Diginex: 1,5 Milliarden für Resulticks-Übernahme
Diginex konsolidiert Aktien zur Nasdaq-Rettung und kauft den KI-Spezialisten Resulticks für 1,5 Milliarden Dollar.

Kurz zusammengefasst
- Reverse Split zur Nasdaq-Rettung
- Milliardenschwerer Zukauf von Resulticks
- Integration zu einem Datenkonzern
- Neue Führungsspitze installiert
Diginex baut den eigenen Konzern in rasantem Tempo komplett um. Der Kampf gegen den drohenden Rauswurf von der Nasdaq erzwingt drastische Maßnahmen bei der Aktienstruktur. Parallel dazu greift das Management tief in die Tasche, um sich mit einem milliardenschweren Zukauf neue Geschäftsfelder zu erschließen.
Kampf um die Börsennotierung
Am heutigen Dienstag trat eine weitreichende Kapitalmaßnahme in Kraft. Diginex legte je acht alte Papiere zu einer neuen Aktie zusammen. Damit sinkt die Zahl der ausstehenden Anteilsscheine auf gut 29 Millionen Stück.
Das Ziel dieser Aktion ist rein rechnerischer Natur. Das Unternehmen muss bis Ende September nachweisen, dass der Kurs dauerhaft über der Nasdaq-Mindestmarke von einem US-Dollar notiert. Die Konsolidierung hievt den Preis mechanisch über diese Schwelle und bannt vorerst die akute Gefahr eines Delistings.
KI-Zukauf in Milliardenhöhe
Während die Aktienstruktur schrumpft, expandiert das operative Geschäft massiv. Ein verbindlicher Kaufvertrag für den KI-Spezialisten Resulticks liegt auf dem Tisch. Diginex begleicht den Kaufpreis von 1,5 Milliarden US-Dollar vollständig in neu ausgegebenen eigenen Aktien.
Resulticks bringt erhebliche finanzielle Substanz in das Unternehmen ein. Der Anbieter von Kundenintelligenz-Lösungen erwirtschaftete im vergangenen Jahr rund 150 Millionen US-Dollar Umsatz bei einer operativen Marge von über 30 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr peilt das Zielunternehmen weiteres starkes Wachstum an. Der finale Abschluss der Transaktion ist für die kommenden Wochen angesetzt.
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Umbau im Maschinenraum
Abseits der großen Schlagzeilen formt CEO Lubomila Jordanova den Konzern auch intern um. Diginex verabschiedet sich von der bisherigen Holding-Struktur mit isolierten Einheiten für Nachhaltigkeit und ESG-Berichterstattung. Stattdessen entsteht ein einziges, integriertes Betriebsunternehmen.
Die verschiedenen Software-Lösungen für CO2-Bilanzierung, nachhaltige Finanzierung und Lieferkettentransparenz rücken technologisch zusammen. Um diesen Prozess zu steuern, hat das Unternehmen kürzlich ein neues Führungsduo für das operative Tagesgeschäft installiert.
Gelingt die Integration von Resulticks reibungslos, wandelt sich Diginex von einem reinen Nischenanbieter für Compliance zu einem breiter aufgestellten Datenkonzern. Im Laufe des zweiten Quartals will das Management konkrete Fortschritte zur Umsetzung der neuen einheitlichen Geschäftsstrategie präsentieren.
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