Diginex Aktie: Reverse Split besiegelt
Diginex führt einen Reverse Split durch, um die Nasdaq-Notierung zu sichern, und kündigt gleichzeitig die Aktien-finanzierte Übernahme von Resulticks an. Die Integration soll schnell erfolgen, um ehrgeizige Umsatzziele zu erreichen.

Kurz zusammengefasst
- Reverse Split im Verhältnis 8:1 beschlossen
- Übernahme von Resulticks mit Aktien bezahlt
- Kurs deutlich unter Nasdaq-Mindestpreis
- Hohe Umsatzziele für 2026 und 2027
Ein 1,5-Milliarden-Dollar-Deal, aber der Kurs fällt. Bei Diginex läuft gerade beides parallel: eine ambitionierte Übernahme und ein Kampf ums Überleben an der Nasdaq.
Verwässerung drückt auf die Stimmung
Am 16. April gab Diginex die Übernahme von Resulticks Global Companies bekannt. Der Kaufpreis wird vollständig in eigenen Aktien beglichen — zu einem festgesetzten Preis von 1,32 US-Dollar je Aktie. Resulticks brachte 2025 rund 150 Millionen US-Dollar Umsatz ein, bei einer EBITDA-Marge von 32 Prozent.
Das klingt solide. Trotzdem reagierte der Markt verhalten. Am Tag der Ankündigung stieg der Kurs zunächst, schloss dann aber bei 0,56 US-Dollar. Einen Tag später lag er bei 0,51 US-Dollar — ein Minus von rund acht Prozent. Die Masse neu auszugebender Aktien für die Transaktion drückt auf die Stimmung.
Nasdaq-Mindestpreis als Hürde
Das eigentliche Druckproblem ist struktureller Natur. Der Kurs liegt weit unter dem Nasdaq-Mindestgebot von 1,00 US-Dollar. Ein Delisting drohte.
Als Gegenmaßnahme stimmten die Aktionäre am 13. April einem Reverse Split im Verhältnis 8 zu 1 zu. Acht alte Aktien werden zu einer neuen zusammengelegt. Das hebt den rechnerischen Kurs über die Nasdaq-Schwelle — löst aber keine operativen Probleme.
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Ehrgeizige Ziele, enger Zeitplan
Das Management steckt sich hohe Ziele. Für 2026 plant Diginex einen Gesamtumsatz zwischen 190 und 210 Millionen US-Dollar. Bis 2027 soll dieser Wert auf bis zu 280 Millionen US-Dollar steigen.
Die operative Integration von Resulticks soll innerhalb von 30 bis 45 Tagen abgeschlossen sein. Das kombinierte Unternehmen will CO2-Bilanzierung und ESG-Reporting mit den KI-Fähigkeiten von Resulticks verbinden. Die Idee: eine Plattform für vertrauenswürdige Unternehmensdaten, die institutionellen Kunden Echtzeit-Einblicke liefert.
Ob die Umsatzziele für 2027 realistisch sind, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell die Integration gelingt — und ob der Reverse Split die Nasdaq-Notierung dauerhaft sichert.
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