Der Kryptomarkt rappelt sich auf, nachdem am Wochenende über 2,5 Milliarden US-Dollar an Leveraged-Positionen ausgelöscht wurden. Dogecoin hat die Turbulenzen dabei vergleichsweise gut überstanden und die psychologisch wichtige Marke von 0,10 US-Dollar verteidigt. Während Bitcoin auf 75.000 Dollar abstürzte – der tiefste Stand seit April 2025 – hielt sich DOGE relativ stabil.
Bitcoin-Crash zieht Altcoins mit
Der massive Ausverkauf wurde durch steigende Anleiherenditen und Unsicherheiten rund um die Geldpolitik der Federal Reserve befeuert. Laut CoinGlass handelte es sich bei den Zwangsliquidierungen überwiegend um Long-Positionen. Der Gesamtmarkt verlor knapp 200 Milliarden Dollar an Kapitalisierung.
Bitcoin hat sich inzwischen auf rund 78.500 Dollar erholt, doch die Stimmung bleibt angespannt. Analysten von The Block konstatieren: Die Leverage-Bereinigung hat zwar überdehnte Positionen beseitigt, doch der Markt braucht Zeit zur Konsolidierung. Für Dogecoin bedeutet das zunächst eine anhaltende Kopplung an Bitcoin – auch wenn fundamentale Katalysatoren in Sicht sind.
Nasdaq-Listing als Wendepunkt?
Jenseits der Makro-Volatilität richtet sich der Fokus langfristig orientierter Anleger auf die Fusion mit Brag House Holdings Inc. (NASDAQ: TBH). Die Transaktion soll das House of Doge, den kommerziellen Arm der Dogecoin Foundation, mit dem Esports- und Zahlungsdienstleister kombinieren und an der Nasdaq listen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Dogecoin?
Der Abschluss wird für das erste Quartal 2026 erwartet. Sollte die Fusion gelingen, könnte Dogecoin sich von der breiteren Krypto-Korrelation lösen und eine eigenständigere Bewertung entwickeln. Regulatorische Einreichungen werden derzeit auf Hinweise zur finalen Bestätigung hin beobachtet.
Technische Perspektive
Nach dem Bounce von den Wochentiefs zeigt sich ein klares Bild: Die Unterstützung bei 0,10 Dollar hat gehalten. Ein Tagesschluss darunter würde allerdings Ziele im Bereich von 0,09 Dollar eröffnen. Auf der Oberseite müssen die Bullen die 0,115-Dollar-Region zurückerobern, um eine echte Trendwende zu signalisieren.
Die Liquidationswelle hat Oszillatoren wie den RSI zurückgesetzt – für Spot-Käufer möglicherweise ein attraktiveres Setup als vor dem Wochenende. Entscheidend bleibt die Nasdaq-Fusion: Sie ist der bedeutendste fundamentale Faktor für Dogecoin in den kommenden Wochen.
Dogecoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Dogecoin-Analyse vom 3. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Dogecoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Dogecoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Dogecoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
