Deutsche Pfandbriefbank Aktie: Erneute Rückschläge
Der teure Rückzug aus den USA belastet die Deutsche Pfandbriefbank mit einem Vorsteuerverlust von 250 Millionen Euro. Für 2025 wird keine Dividende gezahlt, und die Prognose für 2026 fällt enttäuschend aus.

Kurz zusammengefasst
- Vorsteuerverlust von 250 Millionen Euro für 2025
- Dividende für Aktionäre komplett gestrichen
- Enttäuschende Gewinnprognose für das laufende Jahr
- Goldman Sachs erhöht Beteiligung bei gedrücktem Kurs
Der teure Rückzug aus dem US-Immobilienmarkt hinterlässt tiefe Spuren in den Büchern der Deutschen Pfandbriefbank. Mit der heutigen Vorlage des vollständigen Jahresberichts für 2025 wird das ganze Ausmaß der Belastungen sichtbar. Anleger blicken nun auf einen massiven Vorsteuerverlust und eine gestrichene Dividende.
Rote Zahlen und null Dividende
Die nackten Fakten des vergangenen Jahres fallen noch schwächer aus, als Analysten im Vorfeld befürchtet hatten. Vor Steuern verbuchte das Institut 2025 ein Minus von 250 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Vorjahr stand noch ein Gewinn von 104 Millionen Euro in der Bilanz. Verantwortlich für diesen Einbruch sind vor allem die massiven Abschreibungen im Zuge des US-Rückzugs. Diese strategische Entscheidung drückte auch die operativen Erträge um mehr als ein Fünftel auf 422 Millionen Euro. Konsequenterweise gehen Aktionäre für 2025 komplett leer aus, die Dividende wurde auf exakt 0,00 Euro festgesetzt.
Prognose dämpft schnelle Hoffnungen
Wer auf eine rasche Besserung im laufenden Jahr hofft, wird vom Management enttäuscht. Vorstandschef Kay Wolf stellt für 2026 lediglich einen Vorsteuergewinn von 30 bis 40 Millionen Euro in Aussicht. Branchenexperten hatten hier mit rund 100 Millionen Euro deutlich mehr erwartet. Weil sich zudem der breite Immobilienmarkt nur schleppend erholt, verschiebt die Bank ihre bisherigen Mittelfristziele von 2027 auf das Jahr 2028 oder später. Ein kleiner Lichtblick bleibt das Neugeschäft, das 2025 um knapp ein Viertel auf 6,3 Milliarden Euro anzog und im laufenden Jahr auf bis zu 8,5 Milliarden Euro wachsen soll.
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Kursverfall und Goldman-Einstieg
Die anhaltende Unsicherheit über die neue Ertragsbasis spiegelt sich unweigerlich im Kursverlauf wider. Seit Jahresbeginn hat das Papier bereits gut 32 Prozent an Wert verloren und schloss am Freitag bei mageren 2,82 Euro. Damit bewegt sich der Titel nur noch hauchdünn über seinem 52-Wochen-Tief. Interessanterweise nutzen einige institutionelle Akteure das gedrückte Niveau: Goldman Sachs baute seine Stimmrechtsposition Mitte März auf über sechs Prozent aus.
Das vorliegende Zahlenwerk zwingt investierte Anleger zu einem langen Atem. Die nächste wichtige Wegmarke bildet nun die Hauptversammlung am 21. Mai 2026. Dort muss das Management detailliert aufzeigen, wie das verbleibende europäische Kernportfolio den langwierigen Transformationskurs künftig profitabel tragen soll.
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