Deutsche Bank-Aktie: Die eine Katastrophe!

Eskalierender Zollstreit zwischen USA und China lähmt globale Warenströme und gefährdet Finanzinstitute – Börsen reagieren nervös auf widersprüchliche Signale

Bernd Wünsche ·
Deutsche Bank Aktie - Beitragsbild

Kurz zusammengefasst

  • Globale Handelsströme nahezu zum Erliegen gekommen
  • Finanzierungsbedarf sinkt durch ausbleibende Handelsaktivitäten
  • Kreditgeschäft unter Druck durch Kaufkraftverlust
  • Langfristige Zolllösung entscheidend für Bankensektor

Der „Zollwahnsinn“ des Donald Trump erreicht immer bedrohlichere Ausmaße. Wurde am Samstag noch verkündet, dass die USA die Zölle für Elektronik aus China zumindest zum Teil aufheben, „ruderte“ Trump bereits wieder zurück. Denn das sei nur eine Phase, bevor gesonderte Abgaben für Smartphones, Computer und Halbleiter etabliert würden. Die Börsen konzentrieren sich heute auf die Senkung und tendieren erst einmal freundlich.

Die Weltwirtschaft leidet jetzt schon

Auch die Aktie der Deutschen Bank steigt. Dass sich die Märkte die Nachricht, dass Zölle erst einmal ausgesetzt werden, dermaßen gut aufnehmen, zeigt, wie gefährlich das aktuelle Zollniveau ist. Donald Trump zieht mit dieser Politik eine Spur der Verwüstung hinter sich her. Die Weltwirtschaft nimmt bereits jetzt massiven Schaden. Die Warenströme aus China in die USA sind fast völlig zum Erliegen gekommen. Umgekehrt werden dank der chinesischen Zölle auf US-Produkte von 125% auch fast nichts mehr an US-Gütern in das Reich der Mitte exportiert. Die Achse USA-China existiert aktuell nicht mehr.

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Die Deutsche Bank ist direkt betroffen

Als international tätiges Geldinstitut ist die Deutsche Bank von Handelsbeschränkungen und einer damit verbundenen Belastung der Weltwirtschaft direkt betroffen. Denn ein Handel, der nicht stattfindet, muss auch nicht finanziert werden. Ein Unternehmen, dass sein Geschäftsmodell hinterfragen muss, weil es keine Produkte mehr in China einkaufen kann, wird keinen Kredit mehr brauchen. Verbraucher, die keine günstigen China-Waren mehr kaufen können, werden entweder keine Kredite brauchen oder sich die dann höheren Kredite für teurere einheimische Waren nicht mehr leisten können.

Mit diesen Zöllen wird das nichts

Sollte sich keine tragfähige und vor allem langfristige Lösung in der Zollfrage finden lassen, werden die Banken und damit auch die Deutsche Bank massiv leiden. Es bleibt abzuwarten, welche Ergebnisse die kommenden Zollverhandlungen haben werden.

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Deutsche Bank Aktie

25,80 EUR

+ 0,81 EUR +3,22 %
KGV 8,31
Sektor Finanzdienstleistungen
Div.-Rendite 3,97 %
Marktkapitalisierung 49,83 Mrd. EUR
ISIN: DE0005140008 WKN: 514000

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