Die Diginex Aktie notiert am Samstag bei 0,76 Euro – ein minimaler Lichtblick nach einem desaströsen Jahresverlauf mit 88 Prozent Minus. Das Unternehmen versucht mit neuer CEO, frischen Übernahmen und prominenten Aktionären wie Visa und Deutsche Bank einen Neuanfang. Doch die Zahlen zeichnen ein düsteres Bild: 2 Millionen Dollar Umsatz stehen 8 Millionen Dollar negativem EBITDA gegenüber.
Neue Führung soll Wende bringen
Am 28. Januar übernahm Lubomila Jordanova den CEO-Posten. Ihre Hauptaufgabe: Die Integration der kürzlich abgeschlossenen Übernahmen von „Plan A“ und „The Remedy Project“ voranzutreiben. Beide Akquisitionen zielen auf den Ausbau des ESG-Datenmanagement-Geschäfts ab – ein Markt, der zwar wächst, aber intensiven Wettbewerb erlebt.
Parallel dazu unterzeichnete Diginex eine Rahmenvereinbarung für ein Joint Venture in Brasilien. Im Bundesstaat Mato Grosso soll eine ESG-Infrastruktur aufgebaut werden. Details zur finanziellen Ausstattung oder konkreten Umsetzung fehlen bislang.
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Prominente Namen, fragile Basis
Durch die jüngsten Übernahmen gehören nun Visa und die Deutsche Bank zum Aktionärskreis. Diese Beteiligungen könnten dem Unternehmen Zugang zu größeren Netzwerken verschaffen – gleichzeitig erhöhen sie den Erwartungsdruck auf die neue Führung.
Die Marktkapitalisierung liegt aktuell zwischen 175 und 212 Millionen US-Dollar. Der Kurs bewegt sich nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 0,72 Euro, während das Jahreshoch bei 35,50 Euro lag. Diese extreme Spreizung verdeutlicht den massiven Vertrauensverlust der Anleger.
Die Fakten im Überblick
- Aktueller Kurs: 0,76 EUR (Tradegate)
- Jahresperformance: -88 Prozent
- Umsatz (GJ 2024/25): 2,04 Mio. USD
- EBITDA: -8 Mio. USD
- Marktkapitalisierung: 175-212 Mio. USD
- Neue Aktionäre: Visa, Deutsche Bank
Die strategische Neuausrichtung unter Jordanova steht vor ihrer ersten Bewährungsprobe: Das Geschäftsjahr endet am 31. März 2026. Bis dahin muss das Unternehmen beweisen, dass die Übernahmen mehr sind als nur ein Versuch, vom ESG-Trend zu profitieren – und dass die operative Basis für eine echte Trendwende ausreicht.
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