Deutsche Telekom Aktie: Solides Geschäftswachstum!

Deutsche Telekom und SpaceX-Tochter Starlink besiegeln eine Partnerschaft, die Europas Mobilfunklandschaft neu definieren könnte. Der auf dem Mobile World Congress in Barcelona angekündigte Deal bringt satellitenbasierten Mobilfunk in zehn Länder – ohne Zusatzgeräte, direkt aufs Smartphone. Ein technologischer Sprung, der die hartnäckigen Funklöcher des Kontinents schließen soll.

Satelliten-Internet der nächsten Generation

Der Launch ist für 2028 angesetzt. Dann werden 140 Millionen Telekom-Abonnenten in zehn europäischen Märkten – darunter Deutschland – Zugang zu Direct-to-Cell-Diensten erhalten. Die Technik ermöglicht kompatiblen Smartphones den automatischen Wechsel ins Satellitennetz, sobald das terrestrische Signal abbricht. Daten, Video, Sprache und SMS bleiben verfügbar.

Deutsche Telekom

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Entscheidend: Deutsche Telekom wird als erster europäischer Partner Starlinks V2-Technologie nutzen. Diese Satelliten der zweiten Generation bieten echtes Breitband direkt aufs Smartphone – ein deutlicher Fortschritt gegenüber den derzeit verfügbaren modifizierten Satellitendiensten.

Der Bonner Konzern ist beim Thema Satellitenkonnektivität kein Neuling. US-Tochter T-Mobile startete entsprechende Dienste bereits im Sommer 2025. Die europäische Expansion war absehbar – und positioniert die Telekom gegen Wettbewerber wie Telefónica und Orange, die mit AST SpaceMobile kooperieren, sowie Vodafone mit seinem Amazon-Deal.

Starke Zahlen als Fundament

Parallel zur Starlink-Ankündigung legte der Konzern überzeugende Jahreszahlen vor. Der Umsatz 2025 stieg auf 119,1 Milliarden Euro – organisch ein Plus von 4,2 Prozent. Das bereinigte EBITDA kletterte auf 44,2 Milliarden Euro.

T-Mobile US bleibt die Wachstumslokomotive: Der Service-Umsatz legte um 7,8 Prozent zu, der operative Gewinn um knapp 7 Prozent. Die Telekom erhöhte ihren Anteil an der US-Tochter im Februar auf 52,8 Prozent und kündigte an, 2026 keine weiteren Anteile zu verkaufen.

Im Heimatmarkt Deutschland zeigt sich ein gemischtes Bild. Der Gesamtumsatz sank leicht um 0,4 Prozent auf 25,6 Milliarden Euro – bedingt durch schwächere Geräteverkäufe. Der Service-Umsatz wuchs jedoch organisch um 1,1 Prozent. Beim Glasfaserausbau meldet der Konzern Rekordzahlen: 2,5 Millionen neue Anschlüsse in 2025, insgesamt 12,6 Millionen erreichbare Haushalte. Ziel bis 2030 sind mindestens 25 Millionen.

Kapitalrückführung läuft planmäßig

Für 2025 schlägt der Vorstand eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vor. Parallel läuft ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 2 Milliarden Euro für 2026. Seit Jahresbeginn wurden bereits 11,15 Millionen Aktien zurückgekauft.

Die Guidance für 2026 sieht ein bereinigtes EBITDA von rund 47,4 Milliarden Euro vor – ein Wachstum von etwa 7 Prozent. Der Free Cashflow soll rund 19,8 Milliarden Euro erreichen, das bereinigte Ergebnis je Aktie etwa 2,20 Euro (plus 10 Prozent währungsbereinigt).

Mit einem Jahresgewinn von knapp 20 Prozent seit Jahresbeginn liegt die Aktie deutlich über dem Durchschnittswert der vergangenen 200 Tage. Die Kombination aus Satellitentechnologie, soliden Finanzen und konsequenter Kapitalrückführung dürfte das Vertrauen der Anleger weiter stärken. Am 1. April steht die Hauptversammlung an, am 13. Mai folgen die Q1-Zahlen.

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