Diginex Aktie: Von 319 auf 1,15 Dollar
Die Aktie von Diginex fiel trotz hoher Investitionen und Zukäufe massiv. Nun entscheidet sich die milliardenschwere Übernahme von Resulticks.

Kurz zusammengefasst
- Übernahme von Resulticks geplant
- Kurssturz trotz Millionen-Investments
- Gründer stützt Firma mit 25 Mio. Dollar
- Fristende für Mega-Deal am 29. Mai
Millionenschwere Zukäufe, ein rasanter Konzernumbau und ein massiver Kursverfall — bei Diginex klaffen Ambition und Marktrealität weit auseinander. Gut ein Jahr nach dem Nasdaq-Börsengang zieht das Unternehmen eine durchwachsene Zwischenbilanz. Der ehemalige reine Nachhaltigkeits-Berater will sich als globale KI- und Datenplattform etablieren.
Dafür nahm das Management viel Geld in die Hand. Das schuldenfreie Unternehmen investierte mehr als 100 Millionen US-Dollar in drei strategische Zukäufe. Den Anfang machte im Herbst 2025 die Übernahme von Matter DK ApS.
Wenige Monate später folgte The Remedy Project, ein Spezialist für Lieferketten-Compliance. Der vorläufig größte Schritt gelang im Februar 2026 mit dem 80-Millionen-Dollar-Kauf der europäischen Dekarbonisierungsplattform Plan A.
Gründer zahlt hohen Preis
Gründer und Chairman Miles Pelham stützte den Expansionskurs massiv. Er pumpte privat 25,4 Millionen US-Dollar in sein Unternehmen. Der durchschnittliche Einstiegspreis lag dabei bei 5,69 US-Dollar je Aktie.
An der Börse verpuffte diese Zuversicht. Die Aktie stürzte von ihrem 52-Wochen-Hoch bei fast 319 US-Dollar dramatisch ab. Aktuell notiert das Papier nur knapp über dem Jahrestief von 1,15 US-Dollar. Pelhams Investments erfolgten damit zu Kursen, die fast fünfmal so hoch lagen wie das heutige Niveau.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Diginex?
Hängepartie um den Milliarden-Deal
Nun steht Diginex vor der größten Bewährungsprobe der Unternehmensgeschichte. Geplant ist die Übernahme des Omnichannel-Spezialisten Resulticks. Die reine Aktientransaktion hat ein gewaltiges Volumen von 1,5 Milliarden US-Dollar.
Eigentlich sollte der Deal längst in trockenen Tüchern sein. Beide Parteien verlängerten die Frist für den Abschluss kürzlich auf den 29. Mai 2026. Das Management warnt explizit, dass eine finale Einigung nicht garantiert ist.
Bis Ende Mai muss Diginex klare Fakten schaffen — entweder durch einen erfolgreichen Abschluss oder eine Neuverhandlung der Konditionen. Scheitert die historische Übernahme, greift zumindest ein Plan B. Ein bereits aktiver Wiederverkaufsvertrag mit Resulticks soll über die nächsten vier Jahre bis zu 40 Millionen US-Dollar Umsatz in die Kassen spülen.
Diginex-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Diginex-Analyse vom 17. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Diginex-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Diginex-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Diginex: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...