Deutsche Telekom Aktie: Aufstiegsfortsetzung garantiert
Der Bonner Telekommunikationskonzern erhöht seine Ausschüttung auf 0,90 Euro je Aktie und führt parallel ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm durch.

Kurz zusammengefasst
- Ausschüttungsvolumen von 5,59 Milliarden Euro
- Kursrückgang nach Ex-Dividenden-Tag
- Goldman Sachs erhöht Beteiligung
- Derivate-Strategie der US-Investmentbank
Was für Neuigkeiten von der Deutschen Telekom! Auf der jüngsten Hauptversammlung wurde eine kräftige Dividendenerhöhung beschlossen, die die Anlegerherzen höherschlagen lässt. Die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2024 klettert um beachtliche 16,88 Prozent auf 0,90 Euro je Aktie. Doch am Donnerstag, dem Ex-Dividenden-Tag, gab der Titel erst einmal nach.
Insgesamt spült das stolze 5,59 Milliarden Euro in die Taschen der Aktionäre – ein Plus von fast 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr! Kein Wunder, dass da bei vielen Anlegern Freude aufkommt. Parallel läuft ja auch noch das milliardenschwere Aktienrückkaufprogramm weiter, jetzt sogar schon in der zweiten Tranche. Ein klares Signal des Vertrauens ins eigene Papier.
Aber warum dann der Kursrücksetzer am Donnerstag? Ganz einfach: Der Dividendenabschlag drückte den Kurs rein optisch nach unten. Das ist ein normaler technischer Vorgang am Tag nach der Ausschüttung, auch wenn die Aktie dadurch kurzzeitig sogar zum Schlusslicht im DAX wurde.
Und wer mischt hier noch mit?
Interessant ist auch, was sich bei den großen Adressen tut. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat ihre Position ausgebaut. Laut einer Stimmrechtsmitteilung vom 10. April 2025 wurde bereits am 3. April 2025 eine wichtige Meldeschwelle überschritten.
Die Amerikaner halten nun direkt und indirekt über verschiedene Finanzinstrumente eine Gesamtposition von 6,09 Prozent an der Deutschen Telekom. Zuvor hatte dieser Wert bei 5,15 Prozent gelegen. Auffällig ist, dass der Großteil dieser Position (5,28 Prozentpunkte) auf Instrumente entfällt, während die direkt gehaltenen Aktien nur 0,81 Prozent ausmachen. Das könnte darauf hindeuten, dass hier strategisch über Derivate agiert wird.
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