Die Deutz Aktie hat in der vergangenen Woche mehrfach neue 10-Jahres-Höchststände markiert und zeigt aktuell wenig Anzeichen einer Schwäche. Der Kölner Motorenhersteller profitiert von positiven Analysteneinschätzungen und seiner konsequenten Wachstumsstrategie. Besonders bemerkenswert: Die Aktie hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.
Kursexplosion mit klaren Zahlen
Am 23. Januar erreichte der Titel mit 11,01 Euro ein neues 10-Jahres-Hoch. Aktuell notiert die Aktie bei rund 10,83 Euro. Die 52-Wochen-Spanne erstreckt sich von 4,42 Euro (Februar 2025) bis 11,24 Euro – eine Verdopplung des Kurses innerhalb von zwölf Monaten.
Die wichtigsten Fakten:
– Marktkapitalisierung: 1,69 Milliarden Euro
– YTD-Performance: +26,82%
– 52-Wochen-Hoch: 11,24 Euro (23.01.2026)
– 52-Wochen-Tief: 4,42 Euro (05.02.2025)
Analysten setzen auf weiteres Potenzial
Kepler Cheuvreux hat Deutz am 16. Januar zum neuen „Top Pick“ ernannt. Bereits im November 2025 hatte Berenberg die Coverage mit „Buy“ und einem Kursziel von 10 Euro aufgenommen – eine Marke, die mittlerweile deutlich überschritten wurde. Die Analysten verweisen auf die erfolgreiche Transformation und erwartete Margenverbesserungen.
Warburg Research bestätigte am 6. Januar die Kaufempfehlung. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 11,22 Euro, knapp über dem aktuellen Niveau.
Strategische Weichenstellungen zahlen sich aus
Im Dezember 2025 übernahm Deutz einen Hersteller von Notstromaggregaten und erschließt damit den wachsenden Markt für Rechenzentren. Diese Akquisition ergänzt die Übernahme von Blue Star Power Systems aus dem Jahr 2024.
Seit dem 1. Januar 2026 operiert der Konzern mit einer neuen Organisationsstruktur aus fünf unabhängigen Geschäftseinheiten – mehr Flexibilität und Fokus auf profitable Wachstumsfelder inklusive.
Charttechnik ohne Schwächen
Die technische Analyse zeigt ein eindeutig bullisches Bild: Die Aktie hat neue 4-, 13-, 26- und 52-Wochen-Hochs markiert. Der Titel notiert deutlich über allen relevanten gleitenden Durchschnitten. Die relative 4-Wochen-Performance liegt bei +17,16% gegenüber dem STOXX600.
Der nächste Lackmustest folgt am 26. März 2026 mit den Quartalszahlen. Bei einer erwarteten Dividende von 0,17 Euro je Aktie (Rendite: 1,58%) und einem KGV von 38,50 bleibt die Bewertung ambitioniert – doch die operative Entwicklung gibt dem Management derzeit recht.
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