Deutsche Telekom: 36 Millionen für Rückkäufe in vier Tagen
Telekom treibt milliardenschwere Aktienrückkäufe voran, während der Kurs unter Druck bleibt. Die Quartalszahlen am 13. Mai gelten als richtungsweisend.

Kurz zusammengefasst
- Rückkauf von 1,33 Millionen Aktien
- Kurs 15 Prozent unter Vorjahresniveau
- RSI signalisiert Überkauft-Situation
- Quartalsbericht am 13. Mai erwartet
Fast 36 Millionen Euro in vier Handelstagen: Die Deutsche Telekom kauft eigene Aktien in einem Tempo zurück, das zeigt, wie ernst das Management die Kursschwäche nimmt.
Zwischen dem 27. und 30. April 2026 erwarb der Konzern knapp 1,33 Millionen eigene Aktien über Xetra — zu Tagesdurchschnittskursen zwischen 26,71 und 27,37 Euro. Seit Programmstart am 2. April summieren sich die Rückkäufe auf rund 5,77 Millionen Aktien. Das Jahresbudget liegt bei bis zu 2 Milliarden Euro.
Kurs weit unter Durchschnittslinien
Die Rückkäufe kommen in einem schwierigen Umfeld. Mit einem Schlusskurs von 27,13 Euro am Montag notiert die Aktie rund 8 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts und liegt damit 15 Prozent unter dem Niveau vor zwölf Monaten. Das 52-Wochen-Hoch bei 34,25 Euro ist inzwischen knapp 21 Prozent entfernt. Marktbeobachter sehen die Unterstützungszone um 26 Euro als nächste relevante Haltelinie, sollte der Druck anhalten.
Bemerkenswert: Der RSI liegt bei 72,7 — ein Wert, der technisch als überkauft gilt, obwohl der Kurs fundamental weiter unter Druck steht. Das deutet auf kurzfristige Gegenbewegungen hin, die nicht zwingend eine Trendwende markieren.
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Quartalszahlen am 13. Mai als Lackmustest
Der entscheidende Termin rückt näher. Am 13. Mai 2026 veröffentlicht die Deutsche Telekom ihren Zwischenbericht für das erste Quartal 2026. Im Mittelpunkt stehen das bereinigte EBITDA AL, das organische Wachstum im deutschen Heimatmarkt sowie die Entwicklung von T-Mobile US als wichtigstem Ergebnisträger des Konzerns.
Ferner werden Investoren genau prüfen, ob der Konzern sein Free-Cashflow-Ziel von rund 19,8 Milliarden Euro für 2026 bestätigt. Dieses Ziel ist die Grundlage für die milliardenschweren Rückkäufe und die Dividende von 1,00 Euro je Aktie, die für 2025 bereits gezahlt wurde.
Solide Zahlen am 13. Mai könnten die Bodenbildung beschleunigen. Enttäuschungen dürften den Abstand zum 52-Wochen-Tief bei 26,45 Euro rasch schmelzen lassen.
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