Deutsche Telekom Aktie: EBITDA-Ziel auf 47,5 Milliarden angehoben
Trotz operativer Stärke und angehobener Ziele bleibt der Aktienkurs der Deutschen Telekom im Minus.

Kurz zusammengefasst
- Umsatz und Gewinn steigen deutlich
- US-Tochter T-Mobile als Wachstumsmotor
- Jahresprognose für operatives Ergebnis erhöht
- Aktie notiert unter technischen Widerständen
Starke Zahlen, schwacher Kurs — bei der Deutschen Telekom klaffen operative Realität und Börsenstimmung derzeit auseinander. Während der Bonner Konzern im ersten Quartal 2026 kräftig wuchs und die Jahresziele nach oben schraubt, notiert die T-Aktie auf Jahressicht im Minus. Das US-Geschäft treibt die Gewinne, aber die Anleger bleiben skeptisch.
Im Auftaktquartal legte der organische Konzernumsatz spürbar auf knapp 30 Milliarden Euro zu. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (EBITDA AL) kletterte um 7,5 Prozent. Unter dem Strich verbesserte sich der bereinigte Konzernüberschuss auf 2,6 Milliarden Euro.
Konzernchef Tim Höttges zeigte sich angesichts der geopolitischen Lage selbstbewusst und lobte die Stabilität des Geschäfts. Als Konsequenz passte der Vorstand die Jahresziele für das laufende Jahr leicht an. Das operative Ergebnis soll nun bei rund 47,5 Milliarden Euro landen.
Die US-Tochter liefert ab
Den größten Wachstumsimpuls lieferte einmal mehr T-Mobile US. Die Service-Umsätze in den Vereinigten Staaten sprangen um 11,5 Prozent nach oben, das operative Ergebnis zog ähnlich stark an.
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Im Heimatmarkt Deutschland verzeichnete das Unternehmen im Mobilfunk einen soliden Zuwachs von 200.000 neuen Vertragskunden. Allerdings führte der anhaltende Rückgang bei alten Kupferleitungen zu einem leichten Schwund bei den gesamten Breitbandanschlüssen. Parallel dazu trieb der Konzern den Glasfaserausbau voran.
Aktie im Abwärtstrend
Am Kapitalmarkt verpuffen die operativen Erfolge bislang. Mit einem Schlusskurs von knapp 28 Euro am Donnerstagabend handelt das Papier spürbar unter seinem 200-Tage-Durchschnitt. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Minus von fast 15 Prozent auf der Kurstafel.
Der Glasfaserausbau in Europa und das anhaltende US-Wachstum sichern das operative Fundament. Solange die Aktie jedoch die technische Hürde von 30 Euro nicht nachhaltig überwindet, bleibt das Chartbild trotz angehobener Prognose angeschlagen.
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