt von Stachelzellkarzinomen und Akne. Außerdem bereitet das Unternehmen eine Intensivierung des Vertriebs für die antibiotische Creme Xepi vor. Ein hohes Wachstum in den nächsten Jahren dürfte der Gesellschaft nicht nur den Break-even ermöglichen, sondern sollte dank hoher Bruttomargen aus dem Produktverkauf (mehr als 80 Prozent) schnell zu hohen Renditen führen.

Aktuell besteht allerdings noch ein größerer Finanzierungsbedarf, den die Gesellschaft mit einer Kapitalerhöhung um bis zu 7,9 Mio. Aktien decken will. Nachdem das Oberlandesgericht Köln einem Freigabeantrag stattgegeben hat – ein Aktionär hatte den Hauptversammlungsbeschluss mit einer Anfechtungs- und Nichtigkeitsklage blockiert – ist eine zeitnahe Durchführung der Maßnahme geplant.

Wir haben diese in unser Modell bereits einkalkuliert und sehen auf Basis eines unterstellten dynamischen Wachstums mit steigenden Margen nun einen fairen Wert in Höhe von 7,65 Euro je Aktie. Die Erhöhung gegenüber unserer letzten Taxe (6,60 Euro) resultiert aus dem Roll-over-Effekt auf das neue Basisjahr 2021, einer marktbedingten Absenkung der Marktrisikoprämie und einer moderaten Anhebung der langfristigen Wachstumsraten, nachdem die Steigerungsraten in 2020 und 2021 wegen der Pandemie deutlich unter dem Potenzial bleiben. Mit einem Umsatz von rund 171 Mio. Euro in 2025 bleiben wir in unserem Modell gleichwohl unter der für das Jahr vom Management formulierten Zielspanne in Höhe von 200 bis 400 Mio. Euro, was wir als ausreichend konservativ erachten. Dennoch gibt es auch bedeutende Risikofaktoren, die die Schätzunsicherheit erhöhen und für einen spekulativen Charakter sorgen – insbesondere die andauernden rechtlichen Auseinande rsetzungen mit dem US-Konkurrenten DUSA und der Deutsche-Balaton-Gruppe. Vor diesem Hintergrund lautet unser Urteil weiterhin „Speculative Buy“.

Die Studie steht unter als kostenloser Download zur Verfügung. Dort finden Sie auch weitere Publikationen sowie Informationen über das Konzept und die Research-Leistungen von SMC-Research.

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Der Autor stellt hier lediglich Informationen zur Verfügung, es erfolgt keine Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Vermögensanlagen. Anlagegeschäfte beinhalten Risiken, so dass die Konsultierung professioneller Anlagenberater empfohlen wird. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass ein Engagement in Aktien (auch Hot Stocks oder Penny Stocks), Zertifikate, Fonds oder Optionsscheine zum Teil mit erheblichen Risiko verbunden. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.




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