Die Aktie der Deutschen Telekom setzt ihre Talfahrt fort. Der Titel verliert aktuell 0,59 Prozent im XETRA-Handel und notiert bei rund 26,90 Euro. Damit rückt das 52-Wochen-Tief von 25,99 Euro wieder bedrohlich nahe. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von 2,75 Prozent zu Buche, auf Zwölfmonatssicht sind es sogar 9,76 Prozent. Von den Höchstständen um 36 Euro, die der Titel noch im März 2025 erreichte, ist die Aktie mittlerweile weit entfernt.
Die jüngste Schwächephase bringt den DAX-Konzern auch charttechnisch in eine heikle Lage. Die Zone um 26 Euro wird zum Schlüsselbereich – hier entscheidet sich, ob die Bären weiter das Ruder übernehmen.
Belastet die US-Tochter den Kurs?
Ein wesentlicher Grund für die Kurskapriolen könnte ausgerechnet in den USA liegen. Die Tochtergesellschaft T-Mobile US, die normalerweise als Wachstumstreiber gilt und mit ihrem 5G-Ausbau sowie aggressiven Prepaid-Tarifen für den Großteil des Gewinnanstiegs sorgt, schwächelt an der NASDAQ. Seit Jahresbeginn büßte die US-Tochter 8,38 Prozent ein, auf Zwölfmonatssicht sind es sogar satte 16 Prozent.
Das ist besonders brisant, da T-Mobile US einen erheblichen Teil zum Konzerngewinn beisteuert. Wenn die amerikanische Cash-Cow ins Straucheln gerät, spürt das die Bonner Mutter unmittelbar.
Analysten bleiben stur optimistisch
Doch wie passen die aktuellen Kursverluste zu den Einschätzungen der Analysten? UBS, Barclays und JPMorgan halten unverdrossen an ihren Kaufempfehlungen fest. Die Schweizer Großbank UBS traut dem Papier bis zu 35,70 Euro zu und bewertet die Perspektiven im europäischen Telekomsektor weiterhin positiv.
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Barclays setzt sogar ein Kursziel von 40 Euro an. Nach Gesprächen mit Vertretern der deutschen Telekommunikationsbranche gewannen die Analysten den Eindruck, dass sich der Wettbewerbsdruck im vierten Quartal nicht verschärft habe. Erste Signale deuten sogar darauf hin, dass dieser 2026 nachlassen könnte.
JPMorgan zeigt sich mit einem Kursziel von 39 Euro ebenfalls deutlich zuversichtlicher als die Anleger und hält an seinem „Overweight“-Rating fest.
Was kommt als Nächstes?
Die charttechnische Ausgangslage bleibt angespannt. Nach einem gescheiterten Ausbruchsversuch rutschte der Titel wieder zurück. Die 26-Euro-Marke fungiert nun als neuralgischer Punkt. Fällt diese Unterstützung, dürfte der Weg zum 52-Wochen-Tief frei sein. Die Analysten mögen optimistisch bleiben – der Markt urteilt momentan anders.
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