Deutsche Bank: HV am 28. Mai im Präsenzformat
Die Deutsche Bank schlägt eine deutliche Dividendensteigerung und höhere Vergütungen für den Aufsichtsrat vor, um Investoren attraktiver zu werden. Die Hauptversammlung findet erstmals wieder in Präsenz statt.

Kurz zusammengefasst
- Dividendenvorschlag von 1,00 Euro je Aktie
- Erhöhung der Aufsichtsratsvergütung geplant
- Erste physische Hauptversammlung seit 2019
- Aktienkurs zeigt seit Jahresbeginn Verluste
Die Deutsche Bank öffnet im Mai wieder die Türen für ihre Aktionäre. Auf der Tagesordnung stehen deutliche Erhöhungen. Das betrifft die Dividende ebenso wie die Bezahlung des Aufsichtsrats. Das Ziel: mehr Attraktivität für Investoren und Kontrolleure.
Mehr Geld für Aktionäre und Kontrolleure
Der Vorstand schlägt für das abgelaufene Jahr eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vor. Das ist ein kräftiges Plus gegenüber dem Vorjahr. Parallel dazu läuft ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm. Damit schüttet der Konzern für die vergangenen fünf Jahre insgesamt 8,5 Milliarden Euro an seine Anteilseigner aus. Das ursprüngliche Ziel übertrifft die Bank somit deutlich.
Auch die Kontrolleure sollen künftig besser verdienen. Das Management hält die aktuelle Vergütung für nicht mehr wettbewerbsfähig. Daher sollen Aktionäre über eine höhere Grundpauschale von 350.000 Euro abstimmen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Alexander Wynaendts soll künftig 1,15 Millionen Euro erhalten.
Präsenz-Premiere und Personalien
Die Hauptversammlung findet am 28. Mai in Frankfurt am Main statt. Es ist das erste Treffen vor Ort seit 2019. Viele Konzerne behielten nach der Pandemie das rein digitale Format bei. Die Deutsche Bank plant hingegen regelmäßige physische Veranstaltungen.
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Auch personell ordnet sich das Gremium neu. Frank Witter legt sein Mandat aus persönlichen Gründen nieder. Als Nachfolger schlägt die Bank den amtierenden Henkel-Chef Carsten Knobel vor. Wynaendts selbst stellt sich für weitere vier Jahre zur Wahl. Er soll den Vorsitz behalten.
Blick auf das operative Geschäft
An der Börse reagieren Investoren aktuell verhalten. Die Aktie notiert am Mittwoch bei 27,86 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Minus von knapp 17 Prozent. Damit liegt der Kurs spürbar unter dem Jahreshoch vom Januar.
Vor der Hauptversammlung rückt nun das Tagesgeschäft in den Vordergrund. Die Bank präsentiert in Kürze ihre Ergebnisse für das erste Quartal. Analysten rechnen für das Gesamtjahr mit einem Nettogewinn von durchschnittlich 6,5 Milliarden Euro.
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