Deutsche Rohstoff Aktie: Rekord-Niveau erreicht
Die Deutsche Rohstoff AG hat ihre EBITDA-Prognose für 2026 mehr als verdoppelt und erreicht ein Allzeithoch. Grund sind ein erfolgreicher Beteiligungsverkauf, ein massiv ausgeweitetes US-Bohrprogramm und hohe Ölpreise.

Kurz zusammengefasst
- EBITDA-Erwartung für 2026 mehr als verdoppelt
- Teilverkauf von Almonty Industries bringt 100 Mio. Euro
- US-Tochter plant 26 Bohrungen mit 225 Mio. Euro Invest
- Produktion soll auf über 20.000 Barrel pro Tag steigen
Ein massiver Prognosesprung und steigende Ölpreise katapultieren die Deutsche Rohstoff Aktie auf ein neues Allzeithoch. Während geopolitische Spannungen den globalen Energiemarkt unter Druck setzen, profitiert das Mannheimer Unternehmen von einer drastisch angehobenen EBITDA-Erwartung und erfolgreichen Beteiligungsverkäufen.
Prognose mehr als verdoppelt
Am Freitag schloss das Papier bei 102,60 Euro, was einem Tagesplus von gut 15 Prozent entspricht. Auslöser für diesen Kurssprung war eine Ad-hoc-Meldung, in der der Vorstand die Ziele für das Geschäftsjahr 2026 massiv nach oben korrigierte. Im Basisszenario rechnet der Konzern nun mit einem EBITDA zwischen 290 und 310 Millionen Euro. Ursprünglich waren lediglich 115 bis 135 Millionen Euro avisiert worden.
Hinter dieser Neubewertung stehen zwei wesentliche Faktoren. Zum einen realisierte das Unternehmen durch den Teilverkauf der Beteiligung an Almonty Industries einen Gewinn von fast 100 Millionen Euro. Zum anderen weitet die US-Tochter 1876 Resources ihr Bohrprogramm signifikant aus. Mit einem geplanten Investitionsvolumen von rund 225 Millionen Euro sollen im laufenden Jahr 26 Bohrungen durchgeführt werden, wobei erstmals längere Horizontalbohrungen von fast fünf Kilometern zum Einsatz kommen.
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US-Expansion trifft auf hohen Ölpreis
Zusätzliche Dynamik erhält die operative Entwicklung durch das externe Marktumfeld. Die faktische Blockade der Straße von Hormus hat die Preise für Brent und WTI deutlich über die Marke von 100 US-Dollar getrieben. Diese Entwicklung spielt dem Unternehmen in die Karten, da die eigene Förderung in den USA massiv hochgefahren wird. In der zweiten Jahreshälfte soll die Produktion auf über 20.000 Barrel Öläquivalent pro Tag steigen.
Bemerkenswert ist dabei die Kalkulationsgrundlage der neuen Unternehmensziele. Die Prognose basiert im Basisszenario auf einem WTI-Preis von lediglich 75 US-Dollar. Da der aktuelle Marktpreis dieses Niveau weit übersteigt, liegen die realen Bedingungen bereits über dem „erhöhten Szenario“ der Konzernplanung, welches von 85 US-Dollar ausgeht.
Anleger blicken nun auf den 23. April 2026. An diesem Tag veröffentlicht die Deutsche Rohstoff AG den geprüften Konzernabschluss für das Vorjahr sowie den vollständigen Geschäftsbericht. Besonders im Fokus wird dann die erste konkrete Guidance für das Jahr 2027 stehen, die Aufschluss über die Nachhaltigkeit des aktuellen Wachstumsschubs geben dürfte.
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