Deutsche Pfandbriefbank Aktie: Jan Kupfer neuer Aufsichtsratsvorsitz
Hauptversammlung der Deutschen Pfandbriefbank bestätigt Gertraud Dirscherl und Jan Kupfer im Aufsichtsrat. Aktie bleibt unter Druck.

Kurz zusammengefasst
- Zwei neue Aufsichtsratssitze besetzt
- Hohe Zustimmung für Kupfer und Dirscherl
- Aktie verliert weiter an Wert
- US-Risikoabbau schreitet voran
Die Hauptversammlung der Deutschen Pfandbriefbank hat Klarheit geschaffen: Zwei Aufsichtsratssitze sind neu vergeben. Gertraud Dirscherl und Jan Kupfer wurden gewählt – Kupfer soll künftig den Vorsitz übernehmen.
Die Zustimmung fiel unterschiedlich aus. Dirscherl erhielt rund 85,4 Prozent der gültigen Stimmen. Kupfer kam auf 97,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag mit knapp 10,4 Prozent des Grundkapitals allerdings niedrig.
Hinzu kommt: Die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat wurde mit über 96 Prozent angenommen. Auch Deloitte als Abschlussprüfer für 2026 ist bestätigt – mit 99,3 Prozent Zustimmung.
Operative Baustellen bleiben
Die Aktie reagierte verhalten. Am Freitag notierte sie auf Tradegate bei 3,52 Euro – ein Minus von 1,62 Prozent. Seit Jahresbeginn steht ein Rückgang von rund 15,6 Prozent zu Buche. Vom 52-Wochen-Hoch bei 5,75 Euro ist die Aktie fast 39 Prozent entfernt.
Der Kurs spiegelt die anhaltenden Herausforderungen. Im ersten Quartal 2026 wies die Bank einen Vorsteuergewinn von 6 Millionen Euro aus. Die CET1-Quote lag bei 13,4 Prozent, die Liquidität bei 4,8 Milliarden Euro.
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Positiv: Das US-NPL-Portfolio wurde im ersten Quartal um rund 30 Prozent abgebaut. Negativ: US-SRT-Kosten und ein niedrigeres Portfoliovolumen belasten die Erträge. Der Umbau des Kreditportfolios bleibt zentral.
Signal der Stabilität
Für Anleger ist die personelle Neuordnung vor allem ein Governance-Signal. Der Aufsichtsrat ist formal handlungsfähig, die hohen Zustimmungsquoten deuten auf breite Unterstützung.
Ob sich das in steigenden Kursen niederschlägt, hängt von der operativen Entwicklung ab. Die Bank muss beim Risikoabbau in den USA und der Ertragsstabilisierung Fortschritte vorlegen. Die kommenden Quartalsberichte werden zeigen, ob die neue Führungsstruktur Wirkung entfaltet.
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