Deutsche Telekom Aktie: Prognose auf 47,5 Milliarden angehoben
Die Deutsche Telekom erhöht nach einem starken ersten Quartal ihre Jahresprognose. Das US-Geschäft bleibt der zentrale Wachstumstreiber.

Kurz zusammengefasst
- Umsatzplus von 4,7 Prozent im ersten Quartal
- Prognose für operatives Ergebnis auf 47,5 Mrd. Euro angehoben
- T-Mobile US treibt das Wachstum an
- Aktie trotz guter Zahlen im Abwärtstrend
Operativ läuft es rund, an der Börse herrscht Skepsis. Die Deutsche Telekom liefert ein starkes erstes Quartal ab und schraubt die Jahresziele nach oben. Treiber ist einmal mehr das US-Geschäft, das die Konzernbilanz stützt.
US-Tochter liefert Rückenwind
Im ersten Quartal verbuchte der Konzern ein organisches Umsatzplus von 4,7 Prozent auf knapp 30 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA AL) wuchs noch dynamischer und erreichte 11,5 Milliarden Euro.
Hauptverantwortlich für diese Entwicklung bleibt T-Mobile US. Die amerikanische Tochter gewinnt beständig neue Kundenverträge hinzu und liefert verlässliche Wachstumsraten. Das Management in Bonn zieht aus dem soliden Jahresauftakt direkte Konsequenzen.
Der Vorstand hebt die Prognose für das laufende Gesamtjahr an. Das operative Ergebnis soll nun rund 47,5 Milliarden Euro erreichen. Beim freien Mittelzufluss kalkuliert das Unternehmen mit mehr als 19,8 Milliarden Euro.
Glasfaser und Dividende im Blick
Abseits des US-Marktes treibt der Konzern den heimischen Infrastrukturausbau voran. In diesem Jahr plant die Telekom den Anschluss von zweieinhalb Millionen weiteren Haushalten und Unternehmen an das Glasfasernetz. Das Ziel ist ein stetiger Zuwachs bei den margenstarken Direktkunden.
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Analysten werten das Zahlenwerk positiv. Deutsche Bank Research sieht in dem Quartalsbericht eine willkommene Beruhigung für den Markt. Für Aktionäre rückt derweil die kommende Ausschüttung in den Fokus. Nach einem Euro je Aktie für das vergangene Jahr erwarten Marktbeobachter für 2026 eine Anhebung auf über 1,10 Euro.
Aktie hinkt operativer Stärke hinterher
An der Börse spiegelt sich die operative Stabilität aktuell kaum wider. Die Telekom-Aktie ging am Freitag bei 27,63 Euro aus dem Handel. Auf Sicht von zwölf Monaten steht damit ein Minus von rund 15 Prozent auf der Kurstafel.
Das Papier notiert derzeit unterhalb der wichtigen Trendlinien. Um den übergeordneten Abwärtstrend der vergangenen Monate zu brechen, muss der Kurs zwingend den Widerstand am 50-Tage-Durchschnitt bei gut 30 Euro überwinden.
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